Bergischer Dreiklang

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Typische Farbkombination bei einem Haus in Solingen

Mit dem Bergischen Dreiklang bezeichnet man die typische Farbkombination in der Architektur im Bergischen Land in Nordrhein-Westfalen.[1][2]

Die Kombination besteht aus dem schwarzen Fachwerkbalken, weißen Gefachen, strahlend weißen Fenster- und Türrahmen und grünen Türen und Holzschlagläden.[3] Teilweise kann das weiße Gefache allerdings auch mit grau-schwarzem Schiefer (um 1750 eingeführt)[4] zugedeckt und daher nicht sichtbar sein.

Die als Bergisch Grün bezeichnete Farbe trägt nach dem RAL-Farbsystem die Nr. 6005.[5]

Bergisch Grün RAL 6005
Bergisch Grün - hell RAL 6024
Bergisch Grün - dunkel RAL 6004
Bergisch Grün - Mischung RAL 6026 und 6029

Bei denkmalgeschützten Häusern achtet die Untere Denkmalbehörde in den bergischen Städten darauf, dass bei Fassadenarbeiten diese Farbe verwendet wird. Remscheid legt beispielsweise für seinen historischen Ortskern Lüttringhausen die Farben Bergischgrün-hell (RAL 6024) und Bergischgrün-dunkel (RAL 6004) fest.[6] In der niederbergischen Stadt Mettmann ist eine Mischung zweier Farbtöne vorgeschrieben (RAL 6026 und 6029).[7]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Bergische Dreiklang auf die-bergischen-drei.de, Zugriff Januar 2015
  2. Bergischer Dreiklang auf farbimpulse.de Zugriff Januar 2015
  3. August Arensmeier: Hüser on Hüsker - Altbergisches Fachwerk als bodenständige Volkskunst. 1. Auflage. Aussaat-Verlag, Wuppertal 1961, S. 16.
  4. August Arensmeier: Hüser on Hüsker - Altbergisches Fachwerk als bodenständige Volkskunst. 1. Auflage. Aussaat-Verlag, Wuppertal 1961, S. 14.
  5. Das Umwelthaus Zugriff März 2009
  6. Gestaltungssatzung für den historischen Ortskern Remscheid-Lüttringhausen PDF-Datei
  7. Artikel auf cronenberger-woche.de über Bergisch Grün, aufgerufen am 15. April 2017