Burg Kirchberg

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Burg Kirchberg bei Hohenthann; die Burg Kirchberg auf dem Hausberg oberhalb des Dorfes Ziegenhain, siehe Hausberg (Jena)

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Burg Kirchberg
Kupferstich von Michael Wening in der Topographia Bavariae um 1700

Kupferstich von Michael Wening in der Topographia Bavariae um 1700

Ort: Kirchberg in der Gemeinde Hohenthann
Geographische Lage 48° 41′ 11,1″ N, 12° 7′ 28″ O48.68643031416712.124434564722Koordinaten: 48° 41′ 11,1″ N, 12° 7′ 28″ O
Burg Kirchberg (Bayern)
Burg Kirchberg

Die Burg Kirchberg, heute auch als Schloss Kirchberg bei Hohenthann bezeichnet, ist eine Burganlage in Kirchberg in der Gemeinde Hohenthann im Landkreis Landshut in Niederbayern.

In einer Urkunde des Klosters Mallersdorf wird ein Graf Arterius I. bereits im Jahr 812 in Kirchberg erwähnt. Die Burg soll jedoch bereits 292 als Römerfeste gegründet worden sein - in einer Zeit, aus der keine Urkunden und andere schriftliche Zeugnisse gibt. Nach dem Aussterben der Grafen von Kirchberg im Jahr 1234 wurde die Grafschaft zu einem Pflegegerichtsbezirk des Herzogtums Bayern-Landshut. Der herzogliche Pfleger residierte auf der Burg von Kirchberg und war für Verwaltung und Justiz in seinem Bezirk zuständig. Die heutige Anlage wurde im 14. Jahrhundert von den Herren von Kirchberg erbaut und verfügt über eine kreisrunde Zwingermauer aus Backsteinen. Der Bergfried hat eine Grundfläche von 10 mal 10,5 Meter und eine Mauerstärke von drei Meter. Die Schlosskapelle St. Leonhard befindet sich im Bergfried-Untergeschoss.[1] Für die Restaurierung der Burg in den 1990er Jahren erhielten die Besitzer den Denkmalpreis der Hypo-Kulturstiftung München.

Literatur[Bearbeiten]

  • Friedrich-Wilhelm Krahe: Burgen des deutschen Mittelalters – Grundriss-Lexikon. Sonderausgabe. Flechsig Verlag, Würzburg 2000, ISBN 3-88189-360-1, S. 326.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Friedrich-Wilhelm Krahe: Burgen des deutschen Mittelalters – Grundriss-Lexikon, S. 326