Sportfreunde Siegen

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Sportfreunde Siegen
Sportfreunde Siegen
Voller Name Sportfreunde Siegen
von 1899 e. V.
(Hauptverein)
Sportfreunde Siegen Spielbetriebs-GmbH
(Spielbetrieb Profifußball)
Ort Siegen, Nordrhein-Westfalen
Gegründet 25. Juli 1899
Vereinsfarben Rot-Weiß
Stadion Leimbachstadion
Plätze 18.500
Vorstand Ulrich Steiner
Trainer Ottmar Griffel
Homepage sportfreunde-siegen.de
Liga Oberliga Westfalen
2014/15 17. Platz (Regionalliga West)
Heim
Auswärts

Sportfreunde Siegen ist ein Fußballverein aus Siegen. Der Verein wurde am 8. September 1899[1] ursprünglich als Abteilung des TV Jahn Siegen 1879 gegründet und hieß damals noch Fußballclub Jahn Siegen. 1923 erfolgte der Zusammenschluss mit dem Sportverein 07 Siegen. Seitdem trägt der Verein, bis auf eine kurze Phase nach dem Zweiten Weltkrieg, den Namen Sportfreunde Siegen von 1899 e. V. Die Sportfreunde wurden 1955 Deutscher Amateurmeister und spielen aktuell in der Fußball-Oberliga Westfalen.

Entwicklung[Bearbeiten]

Der FC Jahn Siegen, der erste Vorläufer der heutigen Sportfreunde, entstand 1899 als Fußballabteilung des TV Jahn von 1879 Siegen und trat noch im selben Jahr in den 1898 gegründeten Rheinischen Spielverband ein. Die ersten Titel gewannen die Siegener 1908 (Meister der 1. Klasse des Bezirks Oberhessen, Gruppe B), 1911 (A-Klasse-Meister im Bezirk Oberhessen) und 1914 (Meister der A-Klasse Nord des rheinischen Südkreises).

Die 1920er Jahre[Bearbeiten]

Die erfolgreichste Zeit der frühen Siegener Fußballgeschichte waren die 1920er Jahre. 1920 nahm der FC Jahn als Meister von Südwestfalen und Mark zum dritten Mal an der Endrunde um die Westdeutsche Meisterschaft teil und überstand mit einem 2:1 gegen Kurhessen Kassel erstmals das Viertelfinale. Anschließend wurden die 1923 durch den Austritt des FC Jahn aus dem Gesamtverein und der Fusion mit dem Sportverein 07 Siegen entstandenen Sportfreunde Siegen von 1899 bis 1926 vier Mal in Folge Südwestfalenmeister, qualifizierten sich allerdings 1933 nicht für die Gauliga. Trotz vier Meisterschaften in der Bezirksklasse Arnsberg im Gau IX (Westfalen) gelang ihnen kein Aufstieg.

Deutsche Amateurmeisterschaft 1955[Bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg konnten die Sportfreunde lange nicht an die Vorkriegserfolge anknüpfen. Trotz mehrerer Meisterschaften (1947: Sportkreise Siegen, Wittgenstein und Olpe, damit Aufstieg in die Drittklassigkeit; 1953, 1954, 1955, 1956, 1959 und 1961 in der Amateurliga Westfalen) sowie der Deutschen Amateurmeisterschaft 1955 gelang erst 1961 der Aufstieg in die 2. Division. 1963 waren die Sportfreunde für die neu gegründete zweitklassige Regionalliga qualifiziert, stiegen aber sofort ab. 1968 stürzten die Siegener sogar in die Viertklassigkeit ab, sie kamen aber schon 1969 in die Amateurliga Westfalen und 1972 in die Regionalliga zurück.

Der absolute Höhepunkt war der Gewinn der Deutschen Amateurmeisterschaft am 25. Juni 1955 in Wetzlar mit einem 5:0-Endspielsieg über den Hessen-Meister SpVgg Bad Homburg. Dabei waren die Siegener lediglich als Westfalen-Dritter in die DFB-Endrunde eingezogen. In Westfalen, wo es seinerzeit fünf Landesligastaffeln als Amateur-Spitzenklasse gab, mussten die "Sportfreunde" in der Ausscheidung um die Westfalen-Amateurmeisterschaft sowohl Eintracht Gelsenkirchen als auch dem VfB 03 Bielefeld, die jedoch beide ins Lager des bezahlten Fußballs wechselten und sich deshalb nicht um die Amateurkrone bewerben konnten, den Vortritt lassen.[2]

  • Aufstellung: Werner Steffe, Heinz Kirsch, Friedel Klein, Werner Rarrasch (1926–1981), Hans Czerny (* 1926 oder 1927 in Preßburg; † 15. Juli 2001[3]), Günter Neuser (* 1924 oder 1925; † 12. Januar 2012[4]), Willi Elze (†), Paul Haase, Otto Nauroth (†), Herbert Schäfer (1927–1991), Werner Kurth (†) (Stand 17. Januar 2012[5])
  • Trainer: Jean Paffrath
  • zum Spiel: Spfr. Siegen – Bad Homburg 5:0; Tore: Haase (2), Nauroth (2), Kurth

Die Regionalligajahre[Bearbeiten]

Als die Fußball-Regionalliga West zur Saison 1963/64 eingeführt wurde, gehörten auch die Sportfreunde zu den Gründungsmannschaften. Sie belegten jedoch nur den 18. Tabellenplatz und stiegen ab. Herausragender Spieler in dieser Saison war Peter Blusch, der für die Saison 1964/65 bei Eintracht Frankfurt einen Vertrag für die Bundesliga erhielt.

Logo bis Sommer 2002

1972 gelang mit dem Gewinn der Titel „Westfalenmeister“ und „Westdeutscher Amateurmeister“ erneut der Aufstieg in die Regionalliga. In der Saison 1972/73 spielten die Sportfreunde im Schnitt vor 8.206 Zuschauern. Dabei gab es gleich zum Saisoneinstand gegen den Bundesliga-Absteiger Borussia Dortmund den für sie bis heute gültigen Zuschauerrekord von 22.339 zahlenden Zuschauern. Als Aufsteiger belegte man in der Endabrechnung einen guten siebten Platz, bei 39:29 Punkten punktgleich mit dem Rangsechsten Alemannia Aachen. Zwei prominente "Heimkehrer" hatten maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg; das Siegerländer Fußballidol Herbert Schäfer, der im Sommer 1971 als Trainer zu seinem Stammverein zurückkehrte, und Gerhard Neuser, der nach sechs erfolgreichen Jahren als Mittelfeld-Regisseur bei Schalke 04 ebenfalls zurückgekehrt war. Zudem war Stürmer Gerhard Scholtyschik mit 24 Treffern zweitbester Torschütze der Regionalliga West – gleich hinter dem für Bayer Uerdingen stürmenden Manni Burgsmüller (29 Tore) und vor dem Essener Willi Lippens (23 Tore).

Die Saison 1973/74 stellte den Sportfreunden in ihrem zweiten Regionalligajahr insofern eine kaum überwindbare Hürde, als für Sommer 1974 die Auflösung der Regionalliga beschlossen war und für die Einreihung in die neu zu gründende 2. Bundesliga über den aktuellen Tabellenrang eine Bewertung früherer Platzierungen erfolgte. Damit wurden altgediente Regionalligavereine bevorteilt und die Sportfreunde mussten trotz eines 12. Ranges bei 18 Mannschaften zurück ins Amateurlager.[6]

