Blitz-Illu

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Blitz-Illu

Verlag Inter Publish GmbH
Erscheinungsweise wöchentlich
Verkaufte Auflage 450.000 Exemplare
Weblink www.blitz-illu.de
ISSN 0945-599X
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Blitz-Illu war eine 1993 gegründete, wöchentlich erscheinende Illustrierte aus dem Verlag Inter Publish GmbH. Ihre Auflage lag bei bis zu 450.000 Exemplaren. Ihre Zielgruppe waren vor allem junge Männer. Thematisch war sie im Wesentlichen auf die Darstellung entkleideter Frauen (seit 1996 auch von Männern) und die Anbahnung sexueller Kontakte per Chiffre oder 0900-Nummer ausgerichtet. Zu den weiteren Rubriken zählten boulevardeske „Reportagen“ über Menschen und ihre Schicksale.

Bis 2001 wurde die Blitz-Illu im Wiesbadener Klaus Helbert Verlag herausgegeben und wechselte dann zur Bauer Verlagsgruppe.[1][2] Bis Ende 2005 wurde die Auflage der Blitz-Illu über die IVW erfasst.[3] Ab 2006 übernahm der Pabel-Moewig Verlag die Illustrierte, die Hamburger Redaktion wurde geschlossen und die Ausrichtung wurde in Richtung Hardcore geändert.[4]

Die Blitz-Illu erhielt häufig aufgrund reißerischer Berichterstattung bei der ganze Personengruppen diffamiert wurden, „unangemessen reißerischer Form“ dargestellt wurde und angeblich authentische Reportagen in Wirklichkeit völlig frei erfunden waren, Rügen des Deutschen Presserats.[5][6][7]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ingo Fischer : Sex! Ekel! Tod! Profit! In: Die Zeit 7. Juni 2001
  2. Ingo Fischer : Die Befreiung vom Schmuddelimage In: Die Welt 5. Juni 2001
  3. Inter Publish GmbH In: IVW
  4. Bauer Verlag lässt die Hosen runter In: W&V 12. Oktober 2006
  5. Ingo Fischer: Neue Helbert-Postille mit „Sex plus Gewalt plus Lüge“ 01. März 2002
  6. Felix Heimann: Der Pressekodex im Spannungsfeld zwischen Medienrecht und Medienethik. Peter Lang, 2009, ISBN 978-3-631-58521-4 (eingeschränkte Vorschau).
  7. Udo Ulfkotte: So lügen Journalisten: Der Kampf um Quoten und Auflagen. Hallenberger Media Verlag, 2013, ISBN 978-3-944257-29-7 (eingeschränkte Vorschau).