Sportfreunde Siegen

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Sportfreunde Siegen
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Voller Name Sportfreunde Siegen von 1899 e. V.
Fußballabteilung Sportfreunde Siegen Spielbetriebs-GmbH
Ort Siegen, Nordrhein-Westfalen
Gegründet 25. Juli 1899
Vereinsfarben Rot-Weiß
Stadion Leimbachstadion
Plätze 18.500
Vereinsvorstand Roland Schöler (Vors.)
Frank Weber
Dirk Weber
Gerhard Bettermann
Karl-Georg Hermann
Andreas Krämer
Geschäftsführer
GmbH
Ulrich Steiner
Trainer Thorsten Seibert
Homepage sportfreunde-siegen.de
Liga Regionalliga West
2015/16 1. Platz (Oberliga Westfalen)
Heim
Auswärts

Sportfreunde Siegen ist ein Fußballverein aus Siegen. Der Verein wurde am 8. September 1899[1] ursprünglich als Abteilung des TV Jahn Siegen 1879 gegründet und hieß damals noch Fußballclub Jahn Siegen. 1923 erfolgte der Zusammenschluss mit dem Sportverein 07 Siegen. Seitdem, bis auf eine kurze Phase nach dem Zweiten Weltkrieg, trägt der Verein den Namen Sportfreunde Siegen von 1899 e. V. Die Sportfreunde wurden 1955 Deutscher Amateurmeister und spielen seit dem Aufstieg im Jahr 2016 in der viertklassigen Regionalliga West.

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Jahn Siegen, der erste Vorläufer der heutigen Sportfreunde, entstand 1899 als Fußballabteilung des TV Jahn von 1879 Siegen und trat noch im selben Jahr in den 1898 gegründeten Rheinischen Spielverband ein. Die ersten Titel gewannen die Siegener 1908 (Meister der 1. Klasse des Bezirks Oberhessen, Gruppe B), 1911 (A-Klasse-Meister im Bezirk Oberhessen) und 1914 (Meister der A-Klasse Nord des rheinischen Südkreises).

Die 1920er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erfolgreichste Zeit der frühen Siegener Fußballgeschichte waren die 1920er Jahre. 1920 nahm der FC Jahn als Meister von Südwestfalen und Mark zum dritten Mal an der Endrunde um die westdeutsche Meisterschaft teil und überstand mit einem 2:1 gegen Kurhessen Kassel erstmals das Viertelfinale. Anschließend wurden die 1923 durch den Austritt des FC Jahn aus dem Gesamtverein und der Fusion mit dem Sportverein 07 Siegen entstandenen Sportfreunde Siegen von 1899 bis 1926 vier Mal in Folge Südwestfalenmeister, qualifizierten sich allerdings 1933 nicht für die Gauliga. Trotz vier Meisterschaften in der Bezirksklasse Arnsberg im Gau IX (Westfalen) gelang ihnen kein Aufstieg.

Deutsche Amateurmeisterschaft 1955[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg konnten die Sportfreunde lange nicht an die Vorkriegserfolge anknüpfen. Trotz mehrerer Meisterschaften (1947: Sportkreise Siegen, Wittgenstein und Olpe, damit Aufstieg in die Drittklassigkeit; 1953, 1954, 1955, 1956, 1959 und 1961 in der Amateurliga Westfalen) sowie der deutschen Amateurmeisterschaft 1955 gelang erst 1961 der Aufstieg in die 2. Division. 1963 waren die Sportfreunde für die neu gegründete zweitklassige Regionalliga qualifiziert, stiegen aber sofort wieder ab. 1968 stürzten sie sogar in die Viertklassigkeit ab, sie kamen aber schon 1969 in die Amateurliga Westfalen und 1972 in die Regionalliga zurück.

