Butterschnitzen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Butterskulpturen vor der Versammlungshalle des Klosters Kopan im Kathmandutal (Nepal)
Butterschnitzen im Labrang-Kloster

Das Butterschnitzen ist eine künstlerische Tätigkeit, bei welcher gefrorene Butter verwendet wird.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Butterschnitzen ist unter anderem in Tibet, in der Provinz Qinghai und in Indien unter Tibetern verbreitet, wo meistens mit Yakbutter gearbeitet wird.

Kumbum-Kloster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Butterschnitzerei des Kumbum-Klosters bzw. Tar- oder Ta'ersi-Klosters (chin. Ta'ersi suyouhua 塔尔寺酥油花) im Kreis Huangzhong 湟中县 der chinesischen Provinz Qinghai steht auf der Liste des immateriellen Kulturerbes der Volksrepublik China (347 VII—48).

Im Westen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Butterschnitzerei fand auch im Westen Nachahmung, zumeist für dekorative Zwecke als Tischschmuck auf Esstischen.

USA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Iowa, USA, nehmen lebensgroße Butterskulpturen bei der Iowa State Fair (eine Ausstellung für Landwirtschaftsprodukte) eine besondere Rolle ein. Die traditionelle Butterkuh (engl. Butter Cow)[1] wird seit 1911 jedes Jahr von einem eigens dafür ausgebildeten traditionellen Bildhauer (engl. butter sculptor; derzeit der vierte seit 1911) neu geschaffen und seit einigen Jahren werden auch in Iowa geehrte Persönlichkeiten als Butterskulpturen dargestellt[2].

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Butter Cow der 2009 Iowa State Fair (Memento des Originals vom 16. Juni 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.iowastatefair.org in engl.
  2. Iowa State Fair rethinks Jackson butter sculpture in engl.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]