Cantua buxifolia

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Cantua buxifolia
Cantua buxifolia auf der Insel Taquile (Peru) im Titicacasee

Cantua buxifolia auf der Insel Taquile (Peru) im Titicacasee

Systematik
Asteriden
Ordnung: Heidekrautartige (Ericales)
Familie: Sperrkrautgewächse (Polemoniaceae)
Unterfamilie: Cobaeoideae
Gattung: Cantua
Art: Cantua buxifolia
Wissenschaftlicher Name
Cantua buxifolia
Lam.

Cantua buxifolia [1] (span. Cantuta, auch Kantuta oder Qantuta, von Quechua qantu benannt) ist eine Pflanzenart in der Familie der Sperrkrautgewächse (Polemoniaceae).

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Vegetative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cantua buxifolia wächst als Strauch, der Wuchshöhen zwischen 2 und 3 Metern erreicht. Ihre relativ kleinen Laubblätter sind rau und haben eine lanzettliche Form.

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Generative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Cantuta blüht das ganze Jahr. Ihre Blüten sind geruchlos, mit kurzem Blütenkelch und sehr auffälligen Farben, im Allgemeinen Weiß, Gelb, Rosafarben und intensives Rot.

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cantua buxifolia wächst wild oder kultiviert in den Andenzonen von Bolivien und Peru, in Höhenlagen zwischen 1200 und 3800 Metern. Sie gedeiht am besten auf losen, tonhaltigen Boden, mit organischen Anteilen und guter Drainage.

Nutzung und Symbolik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cantua buxifolia wurde bereits in vorspanischer Zeit kultiviert und ist auch unter den spanischen Namen „La Flor Sagrada de los Incas“ (direkt übersetzt „Heilige Blume der Inka“) oder „Flor del Inca“ (direkt übersetzt „Blume des Inka“) bekannt. Sie ist die Nationalblume von Peru und eine von zwei Nationalblumen von Bolivien, die andere ist Patujú (Heliconia rostrata). Sie kann durch Samen und Stecklinge vermehrt werden. Durch Kreuzung wurden Sorten mit einer größeren Variationsbreite an Blütenfarben gezüchtet.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Antonio Díaz Villamil: Leyendas de mi tierra (Editorial América srl, La Paz); “Die komplette Legende der dreifarbigen Kantuta” (Übersetzung ins Französische) [1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Steckbrief der Uni-Bochum. (Memento vom 16. Juli 2007 im Internet Archive)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cantua buxifolia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien