Landkreis Leer

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Leer Deutschlandkarte, Position des Landkreises Leer hervorgehobenKoordinaten: 53° 14′ N, 7° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Verwaltungssitz: Leer (Ostfriesland)
Fläche: 1.086,01 km2
Einwohner: 167.548 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 154 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: LER
Kreisschlüssel: 03 4 57
Kreisgliederung: 19 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Bergmannstraße 37
26789 Leer (Ostfriesland)
Webpräsenz: www.landkreis-leer.de
Landrat: Matthias Groote (SPD)
Lage des Landkreises Leer in Niedersachsen
Landkreis Göttingen Landkreis Holzminden Landkreis Schaumburg Landkreis Goslar Region Hannover Landkreis Hildesheim Salzgitter Landkreis Wolfenbüttel Braunschweig Landkreis Wolfenbüttel Landkreis Peine Landkreis Hameln-Pyrmont Landkreis Helmstedt Wolfsburg Landkreis Gifhorn Landkreis Nienburg/Weser Landkreis Northeim Landkreis Diepholz Freie Hansestadt Bremen Freie Hansestadt Bremen Hamburg Hamburg Königreich der Niederlande Nordrhein-Westfalen Hessen Thüringen Schleswig-Holstein Mecklenburg-Vorpommern Brandenburg Sachsen-Anhalt Osnabrück Landkreis Osnabrück Delmenhorst Oldenburg (Oldb) Landkreis Wesermarsch Landkreis Vechta Landkreis Emsland Landkreis Grafschaft Bentheim Landkreis Leer Emden Landkreis Leer Landkreis Cloppenburg Landkreis Ammerland Wilhelmshaven Mellum Landkreis Aurich Landkreis Aurich Landkreis Wittmund Landkreis Aurich Landkreis Friesland Landkreis Oldenburg Landkreis Cuxhaven Landkreis Osterholz Landkreis Verden Landkreis Stade Landkreis Harburg Landkreis Lüneburg Landkreis Lüchow-Dannenberg Landkreis Heidekreis Landkreis Uelzen Landkreis Celle Landkreis Rotenburg (Wümme)Karte
Über dieses Bild

Der Landkreis Leer ist ein Landkreis im Nordwesten von Niedersachsen und bildet den südlichen Teil Ostfrieslands.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis besteht auf dem Festland aus den vier historischen Landschaften Rheiderland (im Westen), Overledingerland (im Südosten), Moormerland (im Norden) und Lengenerland (im Nordosten).

Die Südgrenze entspricht der historischen Grenze zwischen der Grafschaft Ostfriesland und dem Niederstift Münster. Sie ist bis heute eine der deutlichsten protestantisch-katholischen Konfessionsgrenzen in Deutschland.

Im Westen hat er eine kurze Küste am Dollart, umfasst aber auch die westlichsten der ostfriesischen Inseln, Borkum und Lütje Hörn.

Nachbarkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Leer grenzt im Uhrzeigersinn im Nordwesten beginnend an die kreisfreie Stadt Emden und an die Landkreise Aurich, Wittmund, Friesland, Ammerland, Cloppenburg und Emsland. Im Westen grenzt er an die niederländische Provinz Groningen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen im Jahre 1867 wurde am 1. April 1885 aus den alten Ämtern Leer und Stickhausen sowie der selbständigen Stadt Leer der Kreis Leer gebildet.[2] Verwaltungssitz wurde die Stadt Leer.

Bei der preußischen Kreisreform vom 1. Oktober 1932 wurden die Landkreise Leer und Weener zu einem neuen Landkreis Leer mit dem Kreissitz in Leer zusammengeschlossen.[3]

Die Gebietsreform in Niedersachsen begann im Landkreis Leer am 1. Juli 1968 mit der Eingliederung der Gemeinden Heisfelde und Loga in die Stadt Leer.[4] Am 1. Juli 1972 schieden die Gemeinden Petkum und Widdelswehr aus dem Landkreis Leer aus und wurden in die Stadt Emden eingemeindet.[5]

Eine umfassende Neugliederung des Landkreises erfolgte am 01. Jan. 1973 durch zahlreiche Gemeindefusionen, bei denen unter anderem die neuen Gemeinden Dollart, Moormerland, Rhauderfehn, Uplengen und Westoverledingen gebildet wurden. Zur Gemeinde Moormerland kamen auch die Gemeinden Hatshausen, Jheringsfehn und Boekzetelerfehn aus dem Landkreis Aurich. Die Gemeinde Stiekelkamperfehn wurde mit der Gemeinde Neuefehn aus dem Landkreis Aurich zur neuen Gemeinde Neukamperfehn zusammengeschlossen.[6]