Ab Gründung der 2. Bundesliga zur Saison 1974 spielten die Siegener zwölf Jahre lang durchgehend drittklassig – zunächst in der Amateurliga, ab 1978 in der neuen Amateur-Oberliga Westfalen. Nach dem Abstieg 1986 brauchten sie drei Anläufe (1988/89, 1992/93 und 1994/95), um in die Oberliga aufzusteigen und dort den Klassenverbleib zu schaffen. Zu den prägenden Spielern Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre gehörten beispielsweise Thomas Gräbener, Thomas Vtic, Skender Gega und Ludek Kovacik. 1997 gelang unter Trainer Ingo Peter mit großem Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Hasper SV der Aufstieg in die Regionalliga West/Südwest. Als erfolgreichste Torschützen des Teams um Asif Šarić, Zdenko Kosanovic, Afrim Kuci, Darius Scholtysik und Romas Cirba, das im Schnitt knapp 2.000 Zuschauer pro Heimspiel verfolgten, zeichneten sich Zorislaw Jonjic und Stephan Kessenich aus.[7] Zwar verließen namhafte Spieler wie Kosanovic und Kessenich den Verein, der Kern der Mannschaft blieb jedoch erhalten. Hinzu kamen unter anderem Spieler wie Ralf Kellermann, Frank Germann, Thomas Hein, Dieter Schönberger oder der mit 14 Toren in der Saison 1997/98 erfolgreichste Torschütze der Sportfreunde, Uwe Klein. Bereits in jener ersten Saison erreichte man die Vize-Meisterschaft hinter Rot-Weiß Oberhausen. Wie in der Vorsaison wiesen die Sportfreunde auch diesmal den höchsten Zuschauerschnitt aller Vereine der Liga auf und distanzierten mit 5.416 Zuschauern pro Heimspiel Rot-Weiss Essen (4.373) und Alemannia Aachen (3.732) deutlich.[8] In der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga scheiterten sie knapp an Tennis Borussia Berlin. 1998/99 erreichten sie das Viertelfinale im DFB-Pokal.

2. Bundesliga, Absturz und Insolvenz[Bearbeiten]

In der Saison 2004/05 gelang den Siegenern schließlich der erstmalige Aufstieg in die 2. Bundesliga. In einem dramatischen Saisonfinale hatte Jahn Regensburg den Sportfreunden die entscheidende Schützenhilfe geleistet, da sie den FC Augsburg, der am letzten Spieltag knapp vor Siegen den Aufstiegsplatz belegte, aufgrund zweier Tore in der 88. Minute und der Nachspielzeit mit 2:1 schlagen konnten. Mit 21 Toren trug der in Alchen im Siegerland aufgewachsene und spätere Nationalspieler Patrick Helmes maßgeblich zum Aufstieg bei; er wechselte im Anschluss jedoch zum 1. FC Köln. Im Aufstiegsjahr gewann Siegen zudem den Westfalenpokal durch ein 5:3 im Elfmeterschießen gegen die zweite Mannschaft des VfL Bochum.

Das erste Tor für die Sportfreunde im Profifußball am zweiten Spieltag beim 4:0-Heimerfolg über die SpVgg Unterhaching schoss Sven Lintjens. Trotz weiterer anfänglicher Achtungserfolge rutschten die Sportfreunde in der Rückrunde 2005/06 auf einen Abstiegsplatz und verließen diesen nicht mehr. Nach einem 2:2-Unentschieden beim SC Freiburg stand der Abstieg in die Regionalliga schon am 31. Spieltag fest. Der Verein beendete die Saison schließlich auf dem letzten Platz.

Am 1. Mai 2008 beurlaubte der Verein Trainer Marc Fascher, da er die Qualifikation zur neuen 3. Liga gefährdet sah. Als Interimstrainer wurde Co-Trainer Peter Nemeth bis zum Saisonende eingesetzt. Zum 16. Mai 2008 kündigte der Ex-Bundesliga-Profi Heinz Knüwe seinen Posten als Sportlicher Leiter fristlos, da er über die Beurlaubung Faschers nicht informiert worden sei und der Verein deshalb gegen seinen Arbeitsvertrag verstoßen habe. Am 28. Mai 2008 gaben die Sportfreunde bekannt, dem Verein drohe die Insolvenz.[9] Kurz darauf beendeten die Siegener die Regionalligasaison als Elfter und verpassten damit trotz eines Sieges am letzten Spieltag knapp die sportliche Qualifikation für die neue 3. Liga. Am 2. Juni 2008 stellte der Verein wegen Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Siegen bei einer Überschuldung in Höhe von rund 500.000 €.[10] Der WFLV ließ den Verein dennoch zur NRW-Liga in der Spielzeit 2008/09 zu.[11] Am 25. März 2009 wurde das Insolvenzverfahren rechtskräftig aufgehoben, nachdem ein Insolvenzplan erstellt worden war.

