Benutzer:StratosAntoniadis/Konstantinos Antoniadis

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Kostas Antoniadis mit Bouzouki 2018

Konstantinos Antoniadis[1] [2](griechisch Κωνσταντίνος Αντωνιάδης, auch Kostas Antoniadis, * 13. August 1943 in Agios Dimitrios Serres) ist ein griechischer Komponist, Bouzouki-Virtuose und Sänger.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kostas Antoniadis wuchs als Tabakbauer in einem Dorf nahe der Stadt Serres auf. Sein Vater(Efstratios Antoniadis) kam als Junger Man mit seiner Familie nach der Vertreibung aus der Türkei (bei Çamlıca) (siehe kleinasiatischen Katastrophe[3]) nach Griechenland. Er brachte bereits das, was heute als Rebetiko bezeichnet wird mit und machte, neben der Landwirtschaft, Musik auf Dorffesten. Auch sein Vater wiederum war bereits Musiker.

Kostas begann im Alter von 13 Jahren Mandoline zu lernen und wechselte, nachdem er mit 15 Jahren im Radio zum ersten Mal den Klang der Bouzouki hörte, zu seinem aktuellen Instrument. Nach seinem Militärdienst kehrte er nicht mehr in sein Heimatdorf zurück, sondern ging nach Thessaloniki mit dem festen Entschluss, seine Spieltechnik weiter zu entwickeln.

Jahre des autodidaktischen Lernens und Auftritte mit griechischen Musiker wie Spiros Zagoreos, Charis Lemonopoulos, Giannis Papaioannou, Litsa Papadopoulo sowie ein Studium der Spieltechniken von Manolis Chiotis und Giorgos Zambetas machen ihn zu einem der letzten großen Bouzouki-Virtuosen der griechischen Musik insbesondere dem Rembetiko. Kostas wird in mehreren Bücher über Rebetiko (z.B. von Elias Petropoulos) genannt.

Seit 1970 pendelte er zwischen Deutschland und Griechenland und lebt seit 1986 permanent in Deutschland.

Kostas Antoniadis mit Giannis Papaioannou 1966

Mit seiner Band Kostas Antoniadis & Ensemble tritt er deutschlandweit auf.[4]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
1992 Magie der Bouzouki
1994 Anamnisis - Erinnerungen
2000 Anadromes I
2001 Begegnungen
2003 Reflexionen
2006 Anadromes II
2008 Rembetika Chromata
2010 Rembetika Chromata II
2015 PASSWORD: ITHAKA

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Elias Petropoulos: Ρεμπέτικα τραγούδια. Hrsg.: Κέδρος. Κέδρος, 1979, S. 704.
  2. Ioannis Zelepos: Rebetiko - Die Karriere einer Subkultur. Hrsg.: Romiosini-Verlag. Romiosini-Verlag, 2001, ISBN 978-3-929889-54-3, S. 204.
  3. Griechenverfolgungen im Osmanischen Reich 1914–1923. In: Wikipedia. 12. August 2018 (wikipedia.org [abgerufen am 16. Januar 2019]).
  4. [kostas-antoniads.de Kostas Antoniadis & Ensemble.] Abgerufen am 1. Januar 2019.

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