Beschaffungskriminalität

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Der Begriff Beschaffungskriminalität bezeichnet kriminelle Handlungen zur Finanzierung von Betäubungsmitteln und ist damit Teil der Drogenkriminalität. Das klassische Beispiel sind Eigentumsdelikte wie Einbruch, Diebstahl, Raub, inzwischen seltener Apotheken-Einbrüche, von abhängigen Drogenkonsumenten.

Man unterscheidet zwischen der direkten und indirekten Beschaffungskriminalität. Unter die erste Gruppe fallen Delikte zum direkten Erwerb der Betäubungsmittel, die zweite Gruppe dient der Beschaffung von Geld oder Wertgegenständen zur Finanzierung des Kaufs.

Unter Drogenabhängigen findet man neben der Beschaffungskriminalität auch häufig Beschaffungsprostitution.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Armand Mergen: Beschaffungskriminalität. Interdependenzen von Sucht, Spiel und Vermögensdelikten, Heidelberg: Kriminalistik-Verlag, 1990.
  • Arthur Kreuzer und andere: Beschaffungskriminalität Drogenabhängiger, Wiesbaden: BKA, 1991.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Beschaffungskriminalität – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Beschaffungskriminalität – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien