Carl Justus Andrae

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Carl Justus Andrae, auch Karl (Carl) Justus Andrä, (* 1. November 1817 in Naumburg (Saale); † 8. Mai 1885 in Bonn) war ein deutscher Paläobotaniker, Geologe und Mineraloge.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andrae wurde in Bonn promoviert, wurde dort Privatdozent (nach Habilitation in Halle) und außerordentlicher Professor für Geologie und Paläontologie. Außerdem war er Kurator der Mineraliensammlung. 1851 sammelte er fossile Pflanzen in Siebenbürgen.

Von ihm stammen neben Veröffentlichungen in der Paläobotanik ein Lehrbuch der Mineralogie und Mineralienbestimmung (Oryktognosie), eine Geologische Karte von Halle und eine Beschreibung der Geologie der Umgebung von Magdeburg.

Er war lange Schriftführer des Naturhistorischen Vereins der Preußischen Rheinlande. Der Verein erhielt auch seinen Nachlass zu seinem Herbarium.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erläuternder Text zur geognostischen Karte von Halle, Halle 1850.
  • Die Geognostischen Verhältnisse Magdeburg's in Rücksicht auf die Steinkohlenfrage, Magdeburg 1851.
  • Lehrbuch der Oryktognosie, Braunschweig 1864.
  • Vorweltliche Pflanzen aus dem Steinkohlengebirge der preußischen Rheinlande und Westphalens, Bonn: A. Henry 1865 bis 1869.
  • Beiträge zur Kenntnis der fossilen Flora Siebenbürgens und des Banates, 1855.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Razvan Givulescu, Ludwig Rüffle, Rudolf Gaedeke: Zur Bedeutung der paläobotanischen Untersuchungen des Mineralogen und Paläontologen Carl Justus Andrae (1. November 1816 - 8. Mai 1885), Hercynia, Band 27, 1990, Heft 4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]