Bror Emil Hildebrand

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Bror Emil Hildebrand.

Bror Emil Hildebrand (* 22. Februar 1806 in Flerohopp, heute Gemeinde Nybro; † 30. August 1884 in Stockholm) war ein schwedischer Archäologe und Numismatiker.

Hildebrand begann 1820 an der Universität Lund zu studieren, wo er sich 1830 als Dozent habilitierte. Zwei Jahre später wurde er als Assistent ins Königliche Münzkabinett nach Stockholm berufen und 1837 zum Reichsantiquar (d. h. Direktor des archäologisch-historischen Staatsmuseums und des königlichen Münzkabinetts, Inspektor der Denkmäler) und Sekretär der königlichen Akademie der schönen Wissenschaften (Kungliga Vitterhets Historie och Antikvitets Akademien) ernannt. Dieses Amt bekleidete er bis 1879.

Ab 1866 war er Mitglied der Schwedischen Akademie und saß auf dem elften Stuhl der 18 nummerierten Stühle der Akademie.

1845 wurde er als korrespondierendes Mitglied in die Preußische Akademie der Wissenschaften und 1859 in die Russische Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg aufgenommen.[1]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Svenskt diplomatarium. = Diplomatarium Suecanum. Band 3–6. Norstedt, Stockholm 1842–1878
  • Anglosachsiska Mynt i Svenska Kongl. Myntkabinettet, Funna i Sveriges Jord. Norstedt, Stockholm 1846.
  • Minnespenningar öfver enskilda svenska män och quinnor. Kongliga Witterhets Historie och Antiqvitets Akademien Förlag, Stockholm 1860, (Digitalisat).
  • Svenska sigiller från medeltiden. Band 1, Heft 1–2[2]. Kongliga Witterhets Historie och Antiqvitets Akademien Förlag, Stockholm 1862–1867, (Digitalisat Heft 1; Digitalisat Heft 2).
  • als Herausgeber mit seinem Sohn Hans Hildebrand: Teckningar ur svenska statens historiska museum. Heft 1–3. Kongliga Vitterhets Historie och Antiqvitets Akademien Förlag, Stockholm 1873–1884.
  • Sveriges och svenska konungahusets minnespenningar praktmynt och belöningsmedaljer. Teil 1–2. Kongliga Vitterhets Historie och Antiqvitets Akademien Förlag, Stockholm 1874–1875, (Digitalisat Teil 1; Digitalisat Teil 2).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ausländische Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724. Bror Emil Hildebrand. Russische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 18. August 2015 (englisch).
  2. Michael O. Krieg: Mehr nicht erschienen. Band 1: A – L (= Bibliotheca Bibliographica 2, 1). Krieg, Bad Bocklet u. a. 1954, S. 322.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888 bis 1890.
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