Autogenozid

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Autogenozid (von englisch autogenocide, von griechisch αὐτό- auto „selbst-“ und Genozid) bezeichnet die Ausrottung einer Bevölkerung eines Landes durch die eigene Regierung bzw. durch die eigene Bevölkerung selbst.[1]

Der Begriff hat seinen Ursprung in den 1950er Jahren, wo er vor allem von Arnold J. Toynbee verwendet wurde.[1] In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre wurde mit dem Begriff der Völkermord der Roten Khmer am kambodschanischen Volk ausgedrückt.[2][3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Autogenocide. In: Oxford English Dictionary
  2. Erich Follath: Völkermordprozess in Kambodscha: Anatomie eines Alptraums. In: Spiegel Online, vom 17. Februar 2009. Abgerufen am 24. November 2016.
  3. Susanne Mayer: Kambodscha: Endlich! In: Zeit Online, vom 21. Juni 2007. Abgerufen am 24. November 2016.