Burking

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Burking ist ein rechtsmedizinischer Begriff, der eine spezielle Form des Tötens durch Ersticken beschreibt. Der Begriff geht auf William Burke, einen Serienmörder in Edinburgh Anfang des 19. Jahrhunderts, zurück. Dieser pflegte den Opfern der West-Port-Morde genannten Serie Augen, Mund und Nase zuzuhalten, während er rittlings auf ihrem Brustkorb saß. Der Tod tritt bei diesem Vorgehen durch Asphyxie ein. Dabei kommt es zu relativ geringen Zeichen eines gewaltsamen Todes. Burke war daran besonders gelegen, da er die Leichen an anatomische Institute verkaufte.

Burking wird in der militärischen Kampfausbildung als Nahkampf-Technik vermittelt. Auch als Folter- und Tötungsmethode wird es eingesetzt, da Burking bei perfekter Anwendung nicht nachweisbar ist (Weiße Folter).[1]

In der atmungshemmenden „Knie-auf-Bauch“-Position liegt das Opfer auf dem Rücken. Die ausführende Person presst - mithilfe ihres Körpergewichtes - ein Knie auf Brustkorb und Bauch des Opfers, so dass sie damit den Oberkörper zusammendrückt, um die Vitalkapazität (Lungenvolumen) massiv einzuschränken (Thorax-Kompression), wodurch eine Asphyxie eintritt.

„Knie-auf-Bauch“-Position - Thorax-Kompression - macht es dem Opfer sehr schwer zu atmen

In der ebenfalls atmungshemmenden „Knie-auf-Brustkorb“-Position liegt das Opfer mit angezogenen Beinen auf seinen Unterschenkeln (Schienbeinen), sein Gesicht auf den Boden gedrückt. Der Druck auf den Oberkörper wird hier jedoch auf den Rücken ausgeübt, sodass der Brustkorb zwischen Oberschenkeln des Opfers und Knie des Ausführenden zusammengepresst wird. Die Asphyxie tritt ebenfalls durch die unterbundene Fähigkeit zum Einatmen ein.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://derstandard.at/1363711658773/Prozess-nach-angeblichem-Suizid-Kein-Selbstmord-einer-ordentlichen-Person Prozess nach angeblichem Suizid: „Kein Selbstmord einer ordentlichen Person“, DerStandard.at, 21. Mai 2013