Der absolute Höhepunkt war der Gewinn der deutschen Amateurmeisterschaft am 25. Juni 1955 in Wetzlar mit einem 5:0-Endspielsieg über den Hessen-Meister SpVgg Bad Homburg. Dabei waren die Siegener lediglich als Westfalen-Dritter in die DFB-Endrunde eingezogen. In Westfalen, wo es seinerzeit fünf Landesligastaffeln als Amateur-Spitzenklasse gab, mussten die "Sportfreunde" in der Ausscheidung um die Westfalen-Amateurmeisterschaft sowohl Eintracht Gelsenkirchen als auch dem VfB 03 Bielefeld, die jedoch beide ins Lager des bezahlten Fußballs wechselten und sich deshalb nicht um die Amateurkrone bewerben konnten, den Vortritt lassen.[2]

  • Aufstellung: Werner Steffe, Heinz Kirsch, Friedel Klein, Werner Rarrasch (1926–1981), Hans Czerny (* 1926 oder 1927 in Preßburg; † 15. Juli 2001[3]), Günter Neuser (* 1924 oder 1925; † 12. Januar 2012[4]), Willi Elze (†), Paul Haase, Otto Nauroth (†), Herbert Schäfer (1927–1991), Werner Kurth (†) (Stand 17. Januar 2012[5])
  • Trainer: Jean Paffrath
  • Spieldaten: Spfr. Siegen – Bad Homburg 5:0; Tore: Haase (2), Nauroth (2), Kurth

Die Regionalligajahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als die Fußball-Regionalliga West zur Saison 1963/64 eingeführt wurde, gehörten auch die Sportfreunde zu den Gründungsmannschaften. Sie belegten jedoch nur den 18. Tabellenplatz und stiegen ab. Herausragender Spieler in dieser Saison war Peter Blusch, der für die Saison 1964/65 bei Eintracht Frankfurt einen Vertrag für die Bundesliga erhielt.

Logo bis Sommer 2002

1972 gelang mit dem Gewinn der Titel „Westfalenmeister“ und „Westdeutscher Amateurmeister“ erneut der Aufstieg in die Regionalliga. In der Saison 1972/73 spielten die Sportfreunde im Schnitt vor 8.206 Zuschauern. Dabei gab es gleich zum Saisoneinstand gegen den Bundesliga-Absteiger Borussia Dortmund den für sie bis heute gültigen Zuschauerrekord von 22.339 zahlenden Zuschauern. Als Aufsteiger belegte man in der Endabrechnung einen guten siebten Platz, bei 39:29 Punkten punktgleich mit dem Rangsechsten Alemannia Aachen. Zwei prominente "Heimkehrer" hatten maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg; das Siegerländer Fußballidol Herbert Schäfer, der im Sommer 1971 als Trainer zu seinem Stammverein zurückkehrte, und Gerhard Neuser, der nach sechs erfolgreichen Jahren als Mittelfeld-Regisseur bei Schalke 04 ebenfalls zurückgekehrt war. Zudem war Stürmer Gerhard Scholtyschik mit 24 Treffern zweitbester Torschütze der Regionalliga West – gleich hinter dem für Bayer Uerdingen stürmenden Manni Burgsmüller (29 Tore) und vor dem Essener Willi Lippens (23 Tore).

Die Saison 1973/74 stellte den Sportfreunden in ihrem zweiten Regionalligajahr insofern eine kaum überwindbare Hürde, als für Sommer 1974 die Auflösung der Regionalliga beschlossen war und für die Einreihung in die neu zu gründende 2. Bundesliga über den aktuellen Tabellenrang eine Bewertung früherer Platzierungen erfolgte. Damit wurden altgediente Regionalligavereine bevorteilt und die Sportfreunde mussten trotz eines 12. Ranges bei 18 Mannschaften zurück ins Amateurlager.[6]