Konsolidierung und Aufstieg in die Vierte Liga[Bearbeiten]

Nachdem die Rettung des Vereins gesichert war, gesundete der Verein sportlich wie finanziell und er konnte durch Platz 7 in der Saison 2010/11 und starke Neuverpflichtungen zur Saison 2011/12 seine Aufstiegsambitionen für die Regionalliga-Qualifikationssaison 2011/2012 untermauern. Dieser Aufstieg in die neu konzipierte Regionalliga West wurde dann bereits am 9. Mai 2012 durch einen 3:0-Erfolg beim FC Viktoria Köln bei noch fünf ausstehenden Spielen perfekt gemacht.[12]

Bei der Mitgliederversammlung am 30. Mai 2012 in der Siegerlandhalle wurde mehrheitlich beschlossen, die erste Herren-Mannschaft zum 30. Juni 2012 in eine zu gründende Spielbetriebs-GmbH auszugliedern.[13]

Sponsorenabsprung und Abstieg in die Oberliga[Bearbeiten]

Als der Hauptsponsor und Unterstützer der Siegener Manfred Utsch seinen Rückzug als Geldgeber zum Ende der Saison 2013/2014 ankündigte[14], änderte dies einiges. Nach einem erneuten fünften Platz wechselten in der Sommerpause viele Spieler zu anderen Vereinen, nachdem bereits im Januar Trainer Michael Boris nach Lotte gewechselt war und der bisherige Co-Trainer Matthias Hagner seinen Posten übernommen hatte. Mit geringerem Budget ging es in die neue Saison, bis Anfang November verbuchte die Mannschaft erst zwei Siege und zwei Unentschieden, dafür zehn Niederlagen. Am 3. November wurde Trainer Hagner entlassen und Michael Boris wechselte von Lotte wieder ins Leimbachtal. Bis zum Ende der Saison hielt man zwar den Anschluss an die anderen Vereine, stieg jedoch auf einem 17. Platz in die Oberliga Westfalen ab. In der Sommerpause wechselte Trainer Michael Boris zum Regionalligaabsteiger KFC Uerdingen[15], die ab der Saison 2015/2016 in der Oberliga Niederrhein spielen. Seit 6. Juli 2015 steht Ottmar Griffel als neuer Trainer der Siegener fest. Anders als Boris ist er kein hauptamtlicher Trainer mehr.[16]

Statistik seit der Saison 1947/48[Bearbeiten]

