Bartholomäus von Stürmer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Freiherr Bartholomäus von Stürmer, Lithographie von Andreas Staub um 1835

Bartholomäus Freiherr von Stürmer (* 26. Dezember 1787 in Konstantinopel, Osmanisches Reich; † 8. Juli 1863 in Wien) war ein österreichischer Diplomat und Staatsmann.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bartholomäus war ein Sohn des österreichischen Diplomaten Ignaz Lorenz Freiherr von Stürmer. Er wurde bei den Jesuiten erzogen und absolvierte die k.k. Akademie für Orientalische Sprachen.

In den Jahren 1812/13 war er wirklicher Legationssekretär beim Fürsten Schwarzenberg. Er übernahm dann verschiedene diplomatische Missionen und war von 1818 bis 1820 Generalkonsul in den Vereinigten Staaten. Von 1834 bis 1850 war er als Internuntius in Konstantinopel tätig; bis zu diesem Zeitpunkt hatte er sich als diplomatischer Vermittler in Missionen in ganz Europa- und Amerika wie als Mitbegründer der österreichischen Dampfschifffahrt nach dem Orient einen ausgezeichneten Namen gemacht.

Mit Datum vom 15. November 1835 verlieh ihm König Ludwig I. von Bayern das Großkreuz des Verdienstordens der Bayerischen Krone.[1]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Berichte des Kais. Kön. Commissärs Bartholomäus Freiherrn von Stürmer aus St. Helena zur Zeit der dortigen Internierung Napoleon Bonaparte's 1816-1818. Gerold, Wien 1886., Digitalisat

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Regierungsblatt für das Königreich Bayern, Nr. 3, München, 22. Februar 1836