Ab Gründung der 2. Bundesliga zur Saison 1974 spielten die Siegener zwölf Jahre lang durchgehend drittklassig – zunächst in der Amateurliga, ab 1978 in der neuen Amateur-Oberliga Westfalen. Nach dem Abstieg 1986 brauchten sie drei Anläufe (1988/89, 1992/93 und 1994/95), um in die Oberliga aufzusteigen und dort den Klassenverbleib zu schaffen. Zu den prägenden Spielern Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre gehörten beispielsweise Thomas Gräbener, Thomas Vtic, Skender Gega und Luděk Kovačík. 1997 gelang unter Trainer Ingo Peter mit großem Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Hasper SV der Aufstieg in die Regionalliga West/Südwest. Als erfolgreichste Torschützen des Teams um Asif Šarić, Zdenko Kosanovic, Afrim Kuci, Darius Scholtysik und Romas Cirba, das im Schnitt knapp 2.000 Zuschauer pro Heimspiel verfolgten, zeichneten sich Zorislaw Jonjic und Stephan Kessenich aus.[7] Zwar verließen namhafte Spieler wie Kosanovic und Kessenich den Verein, der Kern der Mannschaft blieb jedoch erhalten. Hinzu kamen unter anderem Spieler wie Ralf Kellermann, Frank Germann, Thomas Hein, Dieter Schönberger oder der mit 14 Toren in der Saison 1997/98 erfolgreichste Torschütze der Sportfreunde, Uwe Klein. Bereits in jener ersten Saison erreichte man die Vize-Meisterschaft hinter Rot-Weiß Oberhausen. Wie in der Vorsaison wiesen die Sportfreunde auch diesmal den höchsten Zuschauerschnitt aller Vereine der Liga auf und distanzierten mit 5.416 Zuschauern pro Heimspiel Rot-Weiss Essen (4.373) und Alemannia Aachen (3.732) deutlich.[8] In der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga scheiterten sie knapp an Tennis Borussia Berlin. 1998/99 erreichten sie das Viertelfinale im DFB-Pokal.

2. Bundesliga, Absturz und Insolvenz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2004/05 gelang den Siegenern schließlich der erstmalige Aufstieg in die 2. Bundesliga. In einem dramatischen Saisonfinale hatte Jahn Regensburg den Sportfreunden die entscheidende Schützenhilfe geleistet, da sie den FC Augsburg, der am letzten Spieltag knapp vor Siegen den Aufstiegsplatz belegte, aufgrund zweier Tore in der 88. Minute und der Nachspielzeit mit 2:1 schlagen konnten. Mit 21 Toren trug der in Alchen im Siegerland aufgewachsene und spätere Nationalspieler Patrick Helmes maßgeblich zum Aufstieg bei; er wechselte im Anschluss jedoch zum 1. FC Köln. Im Aufstiegsjahr gewann Siegen zudem den Westfalenpokal durch ein 5:3 im Elfmeterschießen gegen die zweite Mannschaft des VfL Bochum.

Das erste Tor für die Sportfreunde im Profifußball am zweiten Spieltag beim 4:0-Heimerfolg über die SpVgg Unterhaching schoss Sven Lintjens. Trotz weiterer anfänglicher Achtungserfolge rutschten die Sportfreunde in der Rückrunde 2005/06 auf einen Abstiegsplatz und verließen diesen nicht mehr. Nach einem 2:2-Unentschieden beim SC Freiburg stand der Abstieg in die Regionalliga schon am 31. Spieltag fest. Der Verein beendete die Saison schließlich auf dem letzten Platz.

Am 1. Mai 2008 beurlaubte der Verein Trainer Marc Fascher, da er die Qualifikation zur neuen 3. Liga gefährdet sah. Als Interimstrainer wurde Co-Trainer Peter Nemeth bis zum Saisonende eingesetzt. Zum 16. Mai 2008 kündigte der Ex-Bundesliga-Profi Heinz Knüwe seinen Posten als Sportlicher Leiter fristlos, da er über die Beurlaubung Faschers nicht informiert worden sei und der Verein deshalb gegen seinen Arbeitsvertrag verstoßen habe. Am 28. Mai 2008 gaben die Sportfreunde bekannt, dem Verein drohe die Insolvenz.[9] Kurz darauf beendeten die Siegener die Regionalligasaison als Elfter und verpassten damit trotz eines Sieges am letzten Spieltag knapp die sportliche Qualifikation für die neue 3. Liga. Am 2. Juni 2008 stellte der Verein wegen Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Siegen bei einer Überschuldung in Höhe von rund 500.000 €.[10] Der WFLV ließ den Verein dennoch zur NRW-Liga in der Spielzeit 2008/09 zu.[11] Am 25. März 2009 wurde das Insolvenzverfahren rechtskräftig aufgehoben, nachdem ein Insolvenzplan erstellt worden war.