Saison Liga Platz S U N Tore Punkte Bemerkung
1947/48 Landesliga Westfalen 11. 5 6 11 35:46 16:28 Aufsteiger der vorherigen Saison
1948/49 Landesliga Westfalen 5. 13 5 8 64:42 31:21 drei Landesliga-Staffeln
1949/50 Landesliga Westfalen 2. 15 4 9 78:47 34:22 zwei Landesliga-Staffeln
1950/51 Landesliga Westfalen 4. 18 7 9 81:45 43:25 nur eine Landesliga-Staffel
1951/52 Landesliga Westfalen 6. 14 6 10 91:58 34:26 nur eine Landesliga-Staffel
1952/53 Landesliga Westfalen 1. 19 6 3 81:36 43:13
1953/54 Landesliga Westfalen 1. 20 1 5 92:29 41:11
1954/55 Landesliga Westfalen 1. 18 4 4 101:28 40:12 Deutscher Amateurmeister 1955
1955/56 Landesliga Westfalen 1. 23 3 2 89:31 49:7 Qualifikation für die neue Verbandsliga
1956/57 Verbandsliga Westfalen 5. 14 5 11 71:57 33:27
1957/58 Verbandsliga Westfalen 6. 13 9 8 57:32 35:25
1958/59 Verbandsliga Westfalen 1. 21 4 5 80:35 46:14 Finale um die Westfalen-Meisterschaft
gegen SpVg Beckum verloren
1959/60 Verbandsliga Westfalen 2. 19 3 6 65:31 41:15
1960/61 Verbandsliga Westfalen 1. 18 5 3 73:25 41:11
1961/62 2. Oberliga West 8. 55:46 28:32
1962/63 2. Oberliga West 5. 63:57 33:27 Qualifikation für die neue Regionalliga
1963/64 Regionalliga West 18. 9 11 18 69:85 29:47
1964/65 Verbandsliga Westfalen 5. 51:43 34:30
1965/66 Verbandsliga Westfalen 9. 43:50 27:29
1966/67 Verbandsliga Westfalen 12. 40:51 22:34
1967/68 Verbandsliga Westfalen 15. 44:61 22:38
1968/69 Landesliga Westfalen 2. 75:29 49:11
1969/70 Verbandsliga Westfalen 4. 59:35 38:22
1970/71 Verbandsliga Westfalen 2. 65:29 44:16 Teilnahme an der Amateurmeisterschaft 1971
1971/72 Verbandsliga Westfalen 1. 70:25 45:15
1972/73 Regionalliga West 7. 14 11 9 55:53 39:29
1973/74 Regionalliga West 12. 9 10 15 59:76 28:40 keine Qualifikation für die neue 2. Bundesliga
1974/75 Verbandsliga Westfalen 3. 19 8 7 86:42 46:22
1975/76 Verbandsliga Westfalen 15. 11 7 16 47:61 29:39
1976/77 Verbandsliga Westfalen 10. 10 14 10 51:59 34:34
1977/78 Verbandsliga Westfalen 4. 20 5 9 85:54 45:23 Qualifikation für die neue Oberliga
1978/79 Oberliga Westfalen 15. 10 9 15 45:51 29:39
1979/80 Oberliga Westfalen 4. 15 10 9 53:37 40:28
1980/81 Oberliga Westfalen 7. 15 8 11 55:48 38:30
1981/82 Oberliga Westfalen 4. 17 16 7 57:44 50:30
1982/83 Oberliga Westfalen 5. 12 13 9 61:58 37:31
1983/84 Oberliga Westfalen 13. 11 7 16 59:66 29:39
1984/85 Oberliga Westfalen 12. 10 11 13 55:63 31:37
1985/86 Oberliga Westfalen 16. 8 8 16 48:72 24:40
1986/87 Verbandsliga Westfalen 3. 71:46 42:26
1987/88 Verbandsliga Westfalen 1. 72:34 47:17
1988/89 Oberliga Westfalen 16. 6 6 18 35:66 18:42
1989/90 Verbandsliga Westfalen 14. 33:52 24:36
1990/91 Verbandsliga Westfalen 2. 70:31 44:16
1991/92 Verbandsliga Westfalen 1. 65:24 47:13
1992/93 Oberliga Westfalen 15. 7 14 13 35:56 24:44
1993/94 Verbandsliga Westfalen 1. 47:20 41:19
1994/95 Oberliga Westfalen 7. 11 8 9 48:33 30:26
1995/96 Oberliga Westfalen 2. 16 7 5 59:37 55
1996/97 Oberliga Westfalen 1. 24 4 2 89:26 76
1997/98 Regionalliga West/Südwest 2. 20 5 9 69:37 65 Teilnahme an der Amateurmeisterschaft 1998
1998/99 Regionalliga West/Südwest 3. 15 9 8 48:24 54
1999/00 Regionalliga West/Südwest 3. 20 7 9 61:42 67
2000/01 Regionalliga Süd 6. 14 8 12 45:45 50
2001/02 Regionalliga Süd 7. 14 10 10 49:37 52
2002/03 Regionalliga Süd 16. 11 10 15 47:55 43
2003/04 Regionalliga Süd 16. 10 7 17 53:63 37
2004/05 Regionalliga Süd 2. 18 10 6 52:29 64
2005/06 2. Bundesliga 18. 8 7 19 35:54 31
2006/07 Regionalliga Süd 12. 12 8 14 53:49 44
2007/08 Regionalliga Süd 11. 10 15 9 35:37 45 Zwangsabstieg nach Insolvenzanmeldung
2008/09 NRW-Liga 11. 12 9 15 44:58 45
2009/10 NRW-Liga 13. 11 11 14 47:54 44
2010/11 NRW-Liga 7. 14 6 12 54:47 48
2011/12 NRW-Liga 2. 24 6 4 75:23 78
2012/13 Regionalliga West 5. 19 7 12 58:43 64
2013/14 Regionalliga West 5. 18 10 8 57:34 64
2014/15 Regionalliga West 17. 7 9 18 33:56 30
grün unterlegte Spielzeiten kennzeichnen einen Aufstieg, rot unterlegte einen Abstieg

