Backstreet Girls

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Backstreet Girls
Allgemeine Informationen
Genre(s) Boogie Rock, Hard Rock
Gründung 1984
Website backstreetgirls.net
Aktuelle Besetzung
Bjørn Müller
Petter Baarli
Gaute Vaag
Frank Albin
Ehemalige Mitglieder
Bass
Pål Kristensen (1984–1998, 1999)
Gitarre, Gesang
Tom Kristensen (1984–85)
Gitarre
Stein Ramberg (1984)
Gitarre
Jon Berg (1985)
Gesang
Anders Kronberg (1985)
Gesang
Arne Årnes (1985–86)
Gesang
Ole Hilborg (1991–93)
Gesang
Pat Diamond (1994–95)
Bass
Tommy Lug (1998)
Bass
Morten Lunde (1998–2002)
Schlagzeug
Bjørn Terje Baarli (1984–2006)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Boogie Till You Puke
  NO 12 12/1988 (6 Wo.)
Party on Elm Street
  NO 15 40/1989 (2 Wo.)
Coming Down Hard
  NO 18 18/1990 (2 Wo.)
Shake Your Stimulator
  NO 35 40/2007 (1 Wo.)
Just When You Thought Things Couldn’t Get Any Worse … Here’s the Backstreet Girls
  NO 21 12/2009 (1 Wo.)
Don’t Mess with My Rock ’n’ Roll
  NO 10 36/2017 (1 Wo.)
Normal Is Dangerous
  NO 6 38/2019 (1 Wo.)
Singles[1]
Gimme Just a Second
  NO 10 29/1989 (1 Wo.)

Backstreet Girls sind eine norwegische Rockband aus Oslo.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde die Band 1984 von den Brüderpaaren Tom und Pål Kristensen sowie Bjørn Terje und Hans Petter Baarli zusammen mit Stein Ramberg von den Saturday Cowboys, der aber bereits nach kurzer Zeit wieder ging. Auch Sänger Tom Kristensen verließ die Backstreet Girls bereits vor der ersten, selbst produzierten Veröffentlichung Mental Shakedown, bei der Arne Aarnes zwischenzeitlich den Gesang übernahm. Danach unterschrieben sie bei Polygram und mit dem neuen Sänger Bjørn Müller begann 1988 die erfolgreichste Zeit der Band. Mit dem Album Boogie Till You Puke hatte das Quartett in diesem Jahr seinen Durchbruch und konnte sich erstmals in den norwegischen Charts platzieren. Über 15.000 Exemplare wurden verkauft. Zwei weitere Top-20-Alben sowie die Top-10-Single Gimme Just a Second folgten in den nächsten beiden Jahren. Sie waren die erste Band, die 1991 im neu gebauten Oslo Spektrum spielen durfte.[2]

Dann verließ Müller die Band, um mit Speed of Sound ein eigenes Projekt zu beginnen, und mit ihm ging auch der Erfolg. In den folgenden Jahren wechselten die Sänger und die anderen Mitglieder spielten immer wieder in anderen Produktionen. Das neue Label Warner brachte sie auch nicht voran und nach einem erfolglosen Album wurde die Zusammenarbeit wieder beendet. Nach Müllers Rückkehr 1995 dauerte es weitere vier Jahre bis beim kleinen norwegischen Label FaceFront das Studioalbum Hellway to High erschien, dessen Titel auf ihre Vorbilder AC/DC hinweist. Daneben gab es vor allem Tourneen und Livealben, mit Rose Tattoo, die neben den Ramones und Status Quo ebenfalls zu ihren musikalischen Einflüssen zählen, gingen sie auf Europatournee. Auf dem Album Black Boogie Death Rock n’ Roll von 2002 sind Mitschnitte von Auftritten in Deutschland zu finden.

Pål Kristensen und Bjørn Terje Baarli verließen nach 15 bzw. 22 Jahren Mitgliedschaft bis 2006 die Band, so dass nur noch Gitarrist Petter Baarli von den Gründern übrigblieb. Neben Sänger Müller komplettierten danach Dan André Raaden Hoque, bekannt als Dan Thunderbird, als Bassist und der Schwede Martin H-Son als Schlagzeuger das Line-up. Trotzdem schafften sie 2007 mit dem Album Shake Your Stimulator ein Comeback in die norwegischen Charts, das sie zwei Jahre später mit Just When You Thought Things Couldn’t Get Any Worse … Here’s the Backstreet Girls fortsetzen konnten.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mental Shakedown (1986)
  • Boogie Till You Puke (1988)
  • Party on Elmstreet (1989)
  • Coming Down Hard (1990)
  • Let’s Have It (1992)
  • Live (1993)
  • Hellway to High (1999)
  • Boogie Till’ You Bleed! (2000, Sampler)
  • Tuff Tuff Tuff (2001)
  • Christmas Crusher (2001, EP)
  • Black Boogie Death Rock n’ Roll (2002)
  • Sick My Duck (2003)
  • Shake Your Stimulator (2007)
  • Don’t Fake It Too Long (2008)
  • Just When You Thought Things Couldn’t Get Any Worse … Here’s the Backstreet Girls (2009)
  • Don’t Mess with My Rock ’n’ Roll (2017)
  • Normal Is Dangerous (2019)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartdiskografie Norwegen
  2. Backstreet Girls Biography, melodic-hardrock.com, abgerufen am 13. Mai 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]