Aschanti (Volk)

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Die Aschanti leben überwiegend in der nach ihnen benannten Region Ashanti.

Die Aschanti (auch: Asante) sind eine der großen Ethnien in Westafrika.

Die Aschanti leben im Gebiet des heutigen Ghana. Sie sprechen Aschanti-Twi, einen Dialekt der Twi-Sprache aus der Gruppe der Akansprachen. Vor dem europäischen Kolonialismus gab es 1680 bis 1900 ein großes Königreich der Aschanti. Der Wohlstand der Aschanti rührte aus dem Goldreichtum der Region und dem Sklavenhandel.

Sklaverei[Bearbeiten]

Das Aschantireich betrieb im 18. und 19. Jahrhundert in großem Umfang Sklavenhandel. Die Aschanti entführten Menschen, die in den umliegenden Staaten lebten, und verkauften sie an Europäer.

Widerstand gegen Europäer[Bearbeiten]

Die Aschanti waren eine der wenigen in Afrika, die gegen die europäischen Invasoren ernsthaft Widerstand leisteten. Innerhalb von 70 Jahren führte das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland vier Kriege gegen die Aschanti (1826 bis 1896), davon erstmals einen mit Kanonen. 1900 unterlag das Aschanti-Reich infolge waffentechnischer Unterlegenheit dem Vereinigten Königreich endgültig (die Briten setzten erstmals moderne Maschinengewehre von Vickers ein).

Gegenwart[Bearbeiten]

1994 machten sie den deutschen CVJM-Bruderschaftssekretär Fritz Pawelzik, der 2015 verstarb, in der Kleinstadt Konongo als 'Chief für die Entwicklung von Konongo' zu einem Häuptling.[1]

Bekannte Aschanti[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Rattray, R. S.: Religion and Art in Ashanti, Oxford, Clarendon Press, 1927
  • Ashantee. Prosastück von Peter Altenberg
  1. [1] CVJM Ostwerk e.V.: Nachruf 'Fritz Pawelzik ist tot', abgerufen am 24. Februar 2015]
  • Smith, Martin Cruz: Die schwarze Rose, Roman, Knaus, 1996

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aschanti – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien