Berlin Independent Film Festival

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Das Berlin Independent Film Festival ist ein deutsches Filmfestival mit besonderem Schwerpunkt auf Independent-Filmen, das jährlich in Berlin stattfindet und deutsche sowie internationale Produktionen zeigt sowie in verschiedenen Kategorien auszeichnet. Es wurde im Jahr 2010 gegründet und findet jährlich zeitgleich zur Berlinale statt, ist aber ein separates, von der Berlinale unabhängiges Festival.[1] Spielstätte ist das Babylon-Kino in Berlin.[2] Neben Lang- und Kurzspielfilmen zeigt das Festival zusätzlich auch Musikvideos und Dokumentarfilme.[3][4] Zusätzlich zu den Filmvorführungen werden bei zahlreichen Filmen auch Fragerunden mit den Beteiligten angeboten.[5] Ein Schwerpunkt des Festivals liegt bei Spielfilmen, die das erste oder zweite Werk des jeweiligen Regisseurs sind.[6]

Deutsche Produktionen im Programm (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012 zeigte das Festival You missed Sonja, die erste deutsche Stephen-King-Verfilmung.[7]
  • 2013 zeigte das Festival Menschenliebe, einen No-Budget-Film, welcher davor schon zahlreiche internationale Preise gewonnen hatte.
  • 2014 zeigte das Festival Herbstflattern, das Langfilm-Debüt von Birgitta Weizenegger, welcher im Jahr zuvor Premiere auf den Hofer Filmtagen hatte.
  • 2015 zeigte das Festival Break-Up, welcher im Jahr davor bei den American Movie Awards als bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet worden war.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Neben einem breiten Spektrum an Indie-Filmen, entwickelt sich das Berlin Independent Film Festival zu einem wichtigen Geschäftsknotenpunkt für die Low-Budget-Filmindustrie.“

Artikel auf www.berlin.de.[8]

„Eine große Auswahl faszinierender Filme, von Kurzfilmen zu Langfilmen, von Dokumentarfilmen zu Dramen.“

Circus Berlin Blog.[9]

„Wenn Sie das Berlinale-Programm nicht ganz sättigt (...) bietet das diesjährige Berlin Independent Film Festival seinen eigenen, sich unter der Last der darauf befindlichen Langfilme, Kurzfilme und weiteren Filme, biegenden Tisch.“

Camilla Egan, Artikel in Exberliner, 2014.[10]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Berlin Independent Film Festival Offizielle Website: Artikel über das Festival. Abgerufen am 13. Januar 2015.
  2. Babylon Berlin Offizielle Website: Artikel über das Festival. Abgerufen am 13. Januar 2015.
  3. Berliner Zeitung: Meldung über das Festival. Abgerufen am 13. Januar 2015.
  4. Bieler Tagblatt: Artikel über auf dem Festival ausgezeichnetes Musikvideo.. Abgerufen am 13. Januar 2015.
  5. Exberliner Magazin Offizielle Website: Artikel über das Festival. Abgerufen am 13. Januar 2015.
  6. Nu - Offizielle Website: Artikel über Gewinn des Films "Silent One" auf dem Festival. (niederländisch). Abgerufen am 13. Januar 2015.
  7. Filmuniversität Babelsberg: Offizielle Website zum Film „You Missed Sonja“. Abgerufen am 13. Januar 2015.
  8. www.berlin.de - Artikel zum Festival. Abgerufen am 13. Januar 2015. .
  9. circus Berlin - Artikel zum Festival. Originalzitat auf Englisch: "a wide selection of fascinating films, from shorts to features, documentaries to drama, to discover.". Abgerufen am 13. Januar 2015. .
  10. Exberliner-Magazin: Artikel zum Festival. Original-Zitat: "if the Berlinale’s 400-strong programme leaves you less than sated (...) this year’s Berlin Independent Film Festival offers its own groaning buffet table of features, shorts and more.". Abgerufen am 18. November 2014. .

Weblinks und Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]