Am 1. März 1974 wurde schließlich Idafehn, bis dahin Teil der Gemeinde Strücklingen im Landkreis Cloppenburg, Teil der Gemeinde Ostrhauderfehn und damit des Landkreises Leer. Idafehn gehörte bis 1974 also offiziell zum Saterland und damit zum Oldenburger Münsterland. Es war aber von Ostrhauderfehn aus besiedelt worden, die Umgangssprache ist Ostfriesisches Platt, die vorherrschende Konfession evangelisch-lutherisch.[7]

Am 1. November 2001 schlossen sich die fünf Gemeinden der Samtgemeinde Bunde (Boen, Bunde, Bunderhee, Dollart und Wymeer) zur Einheitsgemeinde Bunde zusammen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Leer wurde 1932 durch die Eingliederung des Landkreises Weener vergrößert.

Jahr Einwohner Quelle
1890 48.955 [8]
1900 52.871 [8]
1910 56.645 [8]
1925 61.266 [8]
1939 99.258 [8]
1950 132.303 [8]
1960 121.200 [8]
1970 135.800 [9]
1980 141.600 [10]
1990 145.344 [11]
2000 161.425 [11]
2010 164.705 [11]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Kreistag des Landkreises Leer gehören 54 gewählte Abgeordnete und der Landrat an. Die Abgeordneten werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Die letzte Kommunalwahl vom 11. September 2016 ergab das nachstehende Ergebnis (mit den Ergebnissen der vorherigen Wahlen):

Parteien und Wählergemeinschaften Stimmen
2016[12]
Sitze
2016
Stimmen
2011[13]
Sitze
2011
Stimmen
2006[14]
Sitze
2006
Stimmen
2001[15]
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 39,7 % 21 39,6 % 21 44,2 % 24 47,1 % 27
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 32,4 % 18 33,1 % 18 35,1 % 19 33,6 % 19
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 8,7 % 5 13,5 % 7 7,3 % 4 6,5 % 3
AfD Alternative für Deutschland 7,1 % 4 - - - - - -
AWG Allgemeine Wählergemeinschaft Leer (AWG) 4,0 % 2 4,6 % 3 5,3 % 3 6,9 % 3
MOIN Wählergemeinschaft MOIN 2,6 % 1 - - - - - -
FDP Freie Demokratische Partei 2,2 % 1 2,0 % 1 3,9 % 2 3,7 % 2
Linke Die Linke 1,9 % 1 2,7 % 2 - - - -
Die Friesen 1,3 % 1 1,1 % 1 - - - -
BD Wählergruppe - - - - - - 1,0 % -
UWG Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) - - - - - - 0,7 % -
USD Unabhängige Soziale Demokraten (USD) - - - - - - 0,5 % -
BfR Bürger für Rhauderfehn (BfR) - - 2,6 % 1 2,4 % 1 - -
LA Linke Alternative – Landkreis Leer (LA) - - - - 1,6 % 1 - -
Liste Endrizzi - - - - 0,2 % - - -
Piraten Piratenpartei Deutschland - - 0,5 % - - - - -
Ezb. Einzelbewerber - - 0,3 % - - - 0,1 % -
Gesamt 54 54 54 54
Wahlbeteiligung in Prozent 55,1 51,6 54,5 57,4
  • Neben den gewählten Kreistagsabgeordneten gehört der Landrat dem Kreistag an.

Landrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landrat eines Landkreises vertritt den Landkreis auf politischer Ebene und ist gleichzeitig Chef der Kreisverwaltung. Der Landrat des Landkreises Leer ist seit dem Jahr 2016 Matthias Groote (SPD). Bei der letzten Landratswahl vom 11. September 2016 wurde er mit 56,8 % der Stimmen gewählt. Seine Gegenkandidaten Dr. Lüerßen (CDU) und Lenger (Grüne) erhielten 31,7 % bzw. 11,5 % der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,1 %.[16] Groote wurde für fünf Jahre gewählt. Er trat sein Amt zum 1. November 2016 an und löste seinen Vorgänger Bernhard Bramlage ab, der nicht mehr kandidiert hatte.[17]

