Bahnstrecke Schönebeck–Glindenberg

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Schönebeck (Elbe)–Glindenberg
Streckennummer:6406
Streckenlänge:24,3 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Stromsystem:15 kV 16,7 Hz ~
Strecke – geradeaus
von Stendal
   
von Oebisfelde
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
24,3 Abzw Glindenberg
Straßenbrücke
A 2
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Magdeburg-Rothensee
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21,2 Magdeburg-Rothensee Ausfahrgruppe
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Magdeburg-Eichenweiler Üst
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20,8 Magdeburg-Rothensee Einfahrgruppe
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Magdeburg-Eichenweiler
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Hafenbahn Magdeburg
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von Berlin
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BSicon STR.svgBSicon STR+1.svgBSicon STR+4u.svg
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17,5 Magdeburg-Neustadt
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15,2 Magdeburg Hbf
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nach Braunschweig
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Magdeburg Hasselbachplatz
            
von Biederitz
            
12,6 Magdeburg-Buckau
            
            
            
            
            
Magdeburg Thälmannwerk
            
nach Halberstadt
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10,8 Magdeburg-Buckau Bbf
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nach Halberstadt
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Magdeburg-Salbke
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7,5 Magdeburg Südost
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Schönebeck-Frohse
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1,0 Schönebeck (Elbe) Gbf
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von Blumenberg
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Hafenbahn
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Anschluss Hermania
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Bahnhof, Station
0,0 Schönebeck (Elbe)
   
nach Güsten
Strecke – geradeaus
nach Leipzig

Die Bahnstrecke Schönebeck–Glindenberg ist eine Hauptbahn in und um Magdeburg, die ausschließlich im Güterverkehr betrieben wird. Die Strecke ist zweigleisig und elektrifiziert. Sie dient dazu, Bahnhöfe zu umfahren und so Engpässe zu vermeiden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Güterstrecke wurde am 1. Juli 1925 eröffnet. Die Elektrifizierung erfolgte abschnittsweise. Am 30. September 1956 wurde der 12,6 Kilometer lange Abschnitt Schönebeck (Elbe)Magdeburg-Buckau Rangierbahnhof elektrifiziert. Der 2,5 Kilometer lange Abschnitt Magdeburg-Buckau Rangierbahnhof–Magdeburg Hauptbahnhof folgte am 6. Januar 1957. Anschließend rüstete man am 31. Januar 1974 den 5,9 Kilometer langen Abschnitt Magdeburg Hauptbahnhof–Magdeburg-Rothensee mit Oberleitungen aus. Schließlich wurde auch der 3,1 Kilometer lange Abschnitt Magdeburg-Rothensee–Abzweig Glindenberg elektrifiziert.[1] [2]

Streckenverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Strecke, die parallel zu anderen Magdeburg durchlaufenden Eisenbahnlinien führt, beginnt am Abzweig Glindenberg nördlich von Magdeburg. Nach einer Unterquerung der Bundesautobahn 2 wird der Güterbahnhof Rothensee durchlaufen. Nach einem Anschluss zur Hafenbahn Magdeburg, einer Brücke, welche die Bahnstrecke Magdeburg–Wittenberge und die Bahnstrecke Oebisfelde–Magdeburg, und einer Verbindungskurve zur Bahnstrecke Berlin–Magdeburg werden die Güterverkehrsteile der Bahnhöfe Magdeburg-Neustadt, Magdeburg Hauptbahnhof erreicht. Anschließend wird die Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg mit zwei Verbindungskurven zur Güterstrecke gekreuzt und der Güterverkehrsteil des Bahnhofs Magdeburg-Buckau durchlaufen. Im weiteren Verlauf werden die Strecken Bahnstrecke Magdeburg–Thale und Bahnstrecke Magdeburg–Leipzig über die Bahnstrecke Schönebeck–Glindenberg überführt und der Betriebsbahnhof Buckau wird erreicht. Anschließend folgen ein ehemaliger Abzweig der früheren Streckenführung der Bahnstrecke Magdeburg–Thale und der Güterverkehrsteil des Bahnhofs Magdeburg Südost. Im weiteren Verlauf befindet sich der Güterbahnhof Schönebeck (Elbe). Schließlich wird der Bahnhof Schönebeck (Elbe) nach zwei Industrieanschlüssen erreicht.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Strecken der ehem. Rbd Magdeburg Abgerufen am 26. Juni 2010
  2. Elektrische Strecken der Deutschen Reichsbahn Abgerufen am 26. Juni 2010