Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen
(VNN)
Logo
Rechtsform Eingetragener Verein
Sitz Erftstadt
Gründung 1998
Vorstand Cornelia Sussieck
Mitglieder 66
Website nachhilfeschulen.org

Der Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen e. V. (VNN) ist der einzige Verband der institutionellen Nachhilfe. Er setzt sich für mehr Transparenz und verlässliche Qualität in der Nachhilfe ein. Zudem vertritt er die Interessen der Branche gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der VNN wurde 1998 als „Interessenverband Nachhilfeschulen e. V.“ gegründet. Er war der erste Verband der Nachhilfebranche. 2003 wurde er umbenannt in Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen. 2014 erfolgte der Zusammenschluss des VNN mit dem Bundesverband inhabergeführter Nachhilfeschulen (BiN). 2016 trat auch die Gütegemeinschaft INA-Nachhilfeschulen[1] bei. Seitdem sind alle Interessensvertretungen der Nachhilfebranche unter dem Dach des VNN vereint, der damit der einzige Verband der Branche ist.

Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Hauptziel des VNN besteht darin, die Qualität der institutionellen Nachhilfe zu sichern. Daher hat sich der VNN hohe Qualitätsstandards gesetzt. Alle Mitglieder verpflichten sich, den zehn Punkte umfassenden Katalog zur Sicherung der Qualität in der Nachhilfe sowie den Ehrenkodex des VNN einzuhalten.

Um eine nachprüfbare und transparente Qualität zu ermöglichen, berät der VNN seine Mitglieder bei der Einführung von verschiedenen Qualitätsmanagementsystemen.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der Arbeit des VNN besteht darin, einen Beitrag zur Transparenz der Branche zu leisten. Ziel ist es, die Angebote der institutionellen Nachhilfe für Eltern und Schüler transparenter und vergleichbarer zu machen, ihnen Sicherheit zu geben und eine Hilfe bei der Entscheidung für die passende Nachhilfe zu bieten.

Tätigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der VNN unterstützt seine Mitglieder, indem er ihnen hilft, die hohen Anforderungen an die Qualität und Transparenz der eigenen Arbeit umzusetzen. Dies geschieht in Form von Arbeitskreisen, durch die individuelle Beratung der Mitglieder, durch den Erfahrungsaustausch der Mitglieder untereinander und durch interne Fortbildungen. Indem er politische Lobbyarbeit leistet und sich für den vertrauensvollen Dialog zwischen Nachhilfe, Schulen, Politik und Wirtschaft einsetzt, erhöht er die Akzeptanz der Nachhilfe und verbessert die Bedingungen der Nachhilfeschulen vor Ort.

Auf politischer Ebene setzt sich der VNN für die Belange seiner Mitglieder ein. Wichtige Themen sind dabei die steuerliche Absetzbarkeit von Nachhilfe, die Förderung der Anerkennung der Arbeit der Nachhilfe-Einrichtungen und der Nachhilfelehrer, der Kampf gegen den Schwarzmarkt und die Schwarzmarktanbieter, bundesweit einheitliche und eindeutige Regelungen für die Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Abs. 21 UStG und die Umsetzung der EU-Richtlinie im Hinblick auf die Umsatzsteuerbefreiung von Bildungsangeboten, Kooperationsmöglichkeiten mit dem öffentlichen Schulsystem im Nachmittagsbereich, die Aufhebung des umstrittenen Kooperationsverbotes von Bund und Ländern in der Bildungspolitik und die Beratung bei politischen Entscheidungen im Bildungsbereich zur Förderung von Bildungsbewusstsein und zur Vermeidung von Nachteilen für Bedürftige. Seine Positionen zu diesen Themen hat der VNN in seinem Eckpunktepapier zusammengefasst.

Vorstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vorstand des VNN wird von den Mitgliedern im Rahmen der Mitgliederversammlung gewählt. Er besteht aus einem Vorsitzenden und seinen zwei Stellvertretern sowie einem Schriftführer und einem Schatzmeister. Mitglieder des Vorstands sind:[2]

  • Cornelia Sussieck, (Vorsitzende)
  • Jan Horn, Lernwerk GmbH, Berlin (1. Stellvertretender Vorsitzender)
  • Joseph Kennedy, Kennedy-Nachhilfeschule, Tuttlingen (2. Stellvertretender Vorsitzender)
  • Carl Fürst, Bits & Grips, Staufen (Kassenwart)
  • Nicole Engel, Engel Nachhilfe, Friesenheim (Schriftführerin)

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der VNN vertritt die institutionelle Nachhilfe. Um die Mitgliedschaft bewerben können sich Inhaber von Nachhilfeeinrichtungen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Mit der Aufnahme in den Verband verpflichten sich die Mitglieder, die Selbstverpflichtung des VNN einzuhalten.

Die VNN-Mitglieder bieten eine individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler in Form von Einzelnachhilfe oder Kleingruppenunterricht, sowie Online-Unterricht an. Dabei vermitteln sie Wissen und Kompetenzen. Sie helfen Schülern dabei, Leistungsschwächen auszugleichen, Entwicklungs- und Leistungspotenziale zu erschließen, Kompetenzen zu fördern und individuelle Fähigkeiten zu entwickeln.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. RAL Gütezeichen & Gütegemeinschaft. Abgerufen am 7. September 2017.
  2. Vorstand VNN In: nachhilfeschulen.org, abgerufen am 10. Oktober 2017.