Christian von Schwarzburg-Sondershausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Christian von Schwarzburg-Sondershausen (* 27. Juli 1700; † 28. September 1749) trug zwar den Titel Fürst von Schwarzburg-Sondershausen, regierte jedoch nie.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fürst Christian war Sohn des Fürsten Christian Wilhelm von Schwarzburg-Sondershausen (1647–1720) und dessen Gemahlin Fürstin Wilhelmine Christiane (1658–1712), Tochter des Herzogs Johann Ernst II. von Sachsen-Weimar.

Sein Vater stellte auf Grund der zahlreichen Erben 1713 den sogenannten Erb- und Successionsvertrag auf, der die Primogenitur beinhaltete. Somit wurde er als jüngster Sohn nach dem Tod des Vaters nie regierender Fürst.

Er wurde kursächsischer und königlich polnischer Generalleutnant und war am Hof zu Neustadt a. d. Orla.

Nachkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christian war seit 10. November 1728 mit Sophie Eberhardine (1709–1784), Tochter Lebrechts von Anhalt-Bernburg-Schaumburg-Hoym (1709–1784), verheiratet und hatte mit ihr die folgenden Kinder:

  • Güntherine Albertine (1729–1794)
  • Christiane Elisabeth Rudolfine (1731–1771) ∞ Graf von Öttingen-Katzenstein-Baldern (1721–1778)
  • Günther XLIV. (1732–1733)
  • Friedrich Günther (1733–1734)
  • Christian Günther (* 1736, im Kindesalter gestorben)
  • (Josepha Eberhardine) Adolfe Wilhelmine ∞ Graf Georg Albrecht III. von Erbach-Fürstenau (1752–1778)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Apfelstedt: Das Haus Kevernburg-Schwarzburg von seinem Ursprunge bis auf unsere Zeit, Arnstadt 1890
  • Dr. Kamill von Behr: Genealogie der in Europa regierenden Fürstenhäuser, Leipzig 1870, S.156