Ars Vivendi

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Ars Vivendi (auch: ArsVivendi, lateinisch ars vivendiLebenskunst) ist ein Gastronomiemagazin auf dem privaten Ballungsraumsender TV.Berlin. Moderator der dreiviertelstündigen Sendung ist seit ihrem Beginn 1997 der gelernte Kameramann und Journalist Manuel Werner. Dieser besucht im Rahmen des vierwöchentlichen Magazins jeweils ca. vier Restaurants oder Hotels, die sich schwerpunktmäßig in Berlin und Umgebung befinden. Mit wechselnder weiblicher Begleitung bewertet er das Ambiente und die Küche. Da die „getesteten“ Lokalitäten für einen Auftritt in der Sendung bezahlen, fällt das Urteil dabei stets wohlwollend aus.[1] Strittig war, ob die Sendung daher als Dauerwerbesendung gekennzeichnet sein muss. Im November 2002 verneinte schließlich das Oberverwaltungsgericht Berlin eine solche Forderung.[2]

Produktionsfirma des Magazins ist die Feature Video GmbH, deren Geschäftsführer Manuel Werner ist.[3] Er war 1991 einer der Gründungsgesellschafter von Fernsehen aus Berlin (FAB), einem privaten Fernsehsender, der 2009 Insolvenz anmelden musste. Zu dieser Zeit war Werner bereits Moderator der Sendung. Seit der Insolvenz von FAB wird das Magazin auf TV.Berlin ausgestrahlt.[4] Laut Aussage des Geschäftsführers hat die Sendung bis zu 400.000 Zuschauer, wenn man die einzelnen Sendetermine zusammenrechnet.

Mit der Sendung ist ein gleichnamiges Onlineportal verbunden, das entsprechend dem Themenkreis Firmen und deren Angebote präsentiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Elena Senft: Weitermachen. Jetzt erst recht! In: Der Tagesspiegel vom 1. Februar 2009. Abgerufen am 26. Oktober 2011.
  2. Meldung auf Beck-Aktuell zu Urteil des OVG Berlin auf beck.de, abgerufen am 4. November 2011.
  3. ars-Vivendi die Sendung für Feinschmecker und Genießer auf berlin-fernsehen.tv, abgerufen am 26. Oktober 2011.
  4. Aus für FAB. Manuel Werner tafelt ab sofort auf tv.berlin In: B.Z. vom 2. April 2009. Abgerufen am 26. Oktober 2011.