Berner Fachhochschule, Departement Technik und Informatik

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Berner Fachhochschule, Departement Technik und Informatik BFH-TI
BFH Biel, Gebaeude Quellgasse21 01 09.jpg
Hauptgebäude der technischen Fachhochschule in Biel/Bienne
Schulform Fachhochschule
Gründung Gründung zum Studienjahr 1873/ Umstrukturierung 1997
Ort Bern, Biel/Bienne und Burgdorf
Kanton Bern
Staat Schweiz
Koordinaten 585270 / 221277Koordinaten: 47° 8′ 32″ N, 7° 14′ 40″ O; CH1903: 585270 / 221277
Träger staatlich / kantonal
Schüler 1306 (Stand: 31. Dezember 2019)
Leitung Lukas Rohr, Direktor[1]
Website www.bfh.ch/ti

Das Departement Technik und Informatik der Berner Fachhochschule (BFH-TI) mit Standorten in Bern, Biel/Bienne und Burgdorf ist eines der sieben Departemente der Berner Fachhochschule (BFH).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1873 wurde in Biel/Bienne das Westschweizer Technikum mit den Abteilungen Architektur, Elektrotechnik, Uhrenmacherschule, Kunstgewerbeschule und Mechanik gegründet. Unterrichtssprachen waren deutsch und französisch. Dieses Technikum wurde bis 1892 ausschliesslich von der Stadt Biel und ab diesem Zeitpunkt durch den Kanton Bern und die Stadt Biel gemeinsam finanziert. Erst 1910 übernahm der Kanton Bern die Trägerschaft.

Im Jahre 1890 wurde vom Berner Stimmvolk ein entsprechendes Gesetz zur Einrichtung einer kantonalen technischen Schule angenommen. Bei der Standortbewerbung im März 1891 traten Bern, Biel/Bienne und Burgdorf an. Burgdorf stach Bern und Biel bei dieser Wahl aus. Darauf startete im Jahr 1892 am kantonalen Technikum Burgdorf der erste Studiengang mit 18 Studierenden in einer baugewerblichen, einer mechanisch-technischen (inklusive Elektrotechnik) und einer chemisch-technologischen Abteilung.[2] Fünf Jahre nach der Gründung kam eine Abteilung für Tiefbau dazu.

Zwischen 1987 und 1996 beteiligte sich die damals Ingenieurschule genannte Hochschule aus Biel erfolgreich an der World Solar Challenge. Das "Spirit of Biel/Bienne II" genannte Fahrzeug siegte im Rennen von 1990, die Nachfolgemodelle erreichten 1993 und 1996 den zweiten Rang. Bei der ersten Teilnahme 1987 schaute der dritte Rang raus. Auch in späteren Jahren setzten Teams auf in Biel entwickelte Technologie, so das niederländische "Nuon Solar Team", das den Wettbewerb zwischen 2001 und 2007 viermal nacheinander gewann.[3]

1997 fusionierten die kantonalen Fachhochschulen und wurden zur Berner Fachhochschule BFH. Im Zuge dieser Fusion kam es trotz Widerständen zu einigen Verschiebungen der Studiengänge auf die einzelnen neu geschaffenen Abteilungen der Berner Fachhochschule. So verlor bspw. die Fachhochschule in Biel ihre Architekturabteilung an Burgdorf. Seit 2005 bildet die Fachhochschule Technik und Informatik ihre Studierenden nach der Bologna-Reform[4] aus.

Studiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bachelor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bachelor of Science in Automobil- und Fahrzeugtechnik
  • Bachelor of Science in Elektrotechnik und Informationstechnologie
  • Bachelor of Science in Informatik
  • Bachelor of Science in Maschinentechnik
  • Bachelor of Science in Medizininformatik
  • Bachelor of Science in Mikro- und Medizintechnik
  • Bachelor of Science in Wirtschaftsingenieurwesen

Master[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Master of Science in Biomedical Engineering
  • Master of Science in Engineering

Institute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Institute for Applied Laser, Photonics and Surface Technologies ALPS
  • Institut für Drucktechnologie IDT
  • Institut für Energie- und Mobilitätsforschung IEM
  • Institute for Human Centered Engineering HuCE
  • Institute for Data Applications and Security IDAS
  • Institut für Intelligente Industrielle Systeme I3S
  • Institut für Medizininformatik I4MI
  • Institut für Rehabilitation und Leistungstechnologie IRPT
  • Institut für Optimierung und Datenanalyse IODA
  • Research Institute for Security in the Information Society RISIS

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Berner Fachhochschule – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ti.bfh.ch
  2. W. Dietrich: Das Burgdorfer Jahrbuch (PDF; 7,4 MB), Jg. 10 (1943)
  3. Spirit of Biel/Bienne: Solar Car Racing since 1985. Abgerufen am 3. Januar 2012.
  4. Bologna-Reform. Die Schweiz im europäischen Hochschulraum. (Nicht mehr online verfügbar.) Bundesamt für Berufsbildung und Technologie, archiviert vom Original am 4. Januar 2011; abgerufen am 4. Dezember 2010.