Charles Angrand

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Selbstporträt, Öl auf Leinwand, 1892

Charles Théophile Angrand (* 19. April 1854 in Criquetot-sur-Ouville, Département Seine-Maritime; † 1. April 1926 in Rouen) war ein französischer Maler des Spätimpressionismus.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Studium an der Akademie École des Beaux-Arts in Rouen ließ sich Charles Théophile Angrand 1882 in Paris nieder. 1884 war er Gründungsmitglied des Société des Artistes Indépendants und machte Bekanntschaft mit Georges Seurat, Henri Edmond Cross und Paul Signac, denen er sich ab 1891/1892 anschloss. Zur gleichen Zeit übersiedelte er aus gesundheitlichen Gründen an die Mittelmeerküste und später in die Normandie. Entscheidend durch die neoimpressionistische Kunst der Farbzerlegung beeinflusst, wurde Angrand selbst zu einem namhaften Vertreter des Pointillismus.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christophe Duvivier, François Lespinasse und Adèle Lespinasse: Charles Angrand, 1854-1926, Paris (2006) ISBN 2-85056-976-3
  • François Lespinasse: L’École de Rouen, Rouen (1995) ISBN 2-9013-4204-3
  • Henri Perruchot: La vie de Seurat, Hachette (1966)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]