BC Hellenen München

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BC Hellenen München
Spitzname Hellenen Uniting Cultures
Gegründet August 1996
Halle Kapschstraße 4 in München (AWG)
(420 Plätze)
Homepage www.bc-hellenen.de
1. Vorsitzender Konstantin Kirsch
2. Vorsitzender Kenan Koldere
Trainer Christos Dictapanidis und Georgia Volla
Liga 1. Regionalliga Herren und Bayernliga Damen
  Bezirksoberliga Herren und Bezirksklasse Damen
  Bezirksklasse Herren und Kreisklasse B Herren

Der BC Hellenen München ist ein deutscher Basketball-Verein mit Sitz in München, der Verein spielte 2014 mit dem Team OSB Engineering Baskets in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga.[1][2] In der Saison 2017/2018 spielt die Herrenmannschaft unter dem Namen OSB Hellenen München (nach dem Hauptsponsor der OSB AG) in der 1. Regionalliga Südost.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 1996 schrieben sieben nach Deutschland eingewanderte Griechen am 15. Mai 1996 eine Vereinssatzung und gründeten im August 1996 den BC Hellenen München e.V., den sie auch beim Amtsgericht München meldeten. Erster Vorsitzender des neuen Vereins wurde Argirios Prodromou, geboren am 13. Dezember 1942, zweiter Vorsitzender wurde Ilias Simeonidis, geboren am 28. Mai 1948, Ioannis Sagias, geboren am 21. März 1961, übernahm die Aufgaben als Kassierer. Weitere Mitglieder des Vorstands des neuen Vereins wurden Georgios Vlachiotis, geboren am 8. Mai 1956, Vassilios Theodoridis, geboren am 13. Mai 1958, Ioannis Mitsanis, geboren am 1. Mai 1956 und Georgios Tsoraklidis, geboren am 11. Mai 1942. Der Verein wurde BLSV-Mitglied, zudem Mitglied des Bayerischen Basketball Verbandes und meldete seine ersten Basketballmannschaften zum Spielbetrieb.

Im September 2011 wurde zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein FSJ-ler nämlich Michael Jacobi eingestellt. Zuvor musste sich der Verein bei der Bayerischen Sportjugend hierfür als Einsatzstelle qualifizieren. Die Anerkennung als Einsatzstelle für FSJ im Sport wurde am 7. September 2011 absolviert.

Der Verein wuchs in der Zeit von August 2009 bis August 2011 auf über 150 Mitglieder heran und die Aufbauorganisation gestaltete sich als sehr dynamisch.[3]

2011 gab es die obligatorischen Neuwahlen des Vereins, bei denen Konstantin Kirsch ein komplett neues Fünfjahresprogramm auflegte. Der Verein nahm mittlerweile im Programm und zeitgleich Modellprojekt der Landeshauptstadt München als Pilot teil, der den Titel „Interkulturelle Öffnung im organisierten Sport“ trug, welches von Inga Bergmann geleitet wurde. Der Verein hatte sich hierzu im April 2010 beworben und war einer der zehn ausgewählten Verein, die am Modellprojekt des Sportamtes München teilnehmen durften.

Im Fünfjahresplan wurden diverse Bereiche festgeschrieben:

  • „Uniting Cultures“ sollte als neuer Leitspruch eingeführt werden. Ein an dem Smart-Prinzip angelehntes Konzept wurde eingeführt.
  • Migranten-Integration durch Sport im Kinder- und Jugendbereich sollte gezielt gefördert werden.
  • Die 2010 gegründete Damenmannschaft sollte verstärkt gefördert werden.
  • Ein Pressewart sollte eingesetzt werden.
  • In Zusammenarbeit mit der Alfonsschule sowie der Rupprechtgymnasium in München wurden Schularbeitsgemeinschaft angestrebt.
  • Die Heimspiele der ersten Herrenmannschaft sollten auf Video aufgenommen werden.
  • Die bereits 2010 etablierten Kooperationen mit Sponsoren wie der Aegean Airlines sollten ausgebaut werden.

Sportliche Entwicklung der Herrenmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptziel des gesamten Vorstandes war der Aufstieg der ersten Herrenmannschaft in die leistungsorientierte Bayernliga Süd, welches in der Saison 2012/2013 erreicht wurde. Im Spieljahr 2013/2014 ging die Mannschaft erstmals in der Bayernliga ins Rennen. In der Saison 2015/16 gelang als Meister der Aufstieg in die 2. Regionalliga. Als Liganeuling gelang 2016/17 der Durchmarsch: Die Hellenen sicherten sich den Titel in der 2. Regionalliga Süd und stiegen somit in die 1. Regionalliga Südost auf. In Hinblick auf das Premierenjahr (2017/18) in der 1. Regionalliga wurde mit dem Griechen Christos Dictapanidis ein erfahrener Cheftrainer eingestellt,[4] der Mannschaftskader erhielt zudem Verstärkung durch namhafte Spieler wie den US-Amerikaner Omari Knox[5] und den Flügelspieler Jermaine Lippert.[6] Die Saison 2017/18 wurde auf dem sechsten Rang der 1. Regionalliga beendet.[7]

Präsidium heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konstantin Kirsch leitet als Vorstandsvorsitzender und zeitgleich Präsident ununterbrochen seit Juli 2009 den Verein. Kenan Koldere (türkischer Abstammung) kümmert sich als 2. Vorsitzender primär um die Jugendmannschaften, aber auch um wichtige Vereinsaufgaben wie das Schiedsrichterwesen. Für das weitere Vereinsmanagement sind seit Oktober 2016 offiziell Nelli Schweinfort (Finanzwart), Stefanie Lübker (Marketing und Kommunikation), Sidney D'Almeida (Schriftführer), Miriam Storch (Sportliche Leitung) und Sandy Lorenz (Merchandising und Corporate Design) als neu- beziehungsweise wiedergewählte Vorstandsmitglieder zuständig. Der Verein wurde Anfang 2010 generalüberholt und seine Arbeit unter das Motto "Uniting Cultures" gestellt. Eine neue Webpräsenz ist im Oktober 2016 ebenfalls eingeführt worden.