Konsolidierung und Rückkehr in die vierthöchste Liga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem seine Rettung gesichert war, gesundete der Verein sportlich wie finanziell; mit Platz 7 in der Saison 2010/11 und starken Neuverpflichtungen untermauerte er seine Aufstiegsambitionen für die Regionalliga-Qualifikationssaison 2011/12. Der Aufstieg in die neu konzipierte Regionalliga West wurde dann durch einen 3:0-Erfolg beim FC Viktoria Köln bereits am 9. Mai 2012 bei noch fünf ausstehenden Spielen perfekt gemacht.[12]

Auf der Mitgliederversammlung am 30. Mai 2012 in der Siegerlandhalle wurde mehrheitlich beschlossen, die erste Herren-Mannschaft zum 30. Juni 2012 in eine zu gründende Spielbetriebs-GmbH auszugliedern.[13]

Sponsorenabsprung, Abstieg in die Oberliga und sofortiger Wiederaufstieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo bis 2015

Als der Hauptsponsor und Unterstützer der Siegener, Manfred Utsch, seinen Rückzug als Geldgeber zum Ende der Saison 2013/14 ankündigte[14], änderte dies einiges. Nach einem erneuten fünften Platz wechselten in der Sommerpause viele Spieler zu anderen Vereinen, nachdem bereits im Januar Trainer Michael Boris nach Lotte abgewandert war und der bisherige Co-Trainer Matthias Hagner seinen Posten übernommen hatte. Mit geringerem Budget ging es in die neue Saison; bis Anfang November verbuchte die Mannschaft erst zwei Siege und zwei Unentschieden, dafür zehn Niederlagen. Am 3. November wurde Trainer Hagner entlassen und Michael Boris kehrte von Lotte wieder ins Leimbachtal zurück. Bis zum Ende der Saison hielt man zwar Anschluss an die anderen Vereine, stieg jedoch als 17. in die Oberliga Westfalen ab. In der Sommerpause wechselte Trainer Boris zum Regionalligaabsteiger KFC Uerdingen[15], der seit 2015/16 in der Oberliga Niederrhein spielt. Am 6. Juli 2015 stand Ottmar Griffel als neuer Trainer der Siegener fest; im Gegensatz zu Boris arbeitet er nicht als hauptamtlicher Trainer.[16] Am 20. Mai 2016 gelang den Sportfreunden mit einem 5:0-Sieg gegen den SuS Stadtlohn der direkte Wiederaufstieg in die Regionalliga West.[17]