Ehemalige Landräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Oberkreisdirektoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1946–1947: Heinz Noll
  • 1948–1955: Peter Oskar Schuster
  • 1955–1978: Peter Elster
  • 1979–1991: Gerhard von Haus
  • 1991–1997: Andreas Schaeder

Ehemalige Oberkreisdirektoren Landräte des Kreises Weener[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1885–1888: Mathias Knaus
  • 1888–1893: Lümko Iderhoff
  • 1893–1904: Adolf Kriege
  • 1904–1909: Karl Gosling
  • 1909–1926: Erich Bachmann
  • 1927–9999: Hans von Oldershausen
  • 1927–9999: Emil Wehriede
  • 1928–1932: Benno Eide Siebs

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wappen des Landkreises spiegelt ein vierblättriges Kleeblatt die vier historischen Landschaften Rheiderland, Overledingerland, Moormerland und Lengenerland wider. Neben dem Kleeblatt stehen Ähren, welche die landwirtschaftliche Prägung des Gebietes symbolisieren. Ähren und Kleeblatt krönen einen blauen Wappenschild, auf dem ein weißer Löwe mit einer gestürzten goldenen Krone um den Hals zu sehen ist. Dies ist das alte Wappen des Häuptlings Focko Ukena, der im 15. Jahrhundert über das Gebiet des heutigen Landkreises herrschte. Das Wappen des Landkreises Leer wurde am 12. August 1952 durch das Niedersächsische Innenministerium verliehen und mit der 1. Hauptsatzung des Landkreises am 22. Oktober 1958 gebilligt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Leer bietet ein gut ausgebautes Netz von Bundes- und Landstraßen. Zudem verläuft durch das Kreisgebiet die Bundesautobahn A 28 von Leer in Richtung Oldenburg und die A 31 aus Emden in Richtung des Ruhrgebiets. Sie treffen am Autobahndreieck Leer aufeinander. Die kurze A 280 zwischen der A 31 bei Weener und der niederländischen Grenze bei Neuschanz verläuft komplett auf dem Leeraner Kreisgebiet. Im Landkreis gibt es zudem 376 Kilometer an Kreisstraßen.

Schiene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Leer wird von der Eisenbahn-Nord-Südstrecke Emden – Leer – Meppen – Rheine durchzogen, die 1854 von den Hannöverschen Staatsbahnen eröffnet worden ist. Die Ost-West-Verbindung Oldenburg – Weener – Neuschanz stellten die Oldenburgischen Staatsbahnen 1869 bis Leer und 1876 ab Ihrhove her. Heute besteht eine direkte Verbindung von Leer bis nach Groningen.

Auf der zum Kreis gehörenden Insel Borkum betreibt die Borkumer Kleinbahn und Dampfschiffahrt GmbH seit dem Jahre 1888 mehrere Inselbahnstrecken in der Schmalspur 900 mm.

Als weitere Schmalspurbahn kam im Jahre 1900 die Kreisbahn Leer-Aurich-Wittmund hinzu. Mit der kreiseigenen Kleinbahn Ihrhove-Westrhauderfehn GmbH war das Bahnnetz 1912 vollendet.

Damit umfasste das Schienennetz mit Personenverkehr auf dem Festland 84 Kleinbahnen. Davon wurden nur die 29 km Kleinbahnen stillgelegt, auf deren Strecke heute der Ostfriesland-Wanderweg verläuft:

  • 1956: Aurich – Stikelkamp – Leer Klb. (18 km Meterspur)
  • 1961: Ihrhove – Westrhauderfehn (11 km)

Heute werden im Landkreis Leer mit Leer und Weener nur noch zwei Stationen auf dem Festland mit Personenverkehr bedient.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Klammern die Einwohnerzahl am 31. Dezember 2015[18].

