Arpa (Fluss)
| Arpa Arpaçay | ||
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Das Dorf Areni am Flussufer der Arpa | ||
| Daten | ||
| Lage | Armenien, Nachitschewan (Aserbaidschan) | |
| Flusssystem | Kura | |
| Abfluss über | Aras → Kura → Kaspisches Meer | |
| Quellgebiet | Sangesurkamm 39° 57′ 11″ N, 45° 39′ 51″ O | |
| Mündung | ArasKoordinaten: 39° 28′ 7″ N, 44° 56′ 48″ O 39° 28′ 7″ N, 44° 56′ 48″ O
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| Länge | 128 km[1] | |
| Einzugsgebiet | 2630 km²[1] | |
| Abfluss am Pegel Areni | MQ |
14 m³/s |
| Rechte Nebenflüsse | Herher | |
| Durchflossene Stauseen | Ketschut-Stausee | |
| Gemeinden | Dschermuk, Areni | |
Flusslauf und Einzugsgebiet der Arpa | ||
Die Arpa (armenisch Արփա; aserbaidschanisch Arpaçay) ist ein linker Nebenfluss des Aras in Armenien und in der zu Aserbaidschan gehörenden autonomen Republik Nachitschewan.
Die Arpa entspringt an der Südflanke des Sangesurkamms in der armenischen Provinz Wajoz Dsor. Sie fließt anfangs nach Süden. Südlich von Dschermuk wird die Arpa zum Ketschut-Stausee aufgestaut. Später wendet sie sich nach Westen. Sie fließt dabei 2 km südlich am Hauptort der Provinz, Jeghegnadsor, vorbei. Der Fluss wendet sich im Unterlauf erneut nach Süden und überquert die Grenze nach Nachitschewan. Schließlich erreicht der Fluss den nach Südosten strömenden Aras.
Die Arpa hat eine Länge von 128 km. Sie entwässert ein Areal von 2630 km².[1]
1970 wurde ein Kanal errichtet, der einen Teil des Wassers des Hrasdan zur Arpa umleitet.[1] Seit 1981 werden Teile des Wassers in den Sewansee umgeleitet, um den Pegelstand des Sees zu stabilisieren.[2]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 Artikel Arpa in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)
- ↑ Douglas Lind: The Crane, the Swamp, and the Melancholy: Nature and Nihilism in Soviet Environmental Literature and Law In: Notre Dame Journal of Law, Ethics & Public Policy Band 23, Nr. 2, 2009. S. 421.

