Christian Lais

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Atemlos
  DE 87 28.01.2010 (1 Wo.)
Ungeteilt (mit Ute Freudenberg)
  DE 14 06.05.2011 (28 Wo.)
Neugebor’n
  DE 75 15.06.2012 (1 Wo.)
Spuren von uns (mit Ute Freudenberg)
  DE 13 27.09.2013 (7 Wo.)
7
  DE 53 05.06.2015 (1 Wo.)
Singles[1]
Sie vergaß zu verzeih’n
  DE 67 10.10.2008 (2 Wo.)
Auf den Dächern von Berlin (mit Ute Freudenberg)
  DE 25 11.03.2011 (9 Wo.)

Christian Lais (* 7. Juni 1963 in Lörrach[2]) ist ein deutscher Schlager-, Pop- und Volksmusiker aus Kandern im Schwarzwald.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christian Lais wuchs ohne seinen leiblichen Vater bei der allein erziehenden Mutter und den Großeltern auf. Mit sieben Jahren lernte er Akkordeonspielen und begann mit dem Singen. Er nahm an Talentwettbewerben teil und sang bis Ende der 1990er in verschiedenen Coverbands. Später war er als Backgroundsänger tätig und lernte dabei den Produzenten David Brandes kennen.[3]

Anfang der 2000er bekam er dann mit einem selbstgeschriebenen Song einen Plattenvertrag und machte eigene Soloaufnahmen.[4] Mit Liedern wie Für immer und Ich hab dich nie verloren war er auf den Schlagersamplern von Bernhard Brink vertreten.[5] Mit David Brandes stellte er 2008 sein erstes Album Mein Weg fertig. Die ausgekoppelte Single Sie vergaß zu verzeih’n brachte ihm noch im selben Jahr den Durchbruch, sie war eine der erfolgreichsten Schlagersingles des Jahres und platzierte sich in den deutschen Charts auf Platz 67.[6]

Doch im Januar 2009 kam ein Rückschlag, als ein Tumor hinter seinen Stimmbändern diagnostiziert wurde. Er konnte erfolgreich entfernt werden, doch Operation und Stimmaufbau verhinderten über ein Jahr die Fortsetzung seiner Karriere.[7] Auch sein Anfang 2009 veröffentlichtes zweites Album Ich bin ich fand ohne seine Auftritte kaum Beachtung. Aber 2010 konnte er bereits sein drittes Album Atemlos veröffentlichen und schaffte es damit auch in die Albumcharts.

Im Jahr darauf hatte Brandes die Idee zu einem Duett von Lais zusammen mit der ebenfalls von ihm betreuten ostdeutschen Schlagersängerin Ute Freudenberg. Das Lied Auf den Dächern von Berlin, das die deutsche Wiedervereinigung thematisiert, wurde ein großer Erfolg und erreichte mit Platz 25 der Charts eine für Schlagersingles hohe Platzierung. Freudenberg und Lais nahmen daraufhin gemeinsam ein ganzes Album mit dem Titel Ungeteilt auf. Sie erreichte Platz 14 der Charts und wurde für über 100.000 verkaufte Exemplare mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.[8] Im Jahr darauf veröffentlichte Lais sein zurückgestelltes Soloalbum Neugebor’n und schaffte es erneut in die Charts. Anschließend kam es zu einer Neuauflage der Zusammenarbeit mit Ute Freudenberg. Sie nahmen ein zweites Album mit dem Titel Spuren von uns auf. Es übertraf mit Platz 13 das erste Duettalbum noch einmal um einen Platz.[1]

Bis zum nächsten Soloalbum von Christian Lais vergingen danach zwei Jahre. 2015 erschien das Album 7, das inklusive der beiden Duettalben sein siebtes Album im siebten Jahr nach seinem Debütalbum war. Mit Platz 53 ist es sein bestplatziertes Soloalbum in den Charts.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mein Weg (2008)
  • Ich bin ich (2009)
  • Atemlos (2010)
  • Ungeteilt (mit Ute Freudenberg, 2011)
  • Neugebor’n (2012)
  • Spuren von uns (mit Ute Freudenberg, 2013)
  • 7 (2015)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Für immer (2004)
  • Ich hab dich nie verlor’n (2006)
  • Frag nicht (2008)
  • Sie vergaß zu verzeih’n (2008)
  • Wie Du (2008)
  • Ihr Ring liegt noch hier (2009)
  • Atemlos (2009)
  • Ein stiller Traum (2009)
  • Als sie ging (2009)
  • Die Nacht hat dein Gesicht (2010)
  • Der letzte Kuss (2010)
  • Auf den Dächern von Berlin (mit Ute Freudenberg, 2011)
  • Die Augen eines Spielers (mit Ute Freudenberg, 2011)
  • Eine Träne zu viel (mit Ute Freudenberg, 2011)
  • Wenn du nichts bewegst (mit Ute Freudenberg, 2011)
  • Reise durch die Zeit (mit Ute Freudenberg, 2012)
  • Neugebor’n (2012)
  • Die Zeit mit dir (2012)
  • Sorry dafür (2012)
  • Damals (mit Ute Freudenberg, 2013)
  • Spuren von uns (mit Ute Freudenberg, 2013)
  • Immer (mit Ute Freudenberg, 2013)
  • Du bist meine Burg (mit Ute Freudenberg, 2014)
  • 7 × (2015)
  • Weil ich Dich liebe (2015)
  • Dein Kapitel im Tagebuch (2015)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Chartplatzierungen in den deutschen Charts
  2. Biografie auf offizieller Webseite (Memento vom 12. Januar 2012 im Internet Archive)
  3. Christian Lais: sein bewegtes Leben, Kristina Baum, Schlagerplanet.de, abgerufen am 16. August 2015
  4. Christian Lais (Kurzbiografie), SWR4, 16. August 2015
  5. Bernhard Brink Präsentiert: Die Schlager Des Jahres (Samplerreihe) bei Discogs, abgerufen am 16. August 2015
  6. Exklusives Interview mit Christian Lais auf Schlager.de, Christine Kröning, Schlager.de, 19. Mai 2015
  7. Krebs-Drama!, Neue Post, 3. Februar 2010, archiviert bei Wunderweib
  8. Christian Lais in der Gold-/Platin-Datenbank des BVMI, abgerufen am 16. August 2015

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]