Einheitsgemeinden

  1. Borkum, Stadt (5473)
  2. Bunde (7607)
  3. Jemgum (3539)
  4. Leer (Ostfriesland), Kreisstadt, selbständige Gemeinde (34.042)
  5. Moormerland [Sitz: Warsingsfehn] (23.138)
  6. Ostrhauderfehn (11.032)
  7. Rhauderfehn [Sitz: Westrhauderfehn] (17.815)
  8. Uplengen [Sitz: Remels] (11.678)
  9. Weener, Stadt (15.510)
  10. Westoverledingen [Sitz: Ihrhove] (20.482)

Samtgemeinden mit ihren Mitgliedsgemeinden

* Sitz der Samtgemeindeverwaltung

  1. Brinkum (711)
  2. Firrel (816)
  3. Hesel * (4600)
  4. Holtland (2238)
  5. Neukamperfehn (1647)
  6. Schwerinsdorf (694)
  1. Detern, Flecken (2735)
  2. Filsum * (2089)
  3. Nortmoor (1702)

gemeindefreies Gebiet

Borkum Lütje Horn (gemeindefrei) Bunde Weener Westoverledingen Rhauderfehn Leer (Ostfriesland) Ostrhauderfehn Detern Jemgum Moormerland Nortmoor Brinkum Neukamperfehn Holtland Firrel Schwerinsdorf Filsum Uplengen Hesel Landkreis Leer Landkreis Leer (Borkum) Niedersachsen Landkreis Emsland Königreich der Niederlande Emden Landkreis Aurich Landkreis Wittmund Landkreis Friesland Landkreis Ammerland Landkreis CloppenburgMunicipalities in LER.svg
Über dieses Bild

Ehemalige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste enthält alle ehemaligen Gemeinden des Landkreises Leer und alle Eingemeindungen:[8][19][20][21]

Gemeinde eingemeindet
nach
Datum der
Eingemeindung
Amdorf Detern 01. Jan. 1973
Ammersum Filsum 01. Jan. 1973
Backemoor Rhauderfehn 01. Jan. 1973
Barge Detern 01. Jan. 1973
Beschotenweg Weener 01. Jan. 1973
Bingum Leer 01. Jan. 1973
Boen Bunde 1. November 2001
Böhmerwold Jemgum 01. Jan. 1973
Breinermoor Westoverledingen 01. Jan. 1973
Bühren Uplengen 01. Jan. 1973
Bunderhammrich Dollart 01. Jan. 1973
Bunderhee Bunde 01. Nov. 2001
Bunderneuland Bunde 01. Jan. 1973
Burlage Rhauderfehn 01. Jan. 1973
Charlottenpolder Bunde 01. Jan. 1973
Collinghorst Rhauderfehn 01. Jan. 1973
Critzum Jemgum 01. Jan. 1973
Diele Weener 01. Jan. 1973
Ditzum Jemgum 01. Jan. 1973
Ditzumerhammrich Dollart 01. Jan. 1973
Dollart Bunde 01. Nov. 2001
Driever Westoverledingen 01. Jan. 1973
Esklum Westoverledingen 01. Jan. 1973
Flachsmeer Westoverledingen 01. Jan. 1973
Folmhusen Westoverledingen 01. Jan. 1973
Gandersum Moormerland 01. Jan. 1973
Großoldendorf Uplengen 01. Jan. 1973
Großsander Uplengen 01. Jan. 1973
Großwolde Westoverledingen 01. Jan. 1973
Grotegaste Westoverledingen 01. Jan. 1973
Hatzum Jemgum 01. Jan. 1973
Heinitzpolder Dollart 01. Jan. 1973
Heisfelde Leer 01. Juli 1968
Hohegaste Leer 01. Jan. 1973
Hollen Uplengen 01. Jan. 1973
Holte Rhauderfehn 01. Jan. 1973
Holtermoor Ostrhauderfehn 01. Mai 1970
Holtgaste Jemgum 01. Jan. 1973
Holthusen Weener 01. Jan. 1973
Ihren Westoverledingen 01. Jan. 1973
Ihrhove Westoverledingen 01. Jan. 1973
Jübberde Uplengen 01. Jan. 1973
Kirchborgum Weener 01. Jan. 1973
Kleinoldendorf Uplengen 01. Jan. 1973
Kleinsander Uplengen 01. Jan. 1973
Klostermoor Rhauderfehn 01. Jan. 1973
Lammertsfehn Filsum 01. Jan. 1973
Landschaftspolder Dollart 01. Jan. 1973
Langholt Ostrhauderfehn 01. Jan. 1973
Leerort Leer 01. Feb. 1971
Loga Leer 01. Juli 1968
Logabirum Leer 01. Jan. 1973
Marienchor Jemgum 01. Jan. 1973
Meinersfehn Uplengen 01. Jan. 1973
Midlum Jemgum 01. Jan. 1973
Mitling-Mark Westoverledingen 01. Jan. 1973
Neermoor Moormerland 01. Jan. 1973
Nendorp Jemgum 01. Jan. 1973
Nettelburg Leer 01. Jan. 1973
Neuburg Detern 01. Jan. 1973
Neudorf Uplengen 01. Jan. 1973
Neuemoor Hesel 01. Jan. 1973
Neufirrel Uplengen 01. Jan. 1973
Nordgeorgsfehn Uplengen 01. Jan. 1973
Nüttermoor Leer 01. Jan. 1973
Oldendorp Jemgum 01. Jan. 1973
Oldersum Moormerland 01. Jan. 1973
Oltmannsfehn Uplengen 01. Jan. 1973
Petkum Emden 01. Juli 1972
Poghausen Uplengen 01. Jan. 1973
Pogum Jemgum 01. Jan. 1973
Potshausen Ostrhauderfehn 01. Jan. 1973
Remels Uplengen 01. Jan. 1973
Rhaude Rhauderfehn 01. Jan. 1973
Rhaudermoor Rhauderfehn 01. Jan. 1973
Rorichum Moormerland 01. Jan. 1973
Schatteburg Rhauderfehn 01. Jan. 1973
Selverde Uplengen 01. Jan. 1973
Spols Uplengen 01. Jan. 1973
St. Georgiwold Weener 01. Jan. 1973
Stapel Uplengen 01. Jan. 1973
Stapelmoor Weener 01. Jan. 1973
Steenfelde Westoverledingen 01. Jan. 1973
Stickhausen Detern 01. Jan. 1973
Stiekelkamperfehn Neukamperfehn 01. Jan. 1973
Südgeorgsfehn Uplengen 01. Jan. 1973
Terborg Moormerland 01. Jan. 1973
Tergast Moormerland 01. Jan. 1973
Veenhusen Moormerland 01. Jan. 1973
Velde Detern 01. Jan. 1973
Vellage Weener 01. Jan. 1973
Völlen Westoverledingen 01. Jan. 1973
Warsingsfehn Moormerland 01. Jan. 1973
Weenermoor Weener 01. Jan. 1973
Westrhauderfehn Rhauderfehn 01. Jan. 1973
Widdelswehr Emden 01. Juli 1972
Wymeer Bunde 01. Nov. 2001

