Astrid Gehrig

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Astrid Gehrig (* 1964) ist eine deutsche Historikerin.[1]

Nach einer Ausbildung zur Hotelfachfrau studierte Gehrig Neuere Geschichte, Neuere Deutsche Literatur und Kunstgeschichte an der Universität Tübingen und wurde dort 1995 bei Dieter Langewiesche mit einer Untersuchung über die württembergische Maschinenbauindustrie im Dritten Reich zum Dr. phil. promoviert. Sie lebt und arbeitet als Historikerin in Schönberg (Stuttgart). Im Auftrag der Stadt Tuttlingen erforschte sie die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Mühlau.[2] Sie ist Vorsitzende des Vereins Nachwuchskräfte für Europa e.V.[3]

Gehrig ist verheiratet und hat vier Kinder.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nationalsozialistische Rüstungspolitik und unternehmerischer Entscheidungsspielraum. Vergleichende Fallstudien zur württembergischen Maschinenbauindustrie. München 1996.
  • „Ihm die Welt und ihr das Haus“: das Verhältnis von Mann und Frau im ausgehenden 18. Jahrhundert. Raabe, Stuttgart, 1996
  • Im Dienste der nationalsozialistischen Volkstumspolitik in Lothringen. Auf den Spuren meines Großvaters. Münster 2014.
  • „Schreiben, wie mir’s ums Herz ist.“ Lebenswirklichkeit und Verfolgungsschicksal von Anna Hess im Spiegel ihrer Briefe 1937–1943. Münster 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Astrid Gehrig | Verlag Westfälisches Dampfboot Bücher zu kritischen Theorien Sozialwissenschaften. Abgerufen am 9. Juni 2019.
  2. Geschichtsprojekt Lager Mühlau: Sohn des Kommandanten übergibt private Unterlagen | Stadt Tuttlingen. Abgerufen am 10. Juni 2019.
  3. Nachwuchskräfte für Europa e. V. - Astrid Gehrig. Abgerufen am 9. Juni 2019.