Chinchiná

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Chinchiná
Koordinaten: 4° 59′ N, 75° 36′ W
Karte: Caldas
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Chinchiná

Chinchiná auf der Karte von Caldas

Colombia - Caldas - Chinchiná.svg

Die Lage der gesamten Fläche der Gemeinde Chinchiná auf der Karte von Caldas

Basisdaten
Staat Kolumbien
Departamento Caldas
Einwohner 51.280 (2016)
Stadtinsignien
Flag of Chinchiná Caldas.svg
Escudo de Chinchiná.svg
Detaildaten
Fläche 112 km2
Bevölkerungsdichte 458 Ew./km2
Höhe 1378 m
Zeitzone UTC-5
Stadtvorsitz Sergio López Arias (2016–2019)
Website www.chinchina-caldas.gov.co
Hauptplatz in Chinchiná
Hauptplatz in Chinchiná
Chinchiná aus der Luft
Chinchiná aus der Luft
Kaffeeanbau in Chinchiná
Kaffeeanbau in Chinchiná

Chinchiná ist eine Gemeinde (municipio) im Departamento Caldas, Kolumbien und liegt im Eje Cafetero der Zentralen Kordilleren der Anden.

Die Gemeinde hat 51.280 Einwohner, von denen 45.908 im städtischen Teil der Gemeinde (cabecera municipal) leben (Stand 2016).[1] Chinchiná liegt 23 Kilometer südwestlich der Hauptstadt von Caldas, Manizales. Chinchiná gehört zu den typischen Städten der Kaffeeregion Kolumbiens und bietet für Touristen eine einzigartige Berglandschaft. 30 Kilometer östlich befindet sich der heute noch aktive Vulkan Nevado del Ruiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chinchiná liegt im Süden von Caldas auf einer Höhe von 1378 Metern. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 21 °C. La Dorada liegt 23 km südwestlich von Manizales. An die Gemeinde grenzen im Norden Palestina und Risaralda, im Osten Villamaría und Manizales, im Süden Santa Rosa de Cabal in Risaralda und im Westen Marsella in Risaralda und Belalcázar.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde der Ort im Jahr 1857 im Zuge der colonizacón antioqueña (Migrationsbewegung von Antioquia aus) im Jahr 1857. Namentlich erwähnt werden Candelario Rodriguez, Gregorio und Francisco Restrepo als einige der ersten Siedler. Der ursprüngliche Name der Ortschaft lautete San Francisco. Später wurde der indianische Name Chinchiná übernommen.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannt ist die Stadt als Hauptregion des kolumbianischen Hochlandkaffees, sie ist der Sitz der Buendía-Kaffeefabrik und des Kaffee-Forschungsinstituts Cenicafé. Chinchiná liegt in einem Bergtal mit 112,4 km Ausdehnung, das von zahlreichen Kaffeeplantagen umgeben ist. Die lokale Kaffeequalität gehört aufgrund des günstigen Klimas zu einer der besten der Welt. Der Kaffeeanbau um Chinchiná zeichnet sich durch einen hohen Grad an technologischem Fortschritt aus. Die Kaffeekulturlandschaft von Chinchiná wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe vorgeschlagen.[3]

Hydrolelektrische Werke und Staudämme in der Gegend um Chinchiná versorgen die Provinzen Caldas, Quindío und Risaralda mit Energie.

Chinchiná liegt an einem strategisch wichtigen Verkehrsknoten zwischen Pereira und Manizales in der Mitte Kolumbiens, was Handel und Industrie fördert und für hohe Bodenpreise sorgt. In letzter Zeit gibt es Anstrengungen, den Ökotourismus zu fördern. Alte Kaffeefincas und Haciendas werden zu Hotels umgebaut, um einen ökologisch angepassten Tourismus in der Bergregion im Einklang mit dem traditionellen Kaffeeanbau zu fördern.

Naturschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Flusstal des Río Chinchiná wird das Projekt PROCUENCA in den Gemeinden Neira, Manizales, Palestina und Villamaría betrieben, das eine ökologisch stabile Waldnutzung unter Gewährleistung der sozioökonomischen Aspekte der Region berücksichtigt.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Chinchiná – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hochrechnung der Einwohnerzahlen von Kolumbien auf der offiziellen Seite vom DANE
  2. Informationen zur Geographie auf der offiziellen Seite von Chinchiná
  3. http://www.colombia.travel/de/korporativer-tourismus/kongresse-und-tagungen/das-kaffee-dreieck/touren/chinchina
  4. http://www.manizales.unal.edu.co/gestion_riesgos/descargas/gestion/Procuenca.pdf (spanisch, PDF; 132 kB)