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten]

Reservemannschaft[Bearbeiten]

Bis zum Ende der Saison 2014/2015 bestand eine zweite Mannschaft. 1999 gelang der Aufstieg in die Verbandsliga Westfalen, drei Jahre später der erneute Aufstieg in die Oberliga. Es folgte ein 10. Platz in der Saison 2002/2003, die höchste Platzierung in der Oberliga, ehe man 2006 wieder in die Westfalenliga abstieg. Seit 2010 spielte die Reserve der Sportfreunde in der Landesliga Westfalen Staffel 2. Dort wurde sie nach der Saison 2014/2015, auf dem 15. Platz stehend, aufgelöst.[24]

Zwischen 2002 und 2004 bestand eine dritte Mannschaft. Sie spielte in der Bezirksliga.

Jugend[Bearbeiten]

In der Saison 2012/13 nahmen insgesamt 15 Jugendmannschaften am Spielbetrieb teil.[25] Die B-Jugend des Vereins spielte in der Saison 2012/13 in der B-Junioren-Bundesliga, Staffel West, stieg allerdings direkt wieder ab und spielte anschließend wieder in der Verbandsliga. 2015 gelang der erneute Aufstieg in die höchste Spielklasse der U-17. Die A-Jugend spielte mit Unterbrechungen bis zur Saison 2012/2013 in der Verbandsliga, seitdem in der Landesliga.

In der Saison 2014/2015 konnten die B-Junioren-Mannschaft, die C-Junioren und die D-Junioren den Kreispokal für sich entscheiden. Die A-Junioren wurden Kreispokal-Zweiter.

Bei den Mädchen besteht eine B-Juniorinnen-Mannschaft, die in der Bezirksliga spielt. In der Saison 2013/2014 spielten sie in der Verbandsliga.

Frauenmannschaft[Bearbeiten]

Die Frauenmannschaft, die 1996 vom TSV Siegen übernommen wurde, war bis Mitte der 1990er Jahre das erfolgreichste Frauenfußballteam in Deutschland. Nach dem Abstieg aus der Frauen-Regionalliga West in der Saison 2008/09 spielte die Mannschaft 2009 in der Verbandsliga. Ihr gelang jedoch der sofortige Wiederaufstieg.

Eine zweite Frauenmannschaft stieg nach Beendigung der Saison 2011/12 in die Landesliga auf, nachdem im Vorjahr bereits der Aufstieg in die Bezirksliga gelungen war. 2003/2004 spielte man jedoch noch in der Verbandsliga.

Erfolge[Bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten]

Saison Liga Platz S U N Tore Punkte DFB-Pokal
1996/97 Bundesliga Nord 3. 13 1 4 52:15 40 Viertelfinale
1997/98 Bundesliga 5. 12 2 8 46:23 38 Halbfinale
1998/99 Bundesliga 3. 10 7 5 32:28 37 Achtelfinale
1999/00 Bundesliga 3. 13 3 6 48:28 42 Finale
2000/01 Bundesliga 8. 7 5 10 28:46 26 Achtelfinale
2001/02 Regionalliga West 2. 15 5 4 79:39 50 1. Runde
2002/03 Regionalliga West 13. 3 2 19 41:89 11 nicht qualifiziert
2003/04 Verbandsliga Westfalen 2. 21 5 2 110:40 68 nicht qualifiziert
2004/05 Regionalliga West 6. 11 4 7 71:51 37 nicht qualifiziert
2005/06 Regionalliga West 6. 9 3 10 32:42 30 nicht qualifiziert
2006/07 Regionalliga West 8. 7 5 10 30:36 26 nicht qualifiziert
2007/08 Regionalliga West 7. 7 6 7 26:30 27 nicht qualifiziert
2008/09 Regionalliga West 12. 8 5 13 34:43 29 nicht qualifiziert
2009/10 Verbandsliga Westfalen 1. 25 1 0 98:18 76 nicht qualifiziert
2010/11 Regionalliga West 3. 13 4 9 56:41 43 nicht qualifiziert
2011/12 Regionalliga West 4. 13 5 6 46:33 44 nicht qualifiziert
2012/13 Regionalliga West 9. 8 5 11 43:44 29 nicht qualifiziert
2013/14 Regionalliga West 6. 13 2 11 55:60 61 nicht qualifiziert
2014/15 Regionalliga West 10. 9 4 13 54:67 31 nicht qualifiziert
grün unterlegte Spielzeiten kennzeichnen einen Aufstieg, rot unterlegte einen Abstieg

