Bundesamt für Gesundheit

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Bundesamt für Gesundheit BAG
«Corporate Design Bund» – Logo der Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Hauptsitz Liebefeld
Vorsteher Pascal Strupler
Mitarbeitende 500
Aufsicht Eidgenössisches Departement des Innern EDI
Website www.bag.admin.ch

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) (französisch Office fédéral de la santé publique (OFSP), italienisch Ufficio federale della sanità pubblica (UFSP), rätoromanisch Uffizi federal da sanadad publica (UFSP)) ist eine Bundesbehörde der Schweizerischen Eidgenossenschaft und gehört zum Eidgenössischen Departement des Innern (EDI).

Das BAG ist zuständig für die nationale Gesundheitspolitik und – gemeinsam mit den Kantonen – für die Förderung der Gesundheit der Schweizer Bevölkerung. Zudem vertritt das BAG als nationale Behörde die Schweiz in gesundheitspolitischen Belangen in internationalen Organisationen und gegenüber anderen Staaten.

Die Gesundheit hat viele Facetten. Entsprechend breit ist das Aufgabengebiet des BAG. Das BAG setzt sich ein für eine gesunde Lebensweise der Bevölkerung und ein leistungsfähiges Gesundheitssystem. Beispielsweise ist das BAG zuständig für die soziale Kranken- und Unfallversicherung, es plant und realisiert die nationalen Programme zur Bekämpfung von Suchtverhalten und von sexuell übertragbaren Krankheiten[1] und kümmert sich um die Vorbeugung von nichtübertragbaren Krankheiten sowie den Strahlenschutz.

Das BAG wird geleitet von Pascal Strupler und hat seinen Sitz in Liebefeld (Gemeinde Köniz).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Anfang steht die eidgenössische Sanitätskommission, die zwischen 1879 und 1882 arbeitete. Unter der Leitung von Bundesrat Karl Schenk und Vizepräsident Jakob Laurenz Sonderegger wurde zuerst die bundesrätliche Botschaft über Einrichtung und Massnahmen zur Verhütung und Bekämpfung gemeingefährlicher Epidemien vom 18. Dezember 1879 erarbeitet. Johann Friedrich Schmid wurde ab 1889 der erste ausschliesslich für Gesundheitsfragen zuständige Beamte und 1893 erster Direktor des Eidgenössischen Gesundheitsamtes mit noch zwei weiteren Mitarbeitern.[2] In den 1960er Jahren wurde dieses für kurze Zeit zum Bundesamt für Gesundheitswesen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.lovelife.ch, abgerufen 16. Juli 2014
  2. Brigitte Ruckstuhl, Elisabeth Ryter. Von der Seuchenpolizei zu Public Health. Öffentliche Gesundheit in der Schweiz seit 1750. Zürich, Chronos Verlag 2017. S. 117. ISBN 978-3-0340-1388-8

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 46° 55′ 47″ N, 7° 25′ 18″ O; CH1903: 598708 / 197626