Christian Krattenthaler

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Christian Krattenthaler

Christian Friedrich Krattenthaler (* 8. Oktober 1958 in Wien) ist ein österreichischer Mathematiker. Er ist Professor für diskrete Mathematik mit Schwerpunkt Kombinatorik und Dekan der Fakultät für Mathematik der Universität Wien.

Nach seiner Promotion sub auspiciis Praesidentis rei publicae an der Universität Wien 1983 bei Johann Cigler mit der Dissertation Lagrangeformel und inverse Relationen war er an verschiedenen Universitäten tätig, darunter die University of California, San Diego, das Mathematical Sciences Research Institute in Berkeley, die Université Louis Pasteur in Straßburg und die Université Claude Bernard in Lyon, bevor er als Professor an seine Heimatuniversität berufen wurde.

Sein Spezialgebiet sind Probleme der abzählenden Kombinatorik, wie sie etwa in der Algebra, der Algebraischen Geometrie oder der Zahlentheorie, wie auch Informatik oder Statistischer Physik, auftreten.[1]

Im Jahr 1990 gewann er den Förderungspreis der Österreichischen Mathematischen Gesellschaft und im Jahr 2007 den Wittgenstein-Preis des FWF. 2005 wurde er korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.[2] Seit 2011 ist er Mitglied der Academia Europaea.

Krattenthaler ist auch ausgebildeter Konzertpianist, musste jedoch wegen einer chronischen Entzündung der Hand auf eine einschlägige Karriere verzichten.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.wittgenstein-club.at/07krat.htm
  2. Mitglieder der ÖAW: Christian Krattenthaler. Österreichische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 31. Juli 2017.
  3. http://www.mdw.ac.at/?pageid=508