Soziales Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anerkannter Stützpunktverein 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015[8]
  • Der Verein hat 2011 den Basket-Award der Zeitschrift BASKET gewinnen können.[9]
  • Der Verein landet in der Top-100-Liste des Deutschen Basketball Bundes mit 229 Mitgliedern auf Platz 83
  • Der Verein nimmt am Modellprojekt „Integration durch Sport - Interkulturelle Öffnung im organisierten Sport“ der Landeshauptstadt München erfolgreich teil
  • Per Wahlen wurde im Januar 2014 entschieden, ein soziales Projekt mit dem Titel Basketball Leben – Ein Basketballfeld für Rumänien zu starten.
  • Ein Youtube-Imagefilm[10] veranschaulicht, um was es bei dem Projekt geht.

Das Projekt wurde von einem Vereinsmitglied und Trainerin Sandy Wieland ins Leben gerufen und auch in der Süddeutschen Zeitung publiziert.[11]

  • Der Verein bietet eine sportliche Heimat für die erste Damenmannschaft des FC Bayern München und ermöglicht die Teilnahme an der Bundesliga

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kreismeister der KJBM 1998/1999
  • Kreismeister der Kreisliga C-Jugend 1999/2000
  • Kreismeister der Herren 1999/2000
  • Kreispokalsieger 2000 der C-Jugend
  • Kreismeister der Kreisliga B-Jugend 2000/2001

Etwa 10 Jahre gab es keine sportlichen Erfolge und der Verein stagnierte

  • Kreismeister Herren Kreisliga Mitte 2010/2011
  • Kreispokalsieger Herren 2010/2011
  • Kreismeister Damen Kreisliga Mitte 2010/2011
  • Kreispokalsieger Damen 2010/2011
  • U14 Kreisligameister 2011/2012
  • Bezirksklassenmeister Herren 2011/2012
  • Kreisligameister Damen 2011/2012
  • Kreispokalsieger Damen 2011/2012
  • Bezirksoberligameister Herren 2012/2013 und Aufstieg Bayernliga Herren 1
  • Bezirkspokalsieger Herren 2012/2013
  • Kreisklassenvizemeister A Herren 2013/14 und Aufstieg Herren 3 Kreisliga
  • Bezirksligavizemeister Damen 2013/2014 und Aufstieg in Bezirksoberliga
  • Bezirksklassenmeister Herren 2013/14 und Aufstieg Herren2 in die Bezirksliga
  • Meldung einer Damen Bundesliga Mannschaft in der 2. DBBL als OSB Engineering Baskets.
  • Bezirksligameister Herren 2014/2015 und Aufstieg in die Bezirgsoberliga
  • Bezirkspokalmeister Herren 2014/2015
  • Bezirksoberligavizemeister Damen 2014/2015 und Aufstieg in die Bayernliga Süd
  • Meister der Bayernliga und Aufstieg in die 2. Regionalliga Herren 2016
  • Meister der 2. Regionalliga und Aufstieg in die 1. Regionalliga Herren 2017

Am 16. November 2014, der 8. Spieltag der DBBL-Saison 2014–2015 erzielte das Team OSB Engineering Baskets seinen ersten Sieg in der Geschichte des Vereins gegen TS Jahn München[12] Am 15. Februar 2015 erzielte die Bundesliga-Damenmannschaft OSB Engineering Baskets einen zweiten Saisonsieg und belegte den vorletzten Tabellenplatz und somit möglichen Klassenerhalt.[13]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. sueddeutsche.de: Für die Zukunft unter kleinerem Namen
  2. dbbl.de: Aus Bayern werden Hellenen: Münchner Basketballerinnen spielen im nächsten Jahr in der zweiten Damen Basketball-Bundesliga.
  3. bc-hellenen.de (Memento des Originals vom 2. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/bc-hellenen.de; Bericht in der Zeitschrift Bayernbasket
  4. https://www.bc-hellenen.de/204-0-170523_OSB_Headcoach.html
  5. https://www.bc-hellenen.de/206-0-170604_WlcomOmari.html
  6. https://www.bc-hellenen.de/243-0-170903_WelcomeJJ.html
  7. https://www.basketball-bund.net/index.jsp?Action=107&liga_id=21428&saison_id=2017
  8. Stützpunktverein (Memento des Originals vom 8. Mai 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.integration-durch-sport.de
  9. Award (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/bc-hellenen.de
  10. Basketball Leben
  11. bc-hellenen.de (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bc-hellenen.de
  12. sueddeutsche.de: Hellenen überraschen Jahn
  13. sueddeutsche.de: Chili con Neumann. Basketball-Zweitligist BC Hellenen gelingt zweiter Saisonsieg