Babulo (Same)

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Suco Babulo
Der Suco Babulo liegt im Zentrum des Verwaltungsamts Same. Der Ort Babulo liegt im Norden des Sucos
Daten
Fläche 39,99 km²[1]
Einwohnerzahl 4.745 (2010)[2]
Chefe de Suco Anselmo Tilman Soares
(Wahl 2009)
Orte Position[3] Höhe
Babulo 9° 1′ S, 125° 39′ O 246 m
Lapuro 9° 2′ S, 125° 39′ O 246 m
Lia-Nai 9° 1′ S, 125° 38′ O 457 m
Maibuti 9° 1′ S, 125° 38′ O 332 m
Manikun 9° 1′ S, 125° 38′ O 578 m
Nunu-Fu 9° 1′ S, 125° 39′ O 332 m
Raimera 9° 1′ S, 125° 39′ O 348 m
Searema 9° 1′ S, 125° 39′ O 332 m
Turon 9° 2′ S, 125° 40′ O 210 m
Uma-Liurai 9° 1′ S, 125° 39′ O 301 m
Babulo (Osttimor)
Babulo
Babulo

Babulo (Babulu, Bahulu) ist ein osttimoresischer Ort und Suco im Verwaltungsamt Same (Gemeinde Manufahi).

Der Ort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Babulo ist ein Vorort der Gemeindehauptstadt Same und liegt im Norden des Sucos, auf einer Meereshöhe von 246 m. Hier befindet sich eine Grundschule und eine Prä-Sekundärschule.[4]

Der Suco[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tropischer Sekundärwald, südlich von der Stadt Same

In Babulo leben 4.745 Einwohner (2010,[2] 2004: 4.027[5]). Über 49 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. Knapp 49 % sprechen Mambai, weniger als 1 % Bunak und eine kleine Minderheit Tetum Terik.[6]

Der Suco liegt im Zentrum des Verwaltungsamts Same und hat eine Fläche von 39,99 km².[1] Südlich liegt der Suco Betano, südwestlich der Suco Dai-Sua und nördlich die Sucos Letefoho und Tutuluro. Im Osten grenzt Babulo an das Verwaltungsamt Alas mit seinem Suco Taitudac. Durch die Mitte des Sucos fließt der Fluss Caraulun. In ihn münden der im Suco entspringende Caloco und der von Nordosten kommende Sui.[7]

Westlich des Caraulun führt eine Überlandstraße durch Babulo, die den Süden mit der Gemeindehauptstadt Same verbindet. Mit ihren südlichen Vororten reicht Same bis nach Babulo hinein, weswegen der Suco als „urban“ klassifiziert ist. Die Vororte sind Manikun, Lia-Nai (Lianai), Maibuti (Maihuti), Raimera (Raimerak), Searema (Scarema, Serema), Uma-Liurai (Umaliurai, Umahurai), Nunu-Fu (Nunufu), Babulo und Lapuro (Laiuru). Etwas südlicher liegt an der Überlandstraße der Ort Turon. Neben den Schulen im Ort Babulo gibt es in Uma-Liurai, Turon und Lia-Nai weitere Grundschulen und eine Sekundärschule. Außerdem befindet sich im Norden des Sucos ein kommunales Gesundheitszentrum.[4]

Im Suco befinden sich die acht Aldeias Lapuro, Lia-Nai, Nunu-Fu, Raimera, Searema, Turon, Uma-Liurai und Uma-Luli.[8]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende 1979 gab es auch in Babulo ein indonesisches Lager für Osttimoresen, die zur besseren Kontrolle von den Besatzern umgesiedelt werden sollten.[9]

Am 5. März 2007 sollen australische Soldaten auf der Suche nach dem flüchtigen Rebellenführer Alfredo Reinado bei einer nächtlichen Durchsuchungsaktion etwa zehn Häuser in Searema zerstört haben. Die australische Armee bestreitet die Zerstörung und spricht nur von geringen Schäden, bei denen Soldaten später bei der Reparatur halfen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Laurindo D.R.Fernandes zum Chefe de Suco gewählt.[10] Bei den Wahlen 2009 gewann Anselmo Tilman Soares.[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Babulo (Same) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  2. a b Direcção Nacional de Estatística: Suco Report Volume 4 (englisch) (PDF; 9,8 MB)
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. a b UNMIT-Landkarte von Manufahi, August 2008 (PDF; 523 kB)
  5. Direcção Nacional de Estatística Zensus 2004
  6. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Babulo (tetum; PDF; 8,4 MB)
  7. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  8. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  9. „Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

Koordinaten: 9° 1′ S, 125° 39′ O