Bobowa

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Bobowa
Wappen von Bobowa
Bobowa (Polen)
Bobowa
Bobowa
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kleinpolen
Powiat: Gorlice
Gmina: Bobowa
Fläche: 7,2 km²
Geographische Lage: 49° 43′ N, 20° 57′ OKoordinaten: 49° 42′ 31″ N, 20° 56′ 41″ O
Einwohner: 3101 (31. Dez. 2016)
Postleitzahl: 38-350
Telefonvorwahl: (+48) 18
Kfz-Kennzeichen: KGR
Verwaltung
Webpräsenz: www.bobowa.pl



Bobowa ist eine Stadt sowie Sitz der gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde im Powiat Gorlicki der Woiwodschaft Kleinpolen in Polen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt am Fluss Biała, der Pogórze (Vorgebirge) Rożnowskie im Westen und Pogórze Ciężkowickie im Osten abtrennt, nordöstlich von den Bergen Bukowiec (503 m) und Falkowa (506 m) in den Niederen Beskiden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vermeintlich gab es dort in den Jahrhunderten 8. und 9. einen slawischen Burgwall. Der Ort wurde erstmals in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erwähnt und wurde um 1240 von Tatarensturm gänzlich zerstört. Er wurde neugegründet im Jahre 1339 laut dem Gründung Privileg Władysławs I. Ellenlang nach Magdeburgen Recht. Bobowa gehörte der Familie Bobowski und entwickelte sich schnell dank der Lage am Handelsweg nach Ungarn. Im frühen 15. Jahrhundert gab es schon drei Kirchen.[1]

Später gehörte Bobowa für über ein Hundert Jahren zur Familie Jordan. In den Jahren 1561 bis 1563 wurde eine hiesige Kirche calvinistisch. Im Jahre 1580 wurde das Städtchen verbrannt.

Bei der Ersten Teilung Polens kam Bobowa 1772 zum neuen Königreich Galizien und Lodomerien des habsburgischen Kaiserreichs (ab 1804).

1918, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Zusammenbruch der k.u.k. Monarchie, kam Bobowa zu Polen. Unterbrochen wurde dies nur durch die Besetzung Polens durch die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Von 1975 bis 1998 gehörte Bobowa zur Woiwodschaft Nowy Sącz.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt-und-Land-Gemeinde (gmina miejsko-wiejska) gehören neben der Stadt Bobowa folgende Ortsteile mit einem Schulzenamt:

Berdechów, Brzana, Jankowa, Sędziszowa, Siedliska, Stróżna und Wilczyska.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bobowa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Andrzej Matuszczyk: Pogórze Karpackie. Oddział PTTK „Ziemi Tarnowskiej“, Tarnów 1995, ISBN 83-903260-1-9, S. 250–252 (polnisch).