Carl Kauba

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Carl Kauba (* 1865 in Wien; † 1922 ebenda) war ein österreichischer Bildhauer und Kleinplastiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Erlernen des Ziseleurhandwerks absolvierte Carl Kauba die Fachschule für Ziseleure und Bronzearbeiter. Danach studierte er 1892/93 bei Karl Waschmann an der Wiener Kunstgewerbeschule. Besonders zahlreich stellte Kauba in weiterer Folge Tierbronzen und Indianerdarstellungen her. Diese gelangten dann überwiegend in die Vereinigten Staaten. 1897 präsentierte er im Wiener Künstlerhaus die Büste Pallas in Rot- und Gelbbronze. Kauba gehörte dem Radfahrclub des Wiener Künstlerhauses an.[1]

Werke (Auszug)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ehrentrophäe für Rittmeister Hans von Umlauff-Rankweil, 1911, Bronze, 24,5×25×44 cm, Heeresgeschichtliches Museum, Wien
  • Figurengruppe Anton Lehár, nach 1910, Bronze, 46,5×32×38 cm, Heeresgeschichtliches Museum, Wien
  • Reiterstatuette Kaiser Franz Joseph I., 1908, Alpaka, Mahagoni, 37,5×22,5×52 cm, Heeresgeschichtliches Museum, Wien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ilse Krumpöck: Die Bildwerke im Heeresgeschichtlichen Museum, Wien 2004, S. 88 f.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ilse Krumpöck: Die Bildwerke im Heeresgeschichtlichen Museum, Wien 2004, S. 88 f.