Carl Tewaag

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Carl Tewaag (* 18. Juni 1844 in Mengede (Westfalen); † 6. September 1928 in Dortmund) war ein deutscher Staatsanwalt, Brauereibesitzer und Kommunalpolitiker in Dortmund.

Leben[Bearbeiten]

Tewaag studierte Rechtswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität und der Friedrich-Wilhelms-Universität. 1864 wurde er Mitglied, später Ehrenmitglied des Corps Guestphalia Bonn. Im selben Jahr wurde er noch bei Vandalia Berlin aktiv.[1]

Zunächst Staatsanwalt des Dortmunder Kreisgerichts, wurde er 1879 zum Staatsanwalt des Landgerichts ernannt. Zwei Jahre später schied er aus dem Justizdienst aus. Er ließ sich als Rechtsanwalt nieder und engagierte sich ehrenamtlich für die Stadt: von 1884 bis 1897 als Stadtverordneter, von 1900 bis 1905 als stellvertretender Vorsitzender des Stadtverordneten-Kollegiums und von 1905 bis 1915 als dessen Erster Vorsitzender.

Er war Mitglied des Provinziallandtages der preußischen Provinz Westfalen.

1923 übernahm er die von seinem Vater 1871 gegründete Union-Brauerei, die zwischenzeitlich größte Brauerei Deutschlands.

Beerdigt wurde Tewaag auf dem Ostenfriedhof Dortmund.

Ehrungen[Bearbeiten]

  • Ehrenbürger von Dortmund (1914)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kösener Corpslisten 1930, 12, 550; 9, 97

Weblinks[Bearbeiten]

  • Grab (mit Bild; PDF; 678 kB)