Bekannte ehemalige Spielerinnen[Bearbeiten]

Stadion[Bearbeiten]

Die Renovierungsarbeiten am städtischen Leimbachstadion wurden vor der Saison 2003/04 fertiggestellt, so dass es nun über komplett erneuerte Stehplätze sowie über Flutlichtmasten verfügt. Die Ostkurve wurde jedoch erst im Juli 2005 renoviert. Auflagengemäß wurden überdachte Presseplätze auf der Haupttribüne eingerichtet. Das Stadion verfügt derzeit über 18.500 Plätze, davon 2.100 überdachte Sitzplätze und 16.400 Stehplätze, von denen 2.000 unter der Haupttribüne überdacht sind.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sportfreunde Siegen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. "Zurückgeblättert", Siegener Zeitung vom 11. September 2010
  2. K.H. Hof: Siegerländer Sportgeschichten, ISBN 3-00-002216-3
  3. „Den Toten ein ehrendes Gedenken“, Siegerländer Heimatkalender 2002, S. 46, 77. Ausgabe, Hrsg. Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e. V., Verlag für Heimatliteratur
  4. "Trauer um Günter Neuser", Siegener Zeitung vom 16. Januar 2012, S. 23
  5. Stand Januar 2012, siehe Siegener Zeitung vom 16. Januar sowie Ergänzung vom 17. Januar
  6. K.H.Hof: Siegerländer Sportgeschichten, Verlag Vorländer GmbH & Co., ISBN 3-00-002216-3
  7. Sportfreunde Echo vom 25. Mai 1997, S. 6/8/12
  8. Sportfreunde Echo vom 24. Mai 1998, S. 7/8/19
  9. Sportfreunde Siegen: Insolvenz droht, 28. Mai 2008
  10. Sportfreunde Siegen: Insolvenzantrag gestellt, 2. Juni 2008
  11. Sportfreunde Siegen: Sportfreunde in der NRW-Liga Saison 2008/09, 15. Juli 2008
  12. DerWesten.de, gesichtet 10. Mai 2012
  13. DerWesten.de, gesichtet 31. Mai 2012
  14. sportfreunde-siegen.de. Manfred Utsch beendet finanzielles Engagement
  15. reviersport.de: KFC Uerdingen: Boris kommt zum KFC
  16. sportfreunde-siegen.de: Ottmar Griffel wird neuer Sportfreunde-Trainer
  17. Vereinshomepage, gesichtet 3. November 2014
  18. sportfreunde-siegen.de: Vertrag mit Trainer Michael Boris aufgelöst
  19. http://www.expressi.de/fussball/nrw-liga/2291-andrzej-rudy-der-neue-sportfreunde-trainer.html Expressi.de, gesichtet am 13. April 2010
  20. Siegener Zeigtung, gesichtet 5. Mai 2011
  21. Reviersport.de vom 29. Oktober 2009
  22. Interview mit Jean Paffrath im Kölner Stadt-Anzeiger
  23. ehem. Spieler von Preußen Dellbrück (* 1922 in Köln)
  24. Siegener Zeitung vom 15. Juni 2015
  25. Vereinshomepage, gesichtet 9. November 2012