Backemoor

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Koordinaten: 53° 11′ 10″ N, 7° 31′ 41″ O

Backemoor
Gemeinde Rhauderfehn
Höhe: 2 m ü. NHN
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 26817
Vorwahl: 04955
Karte

Lage der Gemeinde Rhauderfehn im Landkreis Leer

Backemoor ist ein Ortsteil der Gemeinde Rhauderfehn im Landkreis Leer in Ostfriesland.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Backemoor ist ein altes Geestdorf. Erstmals urkundlich erwähnt wurde es im Jahr 1409 als Bakemoore. Um 1436 wurde es Boecmora genannt.

Die St. Vincenz und St. Laurentius Kirche wurde gegen Ende des 13. Jahrhunderts erbaut. Im 16. Jahrhundert wurde sie als Wehrkirche ausgebaut, darauf weist der aus dem gleichen Jahrhundert stammende Westturm mit seinen Schießscharten hin. Auch soll die Kirche früher mit Wall und Graben umgeben gewesen sein.

Südlich der Kirche soll einst eine Burg gestanden haben, deren Bauherr Albert von Bakemoor sein soll. Albert von Bakemoor war um 1534 Burgkommandant auf der Stammburg der Cirksenas in Greetsiel.[1]

Am 1. Januar 1973 wurde Backemoor in die neue Gemeinde Rhauderfehn eingegliedert.[2]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Backemoor wurde am 1. Juni 2012 mit der evangelisch-lutherischen Sebastians-und-Vincenz-Kirchengemeinde Breinermoor in Westoverledingen zur Evangelisch-lutherischen Vincenz-Kirchengemeinde Backemoor-Breinermoor in Rhauderfehn vereinigt.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dettmar Coldewey: Frisia Orientalis - Daten zur Geschichte des Landes zwischen Ems und Jade
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 262.
  3. Kirchliches Amtsblatt für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers 4/2012, Seite 184 ff.