Bahnstrecke Güsen–Ziesar

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Güsen–Ziesar
Bahnhof Ziesar 1999
Bahnhof Ziesar 1999
Streckennummer: 6883
Kursbuchstrecke (DB): 262; 707 (1990); 207n (1944)
Streckenlänge: 25,6 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Strecke – geradeaus
von Magdeburg
Bahnhof, Station
0,0 Güsen
   
nach Berlin
   
nach Jerichow
   
4,1 Hohenseeden
   
6,1 Schattberge
   
9,3 Gladau
   
11,0 Dretzel
   
15,9 Tucheim
   
16,8 Tucheim Schule
   
15,9 Paplitz
   
Kleinbahnen des Kreises Jerichow I
   
von Görzke
   
25,6 Ziesar von ca. 1930 bis ca. 1965 Ziesar Hbf.
   
nach Wusterwitz

Die Bahnstrecke Güsen–Ziesar war eine eingleisige Nebenbahn in Sachsen-Anhalt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. April 1917 nahm die Ziesarer Kleinbahn AG die Strecke von Güsen nach Ziesar in Betrieb. Der Verkehr zwischen Ziesar und Tucheim war für Güterzüge bereits am 15. September 1916 und für Personenzüge am 21. Oktober 1916 aufgenommen worden. Am 1. April 1949 wurde die Strecke in den Bestand der Deutschen Reichsbahn eingegliedert.

Der Güterverkehr zwischen Güsen und Ziesar wurde zum 1. Januar 1998 eingestellt.[1] Der Personenverkehr hielt sich bis zum 29. Mai 1999. Am 1. Januar 2005 genehmigte das Eisenbahnbundesamt die dauerhafte Stilllegung der Bahnstrecke Güsen–Ziesar.

Die Strecke war unter verschiedenen Kursbuchnummern verzeichnet. In der DDR trug sie lange die Nummer 707, bis zum Ende der Bedienung unter Regie der Deutschen Bahn die Nummer 262.

Bahnhof Tucheim 1999

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolfgang List, Hans Röper, Gerhard Zieglgänsberger: Archiv deutscher Klein- und Privatbahnen. Sachsen-Anhalt. (Strecken, Fahrzeuge, Betrieb). Transpress, Stuttgart 1998, ISBN 3-613-71087-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Urs Kramer, Matthias Brodkorb: Abschied von der Schiene – Güterstrecken 1994 bis heute. Transpress, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-613-71333-8, S. 154