Bemessungsspannung

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Der Begriff Bemessungsspannung wird seit 1981 in der elektrischen Energietechnik verwendet, um Unterschiede zur Nennspannung in den Normen besser zu verdeutlichen.[1] Sie ersetzt die veraltete Bezeichnung „obere Nennspannung“. Die Bemessungsspannung ist größer oder gleich der Nennspannung und spezifiziert den maximalen Wert der elektrischen Spannung im Normalbetrieb.

Beispiel: Die Nennspannung eines elektrischen Netzes ist zum Beispiel 10 kV, die der Bezeichnung dieses Netzes dient. Eine Spannung, die etwa 20 % über der Nennspannung liegt (in diesem Fall 12 kV), ist dann die Bemessungsspannung, die Grundlage für die Bemessung bestimmter Betriebsmittel wie z. B. Transformatoren, und Isolatoren im Netz ist.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Norm DIN 40200: Nennwert, Grenzwert, Bemessungswert, Bemessungsdaten, 1981