BeIN Sports

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BeIN Sports
Senderlogo
BeIN Sports.png
Allgemeine Informationen
Empfang: Satellit (DVB-S, DVB-S2)
Eigentümer: beIN Media Group
Sendebeginn: November 2003
Rechtsform: Privatrechtlich
Programmtyp: Vollprogramm
Liste von Fernsehsendern

beIN Sports ist ein Sportkanal, der im November 2003 ursprünglich als Al Jazeera Sport gegründet wurde. Heute verfügt der Sender über 19 HD-Kanäle und gehört der beIN Media Group an, die ihren Sitz in Doha hat.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 18. Juni 2014 hatte das französische Pay-TV-Unternehmen Canal+ den Sender beIN Sports verklagt, indem es dem Sender unlauteren Wettbewerb vorwarf. Die Klage wurde abgewiesen.[2] 2015 wurde der türkischen Pay-TV-Anbieter Digiturk von beIN Sports übernommen.[3] BeIN Sports zahlt seit Sommer 2016 748,5 Millionen Euro pro Saison für die Übertragungsrechte der französischen Ligue 1, die es sich mit Canal+ teilt.[4]

Mit der ARD stritt sich BeIN Sports über die Übertragung der Handball-Weltmeisterschaft 2015 sowie 2017. BeIN Sports besitzt die weltweiten Übertragungsrechte für die Handball-Weltmeisterschaft 2015 in Katar und 2017 in Frankreich sowie die Frauen-Weltmeisterschaft 2015 und 2017. ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky äußerte in einem Interview gegenüber Redaktionsnetzwerk Deutschland, dass BeIN Sports darauf bestehe, die Rechte nicht an Sender zu vergeben, die unverschlüsselt über Satellit empfangbar sind.[5] Da dies bei den Sendern der ARD der Fall ist, dürfe der Sender das Ereignis nicht übertragen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. beIN Sports: Was ist das und wo kann man es empfangen? 2. Februar 2016, abgerufen am 11. Juni 2016.
  2. Amélie Blocman: Canal Plus case against BeIN Sports for unfair competition dismissed. 1. Juli 2014, abgerufen am 11. Juni 2016 (englisch).
  3. Manuel Nunez Sanchez: BeIN Sports übernimmt weiteren Pay-TV-Sender. 15. Juli 2015, abgerufen am 11. Juni 2016.
  4. Michael Ryberg: TV-Rechte Mehr Geld und neue Partner. Abgerufen am 11. Juni 2016.
  5. Holger Rehm: ARD erhöht Druck auf BeIN Sports. 29. Januar 2016, abgerufen am 11. Juni 2016.