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Bernd Cailloux

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Bernd Cailloux (* 9. Juli 1945 in Erfurt) ist ein Deutschland Schriftsteller. Er ist Verfasser von Romanen, Erzählungen, Essays, Rundfunkfeatures und Hörspielen.

Bernd Cailloux wuchs in Niedersachsen auf. Nach dem Besuch des Gymnasiums absolvierte er ein zweijähriges Volontariat und eine Ausbildung zum Redakteur in Bremen und Düsseldorf. Anschließend versorgte er Diskotheken mit Stroboskop-Lichtanlagen, bevor er sich im Umkreis der Hamburger Literatengruppe Boa Vista und ihrer Zeitschrift für Neue Literatur an erste Erzählversuche wagte. Seit 1976 lebt er als Freier Schriftsteller in Berlin und arbeitete auch für den Rundfunk.[1]

Cailloux' erste Buchveröffentlichung war 1986 der Erzählungsband Intime Paraden, gefolgt von einer weiteren Sammlung mit Kurzprosa und einem Essayband. 1994 nahm er am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Nach längerer Veröffentlichungspause erschien 2005 sein erster Roman Das Geschäftsjahr 1968/69, der von der Kritik positiv aufgenommen wurde.[2] Er schildert das legendäre Jahr 1968 aus der Sicht von zwei Jungunternehmern mit einer Hippie-Gartenlaubenfirma, in das erste discoreife Stroboskop-Blitzlicht bauen, damit zunächst erfolgreich sind, dann aber nicht zuletzt aufgrund ihrer Widersprüchlichkeiten scheitern. Dabei gelang, so die Kritik, dem Autor eine ehrliche, nicht nostalgisch verbrämte Schilderung dieser Epoche. Der Roman wurde 2005 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Ehrungen und Auszeichnungen

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Veröffentlichungen

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Einzelnachweise

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  1. Bernd Cailloux beim Thüringer Literaturrat e.V., abgerufen am 4. Juni 2026
  2. Bernd Cailloux. Das Geschäftsjahr 1968/69. Perlentaucher, abgerufen am 4. Juni 2026