Bouquet (digitales Fernsehen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
17:33, 30. Aug. 2010 (CEST)

Beim digitalen Fernsehen werden Video-, Audio- und Datenströme über das Zubringernetz, also Kabel, Satellit oder Funk zum Fernsehzuschauer gesendet. Die Diensteanbieter gruppieren mehrere digitale Programme zu einem Gesamtangebot, dem Bouquet (von frz. bouquet [buˈkɛ], „Strauß; Bund“) und verwalten gegebenenfalls die Zugriffsrechte (Bezahlfernsehen).

Häufig wird der Begriff Bouquet mit dem verwandten Begriff Transponder verwechselt. Ein Transponder ist jedoch eine physikalische Zusammenfassung von mehreren Datenströmen auf einem Frequenzband, ein Bouquet ist eine virtuelle Gruppierung von Diensten, die sich auch über mehrere Transponder erstrecken können.

Beim analogen Fernsehen wird jeder Kanal von einem einzigen Programm belegt. Da die digitalen Programme komprimiert und MPEG-kodiert werden können, brauchen sie erheblich weniger Bandbreite (typischerweise 2–12 MBit/s, je nach Bildqualität) und es ist möglich, einen einzigen Kanal mit mehreren Programmen zu belegen.