Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Entwicklung

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Der offizielle Eingang des Ministeriums

Das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Entwicklung (französisch Ministère des Affaires étrangères et du développement international) ist das Außenministerium der Französischen Republik. Es wird nach seinem Sitz am Quai d’Orsay, einer Uferstraße der Seine in Paris, auch Quai d’Orsay genannt. Seit dem 11. Februar 2016 wird es durch Minister Jean-Marc Ayrault geleitet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ministerium hat eine lange Tradition, die bis ins Ancien Régime zurückreicht. 1547 wurde der erste Staatssekretär für Auswärtige Angelegenheiten, Claude de L’Aubespine, ernannt.

Aufgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Außenministerium gehören die 166 Botschaften bei souveränen Staaten und Internationalen Organisationen, die die Regierung regelmäßig informieren, außerdem die Konsulate.

Äußere Sicherheit, Wirtschaftsbeziehungen, Auswärtige Kulturpolitik (z. B. die französischen Kulturorganisationen wie das Institut Francais) sind wichtige Ziele.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1950 gibt es einen Staatssekretär für Europafragen, seit 1959 einen Staatssekretär für Fragen der Frankophonie.

Das Haus verfügt über einen Etat von 4,6 Milliarden Euro (2009) und beschäftigt 14.800 Mitarbeiter.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ministry of Foreign and European Affairs (France) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Angaben auf der Seite des Ministeriums, abgerufen am 2. August 2014

Koordinaten: 48° 51′ 44,1″ N, 2° 18′ 57,7″ O