Bralin

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Bralin
Wappen von Bralin
Bralin (Polen)
Bralin
Bralin
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Großpolen
Powiat: Kępno
Geographische Lage: 51° 17′ N, 17° 54′ OKoordinaten: 51° 17′ 0″ N, 17° 54′ 0″ O
Einwohner: -
(30. Jun. 2015)[1]
Postleitzahl: 63-640
Telefonvorwahl: (+48) 62
Kfz-Kennzeichen: PKE
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 12 Schulzenämter
Fläche: 75,16 km²
Einwohner: 6017
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 80 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 3008022
Verwaltung (Stand: 2015)
Gemeindevorsteher: Roman Marian Wojtysiak
Adresse: Rynek 3
63-640 Bralin
Webpräsenz: www.bralin.pl



Bralin (deutsch Bralin) ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde im Powiat Kępiński (Kempener Distrikt) der polnischen Woiwodschaft Großpolen.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bralin liegt rund 60 Kilometer nordöstlich von Breslau. Historisch gesehen ist das Gemeindegebiet bis auf den Ortsteil Weronikopole Teil der historischen Region Schlesien.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schrotholzkirche von 1711

Bralin gehörte von 1818 bis 1920 dem schlesischen Landkreis Groß Wartenberg an. Mit dem Ostteil des Landkreises wurde Bralin zum 10. Januar 1920 infolge des Versailler Vertrags vom Deutschen Reich an das wiedergegründete Polen abgetreten. Seitdem ist Bralin mit der Woiwodschaft Posen, bzw. Großpolen verbunden.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bralin hatte einen Bahnhof an der Bahnstrecke Herby–Oleśnica.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Landgemeinde Bralin gehören zwölf Schulzenämter:

  • Bralin (Bralin)
  • Chojęcin Parcele (Gut Cojentschin)
  • Chojęcin Wieś (Cojentschin)
  • Czermin (Tschermin)
  • Działosze (Sorge)
  • Gola (Gohle)
  • Mnichowice (Münchwitz)
  • Nosale (Nassadel)
  • Nowa Wieś Książęca (Fürstlich Neudorf)
  • Tabor Mały (Klein Friedrichs-Tabor)[2]
  • Tabor Wielki (Groß Friedrichs-Tabor)[2]
  • Weronikopole

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bralin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. a b Eine Zusammenfassung der Ortsgeschichte von Groß Tabor und Klein Tabor ist enthalten in dem Werk Hugo Weczerka (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten. Schlesien. Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 527 (Kröners Taschenausgabe Bd. 316).