Statistik seit der Saison 1947/48[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Liga Platz S U N Tore Punkte Bemerkung
1947/48 Landesliga Westfalen 11. 5 6 11 35:46 16:28 Aufsteiger der vorherigen Saison
1948/49 Landesliga Westfalen 5. 13 5 8 64:42 31:21 drei Landesliga-Staffeln
1949/50 Landesliga Westfalen 2. 15 4 9 78:47 34:22 zwei Landesliga-Staffeln
1950/51 Landesliga Westfalen 4. 18 7 9 81:45 43:25 nur eine Landesliga-Staffel
1951/52 Landesliga Westfalen 6. 14 6 10 91:58 34:26 nur eine Landesliga-Staffel
1952/53 Landesliga Westfalen 1. 19 6 3 81:36 43:13
1953/54 Landesliga Westfalen 1. 20 1 5 92:29 41:11
1954/55 Landesliga Westfalen 1. 18 4 4 101:28 40:12 Deutscher Amateurmeister 1955
1955/56 Landesliga Westfalen 1. 23 3 2 89:31 49:7 Qualifikation für die neue Verbandsliga
1956/57 Verbandsliga Westfalen 5. 14 5 11 71:57 33:27
1957/58 Verbandsliga Westfalen 6. 13 9 8 57:32 35:25
1958/59 Verbandsliga Westfalen 1. 21 4 5 80:35 46:14 Finale um die Westfalen-Meisterschaft
gegen SpVg Beckum verloren
1959/60 Verbandsliga Westfalen 2. 19 3 6 65:31 41:15
1960/61 Verbandsliga Westfalen 1. 18 5 3 73:25 41:11
1961/62 2. Oberliga West 8. 55:46 28:32
1962/63 2. Oberliga West 5. 63:57 33:27 Qualifikation für die neue Regionalliga
1963/64 Regionalliga West 18. 9 11 18 69:85 29:47
1964/65 Verbandsliga Westfalen 5. 51:43 34:30
1965/66 Verbandsliga Westfalen 9. 43:50 27:29
1966/67 Verbandsliga Westfalen 12. 40:51 22:34
1967/68 Verbandsliga Westfalen 15. 44:61 22:38
1968/69 Landesliga Westfalen 2. 75:29 49:11
1969/70 Verbandsliga Westfalen 4. 59:35 38:22
1970/71 Verbandsliga Westfalen 2. 65:29 44:16 Teilnahme an der Amateurmeisterschaft 1971
1971/72 Verbandsliga Westfalen 1. 70:25 45:15
1972/73 Regionalliga West 7. 14 11 9 55:53 39:29
1973/74 Regionalliga West 12. 9 10 15 59:76 28:40 keine Qualifikation für die neue 2. Bundesliga
1974/75 Verbandsliga Westfalen 3. 19 8 7 86:42 46:22
1975/76 Verbandsliga Westfalen 15. 11 7 16 47:61 29:39
1976/77 Verbandsliga Westfalen 10. 10 14 10 51:59 34:34
1977/78 Verbandsliga Westfalen 4. 20 5 9 85:54 45:23 Qualifikation für die neue Oberliga
1978/79 Oberliga Westfalen 15. 10 9 15 45:51 29:39
1979/80 Oberliga Westfalen 4. 15 10 9 53:37 40:28
1980/81 Oberliga Westfalen 7. 15 8 11 55:48 38:30
1981/82 Oberliga Westfalen 4. 17 16 7 57:44 50:30
1982/83 Oberliga Westfalen 5. 12 13 9 61:58 37:31
1983/84 Oberliga Westfalen 13. 11 7 16 59:66 29:39
1984/85 Oberliga Westfalen 12. 10 11 13 55:63 31:37
1985/86 Oberliga Westfalen 16. 8 8 16 48:72 24:40
1986/87 Verbandsliga Westfalen 3. 71:46 42:26
1987/88 Verbandsliga Westfalen 1. 72:34 47:17
1988/89 Oberliga Westfalen 16. 6 6 18 35:66 18:42
1989/90 Verbandsliga Westfalen 14. 33:52 24:36
1990/91 Verbandsliga Westfalen 2. 70:31 44:16
1991/92 Verbandsliga Westfalen 1. 65:24 47:13
1992/93 Oberliga Westfalen 15. 7 14 13 35:56 24:44
1993/94 Verbandsliga Westfalen 1. 47:20 41:19
1994/95 Oberliga Westfalen 7. 11 8 9 48:33 30:26
1995/96 Oberliga Westfalen 2. 16 7 5 59:37 55
1996/97 Oberliga Westfalen 1. 24 4 2 89:26 76
1997/98 Regionalliga West/Südwest 2. 20 5 9 69:37 65 Teilnahme an der Amateurmeisterschaft 1998
1998/99 Regionalliga West/Südwest 3. 15 9 8 48:24 54
1999/00 Regionalliga West/Südwest 3. 20 7 9 61:42 67
2000/01 Regionalliga Süd 6. 14 8 12 45:45 50
2001/02 Regionalliga Süd 7. 14 10 10 49:37 52
2002/03 Regionalliga Süd 16. 11 10 15 47:55 43
2003/04 Regionalliga Süd 16. 10 7 17 53:63 37
2004/05 Regionalliga Süd 2. 18 10 6 52:29 64
2005/06 2. Bundesliga 18. 8 7 19 35:54 31
2006/07 Regionalliga Süd 12. 12 8 14 53:49 44
2007/08 Regionalliga Süd 11. 10 15 9 35:37 45 Zwangsabstieg nach Insolvenzanmeldung
2008/09 NRW-Liga 11. 12 9 15 44:58 45
2009/10 NRW-Liga 13. 11 11 14 47:54 44
2010/11 NRW-Liga 7. 14 6 12 54:47 48
2011/12 NRW-Liga 2. 24 6 4 75:23 78
2012/13 Regionalliga West 5. 19 7 12 58:43 64
2013/14 Regionalliga West 5. 18 10 8 57:34 64
2014/15 Regionalliga West 17. 7 9 18 33:56 30
2015/16 Oberliga Westfalen 1. 19 7 8 59:31 64
grün unterlegte Spielzeiten kennzeichnen einen Aufstieg, rot unterlegte einen Abstieg

