Manuel Werner

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Manuel Werner (* 18. Mai 1948 in Braunschweig) ist ein deutscher Fernsehmoderator und Restauranttester. Manuel Werner ist der Sohn der Schauspieler Elfriede Rückert und Carlos Werner. Er moderiert seit 1997 das Gastronomiemagazin Ars Vivendi auf dem privaten Ballungsraumsender TV.Berlin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Manuel Werner absolvierte nach dem Abitur in Bergisch Gladbach ein Fachstudium zum Kameramann in Berlin. Anschließend schloss er ein Studium der Publizistik, Soziologie und Politologie an der FU Berlin mit dem Magister ab. Nach einer mehrjährigen Selbstständigkeit als Journalist gründete er eine TV-Produktionsfirma, die seit 1985 Sendungen auf einem Mischkanal in Berlin produzierte, darunter „Nachtschau“ und „Rock Shock“ mit Manuel Werner als Produzenten.[1][2]

Werner war 1991 einer der Gründungsgesellschafter von Fernsehen aus Berlin (FAB), einem privaten Fernsehsender, der 2009 Insolvenz anmelden musste. Im FAB produzierte Werner unter anderem die Sendungen „Partnerwahl“, „Die andere Wirklichkeit“, „Theater-Theater“ sowie „Handicap, Wellness & more“. Seit 1997 ist Werner als Moderator des Gastronomiemagazins „Ars Vivendi“ zu sehen.[1] Das Magazin wird von der Feature Video GmbH produziert, deren Geschäftsführer Werner ist.[3] Nach der Insolvenz von FAB wird das Magazin von TV.Berlin ausgestrahlt.[4]

Resonanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Moderatorenrolle trifft in der Presse auf eine unterschiedliche Resonanz. So schrieb die Berliner Zeitung über ihn: „Es ist schwer, in der heutigen Fernsehzeit ein Original zu bleiben. Manuel Werner hat es wohl geschafft. Sein Auftritt hat etwas entrückt Unzeitgemäßes. Der Schnauzbart, unter dem ein immer währendes Lächeln sitzt wie festgewachsen, verleiht seinem Gesicht einen verdächtigen Ausdruck.“[5]. Das Stadtmagazin tip Berlin nannte ihn „speziell“, da er optisch ein „bisschen an Magnum-Darsteller Tom Selleck erinnert“[6]. Der Tagesspiegel beschreibt ihn als den „Mann mit dem Schnauz, den silbernen Haaren und dem Gesicht in permanenter Kaubewegung.“[7] Ars Vivendi und Manuel Werner werden auch als „Kult“ eingestuft, so resümiert die Berliner Zeitung: „Die sonore Stimme, die einzigartige Sprachgeschwindigkeit, die unvergleichliche Wortwahl – Manuel Werner ist Kult...“[8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Biographie in facebook, abgerufen am 24. November 2011
  2. Lebenslauf von Manuel Werner auf fab.de, abgerufen am 1. Oktober 2011.
  3. ars-Vivendi die Sendung für Feinschmecker und Genießer auf berlin-fernsehen.tv, abgerufen am 1. Oktober 2011.
  4. B.Z. Aus für FAB. Manuel Werner tafelt ab sofort auf tv.berlin In: B.Z. vom 2. April 2009, abgerufen am 1. Oktober 2011.
  5. Susanne Frömel Der Geschmacksverstärker In: Berliner Zeitung vom 3. Januar 2001, abgerufen am 1. Oktober 2011.
  6. tip-Redaktion Die peinlichsten Berliner: Manuel Werner In: Berliner Zeitung vom 3. Januar 2001, abgerufen am 1. Oktober 2011.
  7. Elena Senft Weitermachen. Jetzt erst Recht! In: Tagesspiegel vom 1. Februar 2009, abgerufen am 1. Oktober 2011.
  8. Aus für FAB. Manuel Werner tafelt ab sofort auf tv.berlin In: B.Z. vom 2. April 2009, abgerufen am 24. Oktober 2011.