BSV Menden

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Der Ball-Sportverein Menden (kurz: BSV Menden) ist ein Fußballverein der Stadt Menden im Sauerland. Die Mannschaft spielt im Huckenohlstadion am Oesberner Weg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SuS Menden 09[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SuS Menden 09 war zuvor 1947 der Aufstieg in die höchste Amateurklasse, die Landesliga Westfalen, gelungen.[1][2] Damit war man bis 1949 zweitklassig, bevor unterhalb der erstklassigen Oberliga West eine eingleisige 2. Division eingeführt wurde und man drittklassig wurde.[3] Bis 1957 konnte sich die SuS in der Landesliga halten, 1956 hatte man erst im Entscheidungsspiel gegen die Sportfreunde Siegen den Staffelsieg verpasst.[1] Vorübergehend gelang für die Saison 1958/59 die Rückkehr in die Amateurliga, und dann erneut 1961.[2] Mit Einführung der Bundesliga rutschte man jedoch in die Viertklassigkeit ab.

Das wohl bedeutendste Spiel absolvierte der Vorgängerverein SuS Menden 09 am 5. Juni 1954 im DFB-Pokal-Wettbewerb. Das Spiel gegen den damaligen amtierenden deutschen Meister Borussia Dortmund wurde in der 4. Minute der Verlängerung wegen Dunkelheit beim Spielstand von 1:1 abgebrochen. Das Wiederholungsspiel verloren die damals von Willi Multhaup trainierten Mendener allerdings im Stadion Rote Erde in Dortmund mit 0:2.[1]

BSV Menden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1973 fusionierte SuS Menden 09 mit dem Verein Alemannia Menden 1901. In den 1990er Jahren spielte der BSV schon einmal in der Verbandsliga. In der Saison 2005/06 gelang der Mannschaft der Aufstieg von der Landesliga in die Verbandsliga, in der darauffolgenden Saison stieg der Klub wieder ab. Nach dem Abstieg im Jahre 2012 spielte der BSV Menden in der Bezirksliga, schaffte aber in der folgenden Spielzeit den direkten Wiederaufstieg.

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Historie – SuS Menden 09. In: bsvmenden-hauptverein.de. BSV Menden, archiviert vom Original am 29. September 2007; abgerufen am 17. Juni 2014.
  2. a b Hardy Grüne: Anhang 1: Amateurligen im Süden, Südwest und Westen 1945/46-62/63. In: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 7: Vereinslexikon. Agon-Sportverlag, Kassel 2001, ISBN 3-89784-147-9, S. 502.
  3. Hardy Grüne: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 7: Vereinslexikon. Agon-Sportverlag, Kassel 2001, ISBN 3-89784-147-9, S. 14.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]