Aktueller Kader 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Spieler Nat. Geburtsdatum im Verein seit letzter Verein
Torhüter
1 Dominik Poremba DeutschlandDeutschland 14.02.1987 2014 Rot-Weiss Essen
22 Christoph Thies DeutschlandDeutschland 06.11.1996 2014 eigene Jugend
33 Manuel Wolff DeutschlandDeutschland 18.09.1982 2016 SV Rothemühle
Abwehr
3 Julian Dudda DeutschlandDeutschland 08.04.1993 2016 Kickers Offenbach
4 Marco Beier DeutschlandDeutschland 23.05.1995 2015 Rot-Weiss Essen
5 Daniel Hoff DeutschlandDeutschland 17.06.1996 2016 MSV Duisburg II
7 Manuel Konate-Lueken ElfenbeinküsteElfenbeinküste DeutschlandDeutschland 11.01.1996 2015 FSV Frankfurt U19
15 Serkan Dalman DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei 13.04.1987 2008 zweite Mannschaft
21 Til Bauman DeutschlandDeutschland 29.03.1995 2014 Borussia Dortmund U19
27 Günter Mabanza DeutschlandDeutschland Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo 23.01.1996 2016 1. FC Köln II
Mittelfeld
6 Mehmet Kurt DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei 09.01.1996 2016 Lüneburger SK Hansa
8 Björn Jost DeutschlandDeutschland 07.12.1996 2015 FV Wiehl 2000 U19
10 Haluk Arslan TurkeiTürkei DeutschlandDeutschland 24.10.1994 2013 eigene Jugend
11 Jakub Jarecki PolenPolen DeutschlandDeutschland 15.09.1995 2015 FC Viktoria Köln
14 Marco Rente DeutschlandDeutschland 25.02.1997 2015 eigene Jugend
18 Luca Valido DeutschlandDeutschland ItalienItalien 15.10.1996 2015 eigene Jugend
25 Julian Jakobs DeutschlandDeutschland 15.02.1990 2016 TSV Steinbach
26 Arda Nebi DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei 17.04.1991 2016 SpVgg Erkenschwick
29 Niklas Zeller DeutschlandDeutschland 04.06.1995 2016 TSV Steinbach
31 Mark Zeh DeutschlandDeutschland 19.11.1983 2015 Sportfreunde Lotte
Sturm
9 Lukas Hombach DeutschlandDeutschland 09.06.1993 2016 Fortuna Düsseldorf II
20 Benedikt Zahn DeutschlandDeutschland 24.02.1996 2016 Waldhof Mannheim

