Christianshavn

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Das typische Kanalsystem von Christianshavn
Vor Frelsers Kirke

Christianshavn ist ein Stadtviertel der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Es ist 3,43 km² groß und hat 10.140 Einwohner. Bis 2007 bildete es einen eigenen Verwaltungsbezirk, seitdem gehört er administrativ zum Stadtteil Indre By.

Der Stadtteil entstand im Jahr 1619 auf Initiative von König Christian IV., der Johan Sems eingeladen hatte, einen Entwurf zu machen. Christianshavn befindet sich auf einer künstlichen Insel südöstlich der Innenstadt. Bis heute ist das Kanalsystem aus dem 17. Jahrhundert intakt.

Im Westen liegt die Innenstadt. Sie ist von Christianshavn durch die Häfen Inderhavnen und Københavns Havn getrennt und mit ihm durch die Knippelsbro und seit 2016 durch die Inderhavnsbroen für Radfahrer und Fußgänger verbunden. Im Südosten befinden sich die Quartiere Vestamager, Sundbyvester und Sundbyøster, getrennt vom Stadtgraben (Stadsgraven). Im Norden und Osten liegt der Öresund (Ostsee).

Im Viertel befindet sich die selbsternannte Freistadt Christiania. Im Jahr 1971 wurde hier der Film Ballade på Christianshavn gedreht.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Christianshavn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Panoramaansicht von Kopenhagen

Koordinaten: 55° 40′ N, 12° 36′ O