Burgwitz (Kospoda)

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Burgwitz
Gemeinde Kospoda
Koordinaten: 50° 43′ 11″ N, 11° 44′ 49″ O
Höhe: 355 m
Einwohner: 80
Eingemeindung: 1. März 1951
Postleitzahl: 07806
Vorwahl: 036481

Burgwitz ist ein Ortsteil der Gemeinde Kospoda im Saale-Orla-Kreis.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burgwitz liegt am südlichen Rand des mittleren Orlatals, etwa einen Kilometer südlich von Neustadt an der Orla. Es ist im Osten benachbart zu Moderwitz, im Westen zu Kospoda und im Süden zu Steinbrücken.

Oberhalb des Ortes entspringt ein Rinnsal, welches das Dorf unterirdisch passiert und dabei zum Teil vom örtlichen Teich gespeist wird. Dieser kleine Bach tritt am nördlich gelegenen Ortsausgang an die Oberfläche und fließt auf halber Strecke zwischen Burgwitz und Neustadt in den Siechenbach.

Am 1. März 1951 wurde Burgwitz in die Gemeinde Kospoda eingegliedert.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Burgwitz, heute ein Ortsteil von Kospoda, hieß früher einmal Brochwitz und auch Bruchwitz. In einem Buch (Ortslexikon) des Buchhändlers und Verlegers August Schumann (1773 bis 1826), Vater des Komponisten Robert Schumann, sind beim Eintrag zu dem Dorf Burgwitz auch die alten Ortsnamen Brochwitz und Bruchwitz erwähnt.[2]

Einwohner und Betriebe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Ort gehören derzeit etwa 80 Einwohner sowie kleine und mittelständische Betriebe.

Busverbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Linie 944 der KomBus hat Burgwitz Anschluss an den Kernort Kospoda sowie an die Städte Neustadt (Orla), Pößneck und Saalfeld (Saale).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt: Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  2. August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungs-Lexikon von Sachsen. Band 1. Im Verlage der Gebrüder Schumann, 1814, S. 601 (Vorschau in der Google-Buchsuche).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen, erster Band, August Schumann, Zwickau 1814.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]