8. Mai

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Der 8. Mai ist der 128. Tag des gregorianischen Kalenders (der 129. in Schaltjahren), somit verbleiben noch 237 Tage bis zum Jahresende. Auch der römische und der Julianische Kalender kennen den 8. Mai (bzw. Maius). Daten vor der Gregorianischen Kalenderreform werden in der Regel im Julianischen Kalender angegeben.

In vielen europäischen Ländern ist heute der 8. Mai ein nationaler Feier- bzw. Gedenktag (Tag der Befreiung). An diesem Tag endete 1945 der Zweite Weltkrieg in Europa.

Historische Jahrestage
April · Mai · Juni
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Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1429: Jeanne d’Arc
1541: Hernando de Soto
1781: Eroberung Pensacolas durch die Spanier
1846: Schlacht bei Palo Alto
1864: Der Weg der Armeen nach Spotsylvania
1942: Die USS Lexington brennt im Korallenmeer
1945: Keitel ratifiziert die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht
Zuvor ist in Reims, dem Hauptquartier von General Eisenhower als Oberkommandeur der alliierten Truppen an der Westfront, am frühen Morgen des 7. Mai eine endgültige deutsche Kapitulation durch Generaloberst Jodl – autorisiert vom in Flensburg-Mürwik weilenden letzten Reichspräsidenten Karl Dönitz – unterzeichnet worden. Dabei ist vereinbart worden, spätestens nach 45 Stunden die Ratifizierung des Kapitulationsaktes durch das Oberkommando der Wehrmacht sowie deren Oberbefehlshaber von Heer, Luftwaffe und Marine in Anwesenheit des Oberkommandierenden der Roten Armee, Marschall Schukow und des US-amerikanischen Stellvertreter Eisenhowers Tedder zu vollziehen und das Feuer einzustellen. Durch Verzögerung der auf den späten Nachmittag des 8. Mai anberaumten Zusammenkunft werden die Unterschriften erst um 23:01 Uhr geleistet – aufgrund der Zeitverschiebung zur MEZ in Berlin entspricht dies in Moskau dem 9. Mai, 00:01 Uhr. Daher wird seitdem zu diesem Datum das Geschehnis als Tag des Sieges gewürdigt.
1949: Treptower Ehrenmal (Hügel mit Pavillon und Statue)
1985: Richard Weizsäcker
2007: Ian Paisley
2012: Dmitri Medwedew

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1629: In Lübeck wird eine Sklavenkasse eingerichtet, die lübische Seeleute aus den Fängen nordafrikanischer Piraten freikaufen soll. Die Kasse hat Bestand bis ins 19. Jahrhundert.
  • 1886: Für fünf Cent pro Glas verkauft in Atlanta der Drogist John Pemberton erstmals ein von ihm entwickeltes Mittel gegen Kopfschmerzen und Müdigkeit, das später als Coca-Cola bekannt wird.
  • 1946: Die erste Leipziger Messe nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wird unter dem Namen Friedensmesse eröffnet.

Wissenschaft und Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1971: Mariner 8

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1877: Hermes von Olympia (unrestau­riert)
1907: Strandbad Wannsee (1926)

Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1521: Karl V.

Katastrophen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1842: Nach dem Hamburger Brand
1902: St. Pierre nach dem Ausbruch

Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.

Natur und Umwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1971: Nationalpark Peneda-Gerês

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1978: Reinhold Messner (1985)
Karte zu den Olympiaboykotten 1976, 1980 und 1984

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor dem 18. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Petrus Canisius (* 1521)

18. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Edward Gibbon (* 1737)

19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1801–1850[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Henry Dunant (* 1828)

1851–1900[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

José de Madrazo y Agudo (* 1859)
Harry S. Truman (* 1884)
Arnold Hauser (* 1892)

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1901–1925[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

André Lwoff (* 1902)
Mary Lou Williams (* 1910)
Lex Barker (* 1919)

1926–1950[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Manfred Gerlach (* 1928)
Arnulf Baring (* 1932)
Jean Giraud (* 1938)
Gary Glitter (* 1944)

1951–1975[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anthony Appiah (* 1954)
Dieter Vieweger (* 1958)
Melissa Gilbert (* 1964)
Darren Hayes (* 1972)

1976–2000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matthew Davis (* 1978)
Buakaw Banchamek (* 1982)
Felix Jones (* 1987)

Gestorben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor dem 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sebastião José de Carvalho e Mello († 1782)

19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

John Stuart Mill († 1873)

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1901–1950[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eadweard Muybridge († 1904)
Oswald Spengler († 1936)
Hansi Arnstaedt († 1945)

1951–2000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Avery Brundage († 1975)
Luigi Nono († 1990)

21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nasrat Parsa († 2005)
Zeki Alasya († 2015)

Feier- und Gedenktage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Einträge enthält die Liste von Gedenk- und Aktionstagen.


 Commons: 8. Mai – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien