Burg Neu-Bechburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

p3

Burg Neu-Bechburg
Neu-Bechburg

Neu-Bechburg

Alternativname(n): Schloss Neu-Bechburg
Entstehungszeit: um 1250
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Bewohnbar
Ständische Stellung: Freiherren
Bauweise: Bruchsteine
Ort: Oensingen
Geographische Lage 47° 17′ 50″ N, 7° 43′ 7″ OKoordinaten: 47° 17′ 50″ N, 7° 43′ 7″ O; CH1903: 621177 / 238520
Burg Neu-Bechburg (Solothurn)
Burg Neu-Bechburg

Die Neu-Bechburg, auch bekannt als Schloss Neu-Bechburg, ist eine Spornburg in Oensingen in der Schweiz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Burg wurde 1250 von den Freiherren von Bechburg erbaut. Danach wechselte sie mehrmals die Besitzer. Unter diesen findet man die Grafen von Frohburg, Nidau, Thierstein, Kyburg und Buchegg. Im Jahr 1415 wurden die Burg und Herrschaft an Bern und Solothurn verkauft. 1463 ging die Burg in den vollständigen Besitz von Solothurn über und es wurde ein Landvogteisitz errichtet.

1635 wurde die Burg vorübergehend zum Sitz des Bischofs von Basel. 1798 verlor die Burg mit dem Einfall der Franzosen an Bedeutung. Danach diente sie als Armenhaus, Privatwohnung, Wirtshaus und zuletzt als Steinbruch. 1835 wurde sie vom Basler Johannes Riggenbach erworben. Sein Sohn Friedrich restaurierte die Burg ab 1880.

Die Erben von Georg Wackernagel-Riggenbach verkauften 1975 die Burg an den Oensinger Ehrenbürger Dr. Walter Pfluger-Baumgartner, der sie der «Stiftung Schloss Neu-Bechburg» schenkte.

Der Turm der Burg

Lage und Bauwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Burg befindet sich auf einem 86 Meter langen und durchschnittlich 14 Meter breiten Felsband unterhalb des Roggen. Von der Bauform zählt sie zu den Spornburgen, allerdings sind alle Seiten befestigt.

Die Burg wurde im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut. Vom ursprünglichen Zustand sind nur Teile der Ostburg erhalten, mit ihrem fast 30 Meter hohen runden Bergfried, welcher zinnenbewehrt und aus Bruchsteinen aufgeschichtet ist. Westlich des Bergfrieds schliessen der Rittergaden, der Palas sowie eine offene Terrasse an. Die Terrasse war in früherer Zeit überbaut und bildete die Westburg, von der am westlichen Ende der Terrasse ein kleiner Turm erhalten geblieben ist.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Werner Meyer: Burgen von A bis Z – Burgenlexikon der Regio. Herausgegeben von den Burgenfreunden beider Basel aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens. Druckerei Klingental, Basel 1981, S. 207–209.
  • Fritz Hauswirth: Die schönsten Burgen und Schlösser der Schweiz. Neptun, Keuzlingen 1977, ISBN 3858200247, S. 242–243

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]