Bund der Kriegsdienstgegner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der Bund der Kriegsdienstgegner (BdK) entstand nach dem Ersten Weltkrieg als antimilitaristische Organisation von radikalen Pazifisten und Kriegsdienstverweigerern. 1926 hatte er etwa 3000 Mitglieder. Die Vereinigung war 1921 an der Gründung von Paco, später bekannt als War Resisters’ International (WRI), beteiligt. Die Nachfolge-Organisation nach dem Zweiten Weltkrieg ist die Internationale der Kriegsdienstgegner (IDK).

Grundsatzerklärung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mitglieder unterzeichneten eine Grundsatzerklärung, die später (1921) von der WRI formuliert wurde: „Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.“

Politische Schwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Kriegsdienstgegner (1923–1930)
  • Friedenswacht (1919–1927)
  • Friedensfront (1929–1933)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Guido Grünewald: Friedenssicherung durch radikale Kriegsdienstgegnerschaft: Der Bund der Kriegsdienstgegner (BdK) 1919 – 1933. in: K. Holl / W. Wette (Hg.), Pazifismus in der Weimarer Republik, Paderborn 1981.