Stand: 30. August 2016

Ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thorsten Seibert, seit 25. September 2016[18]
  • Ottmar Griffel, 6. Juli 2015[19][20] bis 25. September 2016
  • Michael Boris, 3. November 2014 bis 24. Juni 2015[21][22]
  • Matthias Hagner, 8. Januar 2014 bis 3. November 2014
  • Michael Boris, 1. Juli 2011 bis 8. Januar 2014
  • Daniel Cartus, 4. Mai bis 30. Juni 2011
  • Andrzej Rudy, 13. April 2010[23] bis 3. Mai 2011[24]
  • Peter Németh. 29. März 2010 bis 12. April 2010
  • Rob Delahaije, 29. Oktober 2009[25] bis 29. März 2010
  • Jörg Jung, 5. Juni 2009 bis 28. Oktober 2009
  • Peter Németh, 1. Mai 2008 bis 2. Juni 2009
  • Marc Fascher, 2. Oktober 2007 bis 30. April 2008
  • Sascha Franz, 29. September 2007 bis 1. Oktober 2007
  • Ralf Loose, 1. Juli 2006 bis 29. September 2007
  • Hannes Bongartz, 17. Februar 2006 bis 30. Juni 2006
  • Uwe Helmes, 4. Februar 2006 bis 17. Februar 2006
  • Ján Kocian, 1. Juli 2005 bis 4. Februar 2006
  • Ralf Loose, 4. Juni 2004 bis Juni 2005
  • Gerhard "Fanja" Noll, 9. April 2004 bis 3. Juni 2004
  • Michael Feichtenbeiner, 1. Juli 2003 bis 8. April 2004
  • Ingo Peter, 1. Juli 1994 – 30. Juni 2003
  • Uwe Helmes, 28. Februar 1994 - 30. Juni 1994
  • Werner Schumacher, 1. Juli 1993 – 27. Februar 1994
  • Toni Burghardt, 1. Juli 1992 – 30. Juni 1993
  • Klaus Scheer, 1. Juli – 30. Juni 1992
  • Toni Burghardt, 1. Juli 1989 – 30. Juni 1991
  • Hubertus Graf von Reichenbach, ? 1989 - ? 1989
  • Ernst-Adolf Breuer, 1. Januar 1989 - ? 1989
  • Volker Rieske, 1. Juli 1987 – 31.12.1988
  • Gerd vom Bruch, 1. Juli 1986 – 30. Juni 1987
  • Peter Geyer, 1. Juli 1984 – 30. Juni 1986
  • Herbert Wunderlich, Interim 1984
  • Elmar Müller, 1. Juli 1979 – 30. Juni 1984
  • Rolf Salgert†, 1. Juli 1978 – 30. Juni 1979
  • Herbert Wunderlich, 1. Juli 1975 – 30. Juni 1978
  • Herbert Schäfer, 1. Juli 1971 – 30. Juni 1975
  • Rudi Brückmann, 1. Juli 1968 – 30. Juni 1971
  • Jean ("Schäng") Paffrath†, 1. Juli 1967 – 30. Juni 1968
  • Emil Izsó, 1. Juli 1966 – 30. Juni 1967
  • Herbert Schäfer†, 1. Juli 1960 – 30. Juni 1966
  • Josef Gesell†, 1. Juli 1958 – 30. Juni 1960
  • Rudi Brückmann, 1. Juli 1957 – 30. Juni 1958
  • Jean Paffrath†, 1. Juli 1954 – 30. Juni 1957[26][27]
  • Hermann Lindemann†, 1. Juli 1948 - 30. Juni 1949

Reservemannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum Ende der Saison 2014/15 bestand eine zweite Mannschaft. 1999 gelang der Aufstieg in die Verbandsliga Westfalen, drei Jahre später der erneute Aufstieg in die Oberliga. Es folgte ein 10. Platz in der Saison 2002/03, die höchste Platzierung in der Oberliga, ehe man 2006 wieder in die Westfalenliga abstieg. Seit 2010 spielte die Reserve der Sportfreunde in der Landesliga Westfalen Staffel 2. Dort wurde sie nach der Saison 2014/15, auf dem 15. Platz stehend, aufgelöst.[28] Im März 2016 gaben die Sportfreunde bekannt, dass zur nächsten Saison wieder eine 2. Mannschaft die als U-21 agieren wird am Spielbetrieb teilnimmt. Die Mannschaft beginnt in der Kreisliga A, da sie durch die Nichtmeldung der Vorsaison als erster Absteiger aus der Bezirksliga feststand.[29][30]

Zwischen 2002 und 2004 bestand eine dritte Mannschaft. Sie spielte in der Bezirksliga.

Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2012/13 nahmen insgesamt 15 Jugendmannschaften am Spielbetrieb teil.[31] Die B-Jugend des Vereins spielte in der Saison 2012/13 in der B-Junioren-Bundesliga, Staffel West, stieg allerdings direkt wieder ab und spielte anschließend wieder in der Verbandsliga. 2015 gelang der erneute Aufstieg in die höchste Spielklasse der U-17. Die A-Jugend spielte mit Unterbrechungen bis zur Saison 2012/13 in der Verbandsliga, seitdem in der Landesliga.

In der Saison 2014/15 konnten die B-Junioren-Mannschaft, die C-Junioren und die D-Junioren den Kreispokal für sich entscheiden. Die A-Junioren wurden Kreispokal-Zweiter.

Bei den Mädchen besteht eine B-Juniorinnen-Mannschaft, die in der Bezirksliga spielt. In der Saison 2013/14 spielten sie in der Verbandsliga.

Frauenmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Saison 1996/1997 übernahmen die Sportfreunde Siegen die erfolgreiche Frauenmannschaft des TSV Siegen. An die Erfolge des TSV konnte man nicht anknüpfen. Nach fünf Spielzeiten stieg man aus der Bundesliga ab und spielte fort an in der Regionalliga West. In den Spielzeiten 2002/03 und 2008/09 stieg man in die Verbandsliga Westfalen ab und konnte in der folgenden Saison den direkten Wiederaufstieg feiern.

