Buntschatten und Fledermäuse

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Buntschatten und Fledermäuse – Leben in einer anderen Welt ist die 2002 erschienene Autobiographie des deutschen Schriftstellers Axel Brauns.

Handlung[Bearbeiten]

In seiner Autobiographie beschreibt Axel Brauns sein Leben mit dem Autismus.

Mit zwei Jahren werden für ihn die Menschen, Gestik und Sprache fremd. Er beginnt, zwei Sorten von Menschen zu unterscheiden. Menschen, die er angenehm findet, nennt er Buntschatten, und die anderen sind für ihn Fledermäuse.

Brauns kann nicht zwischen Ernst und Witz unterscheiden und neigt dazu, für ihn neue Wörter zu wiederholen, weswegen er Papagei genannt wird. Sein älterer Bruder nennt ihn Dummbart, weil er meint, dass Axel nie lernen wird. Doch die Haha (Axels Mutter) will ihm helfen, mit der Umwelt klarzukommen. In späteren Jahren beginnt Brauns langsam, aber sicher, von allein aus sich herauszukommen, und beginnt seine Familie, seine Lehrer und Mitschüler mit seinen Fähigkeiten und seinem Gedächtnis zu verblüffen. Er kennt nun ein paar Ziele für sein Leben: Das Abitur bekommen, eines Tages zu studieren und sogar die Liebe kennenzulernen.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Schon für den ersten Auszug seiner Autobiographie erhielt Axel Brauns im Jahr 2000 einen der Hamburger Förderpreise für Literatur und literarische Übersetzungen und im Jahr 2003 wurde er für den Deutschen Bücherpreis nominiert. Sein Buch kam auf die Bestsellerliste des Spiegel-Magazins.

Quellen[Bearbeiten]