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Landkreis befinden sich neben Landschaftsschutzgebieten und Naturdenkmalen 19 ausgewiesene Naturschutzgebiete (Stand Februar 2017).

Siehe auch:

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen LER zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis Leer ist Träger mehrerer Kultureinrichtungen, so etwa der Evenburg, des Kunsthauses Leer und der Ehemaligen Jüdische Schule Leer. Dem Landkreis gehören zudem neben der Evenburg und der Ehemaligen Jüdische Schule Leer auch das Gut Stikelkamp und die Haneburg.[22]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Landkreis Leer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Kreisordnung für die Provinz Hannover (1884)
  3. Preußische Gesetzessammlung 1932
  4. Gesetz über die Eingliederung der Gemeinden Heisfelde und Loga in die Stadt Leer vom 27. Juni 1968
  5. Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Emden – Norden – Aurich – Wittmund vom 23. Juni 1971
  6. Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Emden – Norden – Aurich – Wittmund vom 23. Juni 1971
  7. Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Vechta/Cloppenburg vom 11. Februar 1974
  8. a b c d e f g h Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte. Abgerufen am 2. Januar 2015.
  9. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1972
  10. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1981
  11. a b c Regionaldatenbank Niedersachsen
  12. Ergebnis der Kommunalwahl 2016, abgerufen am 1. Januar 2017
  13. Ergebnis der Kommunalwahl 2011
  14. Ergebnis der Kommunalwahl 2006
  15. Ergebnis der Kommunalwahl 2001
  16. Endergebnis Landratswahlen 2016 für den Landkreis Leer, abgerufen am 1. Januar 2017
  17. Landkreis Leer – Landrat, abgerufen am 1. Januar 2017
  18. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  19. Gemeindeverzeichnis Landkreis Leer
  20. territorial.de: Landkreis Leer
  21. Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen: Provinz Hannover Verlag des Preußischen Statistischen Landesamts, 1930
  22. Landkreis Leer: Kunst & Kultur. Abgerufen am 7. Oktober 2015.