In der Saison 1999/2000 erreichte die Sportfreunde Siegen das DFB-Pokalfinale und verloren dort mit 1:2 gegen den 1. FFC Frankfurt und in der Saison 2011/12 konnte man den Westfalenpokal gegen Germania Hauenhorst gewinnen. Dadurch qualifizierte man sich für den DFB-Pokal der kommenden Saison.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Renovierungsarbeiten am städtischen Leimbachstadion wurden vor der Saison 2003/04 fertiggestellt, so dass es nun über komplett erneuerte Stehplätze sowie über Flutlichtmasten verfügt. Die Ostkurve wurde jedoch erst im Juli 2005 renoviert. Auflagengemäß wurden überdachte Presseplätze auf der Haupttribüne eingerichtet. Das Stadion verfügt derzeit über 18.500 Plätze, davon 2.100 überdachte Sitzplätze und 16.400 Stehplätze, von denen 2.000 unter der Haupttribüne überdacht sind.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sportfreunde Siegen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Zurückgeblättert", Siegener Zeitung vom 11. September 2010.
  2. K.H. Hof: Siegerländer Sportgeschichten, ISBN 3-00-002216-3.
  3. „Den Toten ein ehrendes Gedenken“, Siegerländer Heimatkalender 2002, S. 46, 77. Ausgabe, Hrsg. Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e. V., Verlag für Heimatliteratur.
  4. "Trauer um Günter Neuser", Siegener Zeitung vom 16. Januar 2012, S. 23.
  5. Stand Januar 2012, siehe Siegener Zeitung vom 16. Januar sowie Ergänzung vom 17. Januar.
  6. K.H.Hof: Siegerländer Sportgeschichten, Verlag Vorländer GmbH & Co., ISBN 3-00-002216-3.
  7. Sportfreunde Echo vom 25. Mai 1997, S. 6/8/12.
  8. Sportfreunde Echo vom 24. Mai 1998, S. 7/8/19.
  9. Sportfreunde Siegen: Insolvenz droht, 28. Mai 2008.
  10. Sportfreunde Siegen: Insolvenzantrag gestellt, 2. Juni 2008.
  11. Sportfreunde Siegen: Sportfreunde in der NRW-Liga Saison 2008/09, 15. Juli 2008.
  12. DerWesten.de, gesichtet 10. Mai 2012
  13. DerWesten.de, gesichtet 31. Mai 2012
  14. sportfreunde-siegen.de. Manfred Utsch beendet finanzielles Engagement
  15. reviersport.de: KFC Uerdingen: Boris kommt zum KFC
  16. sportfreunde-siegen.de: Ottmar Griffel wird neuer Sportfreunde-Trainer
  17. Sportfreunde Siegen steigen in die Regionalliga auf auf westline.de, abgerufen am 24. Mai 2016.
  18. Vereinshomepage, gesichtet am 26. September 2016
  19. Ottmar Griffel wird neuer Sportfreunde-Trainer. In: www.sportfreunde-siegen.de. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  20. Ottmar Griffel neuer Sportfreunde-Trainer. In: WAZ. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  21. Vereinshomepage, gesichtet 3. November 2014
  22. sportfreunde-siegen.de: Vertrag mit Trainer Michael Boris aufgelöst
  23. http://www.expressi.de/fussball/nrw-liga/2291-andrzej-rudy-der-neue-sportfreunde-trainer.html Expressi.de, gesichtet am 13. April 2010.
  24. Siegener Zeitung, gesichtet 5. Mai 2011
  25. Reviersport.de vom 29. Oktober 2009
  26. Interview mit Jean Paffrath im Kölner Stadt-Anzeiger
  27. ehem. Spieler von Preußen Dellbrück (* 1922 in Köln)
  28. Siegener Zeitung vom 15. Juni 2015.
  29. Peter Bäumgen coacht neue U21. In: www.sportfreunde-siegen.de. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  30. SFS meldet ein U21-Team. In: WAZ. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  31. Vereinshomepage, gesichtet 9. November 2012